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Einfluss einiger Substanzen auf die Vegetation der Pflanzen.

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76 Einfluss einiger Substanzen auf die Veget. d . Pflanaen.
Gerbstoff wohlfeil ist und seine Anwendun gewohnlichen
Arbeitern anvertraut werden kann, was %el andern geriihmten Rlitteln (schwefelsaure Thonerde, kleesaure Thonerde) nicht der Fall ist. (Moniteur industriel 2847. Nr. 2 160.)
Joh. Miiller.
Eiiifluss einiger Substamen auf die Vegetation der
Pflanzen.
Die im Verlaufe der Jahre 1844, 1845 und 1846 erhaltenen Resultate uber den Einfluss verschiedener Substanzen auf die Vegetation fuhrten K u h 1 m a n n zu folgenden
Schl"
ussen:
I. S t i c k s t o f f h a l t i e S a l z e als Dungmittel (Salmiak, schwefels. Ammonia , salpeters. Natron und Kalk)
erregen die Vegetation unmittelbar, jedocli fur das nachstfolgende Jahr zeigt sich der Boden durch diese Steigerung,
vielleicht durch den zu grossen Verlust der den Pflanzen
nothigen Salze erschopft. Eine erneute Dungung mit
denselben Stoffen im dritten Jahre bewahrt sich wiederum
unmittelbar in einem gesteigerten Ertrage.
11. K n o c h e n l e i m bewirkt im ersten Jahre eine
gesteigerte Ernte, ohne jenes Sinken derselben fur das
folgende Jahr, was sich bei den vorigen Substanzen zeigt,
nach sich zu ziehen. Vielleicht liegt hier eine Mitwirkung
der Kalksalze, welche noch in den mittelst Saure ausgezogenen Knochen enthalten sind, zu Grunde.
111. G u a n o muss nur in gewisser, nicht zu Srosser
Menge angewandt werden und ist ein guter Dunger.
Denn bei mit verschiedenen Quantitaten Guano gedungten
Parcellen steht die Ernte davon im umgekehrten Verhal tnisse zu der angewandten Menge desselben. Uebrigens
gaben die damit gedungten Parcellen durchgehends, selbst
auch irn Jahre 1845, einen Ueberschuss im Vergleich zu
den ungedungten.
IV. O e l k u ch e n steigern auch noch fur das zweite
Jahr die Ernte, allein es ist dieses Dungmittel stets unvortheilhaft, denn der Gewinn, den die Versuche ergaben.
steht in keinem gunstigen Verhaltnisse zu den Kosten
derselben.
V. Ru b o 1 ist kein Dungmittel, denn der Unterschied
bei damit gediingten und un edungten Parcellen ist hinsichtlich des Ertra es unmerkfich.
VI. C h l o r c a i u m ist entschieden schadlich, denn
in allen drei Jahren ist die Ernte von den damit gedungten Parcellen dadurch verringert.
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Einfluss ciniger Substanzen auf die Veget. d.Pf2anzen. 77
VII. S t a r k e und T r a u b e n z u c k e r sind wie alle
stickstofffreien Korper ohne alle Energie auf die Ve etation.
Die zweiteVersuchsreihe K u h 1 m an n's mit Sa Zen, die
sich in den Pflanzeiiaschen finden, welche im Jahre 1845 begann, und im Wesentlichen auf Feldern derselben Einrichtung als die vori en vollfuhrt wurde, lehrt im All emeinen,
dass die Sake er Pflahzenaschen in nassen Ja ren vortheilhaft, in trocknen wenig oder gar nicht, und immer
am vortheilhaftesten wirken, wenn sie rnit stickstofialtigen (salpetersauren Salzen oder Ammoniaksalzen) zu leich
angewandt werden. Die einzelnen Ertrage lehrten: 4 7 dass
Salmiak allein in dem regenreichen Jahre 1865 die Vorernte ver rossert, die Nachernte vermindert hatte. 2) Salmiak zug eich mit solchem Material, was in Pflanzenaschen
enthalten ist, angewandt, als kohlensaurem und phos h-orsaurem Natron, Tabacksasche, Steinkohlenasche be ingte
in dem nassen Jahre 48/45 eine reichlichere Ern& als die
auf den ungedungten Vergleichsparcellen. In dem trocknen Jahre 1846 war die Wirkung dieser Dungung ganz
unmerklich. 3) Kohlensaures und phosphorsaures Natron,
auch noch andere Materialien, als Gyps, kohlensaurer
Kalk, Aetzkalk waren, allein, ohne Zusatz stickstoffhaltiger
Salze, angewandt, in dem nassen Jahre 4845, mit Ausnahme des G ses und der Kreide, niitzlich. in dem trocknen Jahre 1 8 l i unniitz oder nachtheilig. 4) Steinkohlenasche oder Tabacksasche waren, allein angewandt, im Jahre
1845 vortheilhaft, im Jahre 4846 iiberflussig. 5) Meersalz
und Salmiak bedingten im Jahre 4845 einen merklichen
und iiberhaupt grosseren Ueberschuss des Ertrages, als
alle vorigen Combinationen von stickstoffhaltigen und
stickstofffreien Salzen, auch erstreckte sich der Nutzen
auf die Nachernte. 6) Meersillz allein und in einer Menge
von 200 Kil. auf 1 Hectare Land angewandt, war in dem
nassen ersteren Jahre von Nutzen, im letzteren trocknen
nutzlos. Vergleicht man den grosseren oder geringeren
Ertrag, den die Anwendun eines dieser Salze mit und ohne
stickstoffhaltige Salze be ingten, so zeigt es sich, dass
die mit stickstofialtigen gedungten immer den grosseren
Ertrag lieferten. Es versteht sich aber auch von selbst,
dass ein und dasselbe Salz nicht allen Pflanzen gleich
niitzlich sein kann ; phosphorsaure Salze, die den Getreidearten ein nothwendiges Material sind, konnen einer Menge
von Krautern nicht in gleichern Masse niitzlich sein. (Ann.
de Chim. et de Phys. 3. Ser. T.XX.-Pharmac. Centrbl.1847.
No. 38)
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