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Einfluss des Wolframs auf Gusseisen.

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111. Moiratsb ericlit.
Dimes Eisenbleeh.
Seiner Zeit erregte ein von P i t t s b u r g abgesandter
Brief grosses Aufsehen, der auf diinnes Eisenblech geschrieben war. Dieses Blech w a r so dunn, dass man
1000 Bliitter brauchte, um 1 Zoll Dicke zu erhalten. Seit
jener Zeit sind in England Bleche von noch vie1 grosserer
'Diinne erzeugt worden :
1. Auf den Marshfield Eisenwerken ein Elatt von
110 Quadratzoll Oberflache, 89 Grains schwer.
2. Daselbst ein eben so grosses Blatt nur 231/2 Gr.
schwer, 2950 Blatt auf 1 Zoll.
3. P o n t n r d a w e walzte ein Blech, von dem man
3799 Stuck zu einem Zoll Dicke brauchte.
4. Endlich gelang es dem M'erkfiihrer von Hallam &
C'omp. ein Eisenblatt zu erzeugen, von dem man zu 1 Zoll
4800 Ytiick braucht. (Berggeist.)
B.
Gusseisen.
Gemische von altem und neuem Gusseisen in einem
zur Hervorbringung grosser Widerstandsfahigkeit geeigneten Verhiiltnisse erlangen eine noch hohere Festigkeit
durch Hinzufiigen einer geringen Menge, bis 2 Proc.,
Wolfram, durch grossere Menpen Wolfram wird das Eisen
nur hiirter; die so erlangten Vortheile gehen durch Umschmelzeu. des Eisens nicht wieder verloren. Das deutsche
Wolframerz vom Zinnwalde (wolframsaures EisenoxydulhIanganoxydu1 [FeO, MnO WO3) wirkt kraftiger als das
franzosische, welches durc Rosten zunachst von Schwefel
und Arsen gereioigt werden muss. Es geniigt dann, das
rzpulver mi dem Eisen zu mengen, da die Reduction
durch den Kohlenstoff des letzteren erfofgt. (Annul. de
Dr. Reich.
Chim. et de Phys.)
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Einfluss des Wolframs auf Gasseisen.
Einige schrieben die grossere Festigkeit, welche in
friiheren Versuchen das mit Wolfram geschmolzene Roh-
Nutzbarmachung der ~~7~issblecl~scnnitzel. 111
eisen erhielt, auf Rechnung einer grosseren Reinigung,
welche der Wolfram durch Entfernung von Schwefel und
Phosphor bewerkstelligt haben sollte. L e 0 u e n (Compt.
.rand. T. 59.) ist auf Grund nachstehend beschriebener
Versuche der Ansicht, dass der Wolfram an und fur sich
eine grossere Zahigkeit des Eisens herbeifuhre und allerdings votzugsweise die grosste, wenn das mit ihm geschmolzene Roheisen a n sich unrein war.
Die Versuche wurden mit Holzkohleneisen angestellt
von vortreff licher Qualitat aus der Giesserei von Nevers
und Ruelle. Man schmolz
2 bis 21iz Proc. Wolfram
ein und goss aus etwa 80 Kilogrin. Cylinder unter ganz
gleichen Bedingungen des Versuchs. I n allen Fallen
erhielt man ein Oussstuck, welches in den Sprengproben
eine vie1 grossere Widerstandsfahigkeit besass, als das
beste Kanoneneisen. I n der Vermuthung, dass der Wolfram
vielleicht in der partiellen Kohlenentziehung seine Kraft
habe, stellte man ein bis an die Grenze des Vortheilhaften
gehendes weisses, halbirtes Eisen dar ; aber dieses besass
nie die Wiederstandsfiihigkeit des mit Wolfram geschniolzenen. Dass in dem letzteren das Wolfranimetall anwesend
sei, haben directe Analysen gezeigt. Die Zahigkeit wuchs
in dem Gusseisen von Raveau urn liti inid in dem von
Ruelle urn I/,. (Journ.fiir yrakt. Chentie. Bd. 95.5.) B.
Nutzharmachung der Weissblechsehnitzel.
M e in den Klempnerwerkstatten, Knopffabriken und
bei andern Qewerben abfallenden W e i s s b l e c h s c h n i t z e l
wurden bis jetzt als werthlos betrachtet, da die bisher
rorgeschlagenen Methoden zur Nutzbarmachung derselben
theils in der Praxis grosse Schwierigkeiten boten, theils
jede Rentabilitiit in Frage stellten. Es ist nun kurzlich
J. F u ch s die Auffindung eines praktischen Verfahrens
gelungen, welches allen billigen Anspruchen geniigen
durfte. Das betreffende Verfahren grundet sich aiif die
Eigenschaft des metallischen Eisens, bei Gegenwart von
Zinn mit Salzsaure behandelt nicht eher angegriffen zu
werden, a19 bis alles Zinn aufgelijst ist, so wie a19 Endresultat auf die Verwerthung des durch Z i n k aus der
Losung niedergeschlagenen Zi n n e s und des zuruckbleibenden S ch w a r z b 1e ch s. Die zur Losung zu verwendende rohe Salzsaure ist vorher, unter Zusatz von circa
6 Proc. Salpetersaure, mit dem gleichen Quantum Wasser
zu mischen. Mehrfach angestellte Versuche haben im
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