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Einfluss einiger Suren auf Ghrung und Zellenentwicklung.

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Eiduss oiniger SLuren auf Gtihrung u. Zellencntwichlung.
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Wie Heikel so erkennt auch L. W o l f f das Harz als das wirksame Princip und basirt darauf die Zubereitung der Samcn; frisch
getrocknete, fein zerkleinerte Kiirbissamen werden durch Petroleumbenzin, das das Harz intakt lasst, entfettet, der Riickstand nacheinander mit
Aether, Chloroform und Weingeist behandelt ; als Verdampfungsriickstand
ails den Liisungsmitteln erhalt man ein griinbraunes Weichharz von
scharf bitterem Geschmack , iihnlich dem aus Rhiz. filicis dargestellten. Eine iihnliche Substanz erhalt man aus dem durch Aether oder
Chloroform ausgezogenen fetten Oel durch Ausschiitteln rnit Weingeist Durch Versuche hat ferner W O Eerwiesen, dass sammtliches
Harz in die wassrige Emulsion iibergeht. Als Anwendungsform
empfiehlt er Pillen aus 1 g. Harz auf inehrere Kale xu nehmen
oder 2 Fluiduncen alkoholisches Fluidextrakt stark verdiinnt rnit
Wasser; in beiden Fallen ist einige Stunden darauf eine Dosis Ricinnsiil zu geben. Fur die Kinderpraxis empfiehlt sich eine Emulsion
aus 30 g. frisch getrockneten Samen rnit 15 g. Zucker und 125 g.
Wasser, in welcher das fette Oel aus den 8amen eine milde abfiihrende Wirkung aussert; weniger wirksam und auch von den meisten Personen ungern genommen erwies sich die aus den Samen
bereitete , mit Zucker versetzte Latwerge. fBoced. of the Pennsyh.
Yharm. Assoo. 1882. The Pharm. Jozcrn. and Transact. Third Ser.
No. 647'. pay. 404.)
22.
Einfluss einiger SIuren auf GIhrung and Zellenentwicklung. - Die Untersuchungen Markers haben gezeigt, dass die
fliichtigen Fettsauren einen unangenehmen Eintluss auf die Gahruiig
und die Entwicklung der Hefe ausiiben, wahrend die nicht fluchtige Milchsiiure nur in weit griisserer Concentration schadlich wirkt.
H a y d u c k untersuchte nun andere Sauren ausser der Nilchsaure , besonders die Mineralsauren megen ihrer haufigen Verwendung bei der Fabrikation von Alkohol und Presshefe.
Er suchte sicli auf experimentellem Wege iiber folgende 3 Punkte
Aufkltung zu verschaffen :
1) In welchem Verhatniss tiidtet die Saure das Ferment und
verhindert die Vermehrung der Zellen?
2) In welchem Verhdtniss wirkt die Saure schadlich?
3) In welchem Verhdtniss wirkt die Same niitzlich?
Zahlreiche Versuche mit verschiedenen Mengen Schwefelsaure,
Salzsaure , Phosphorsaure und Milchsiure gaben dem Verf. folgende
Resultate. Alle diese Sauren, ebenso wie alle fliichtigen von M%rker untersuchte Sauren wirken schadlich, wenn ihr Verhdtniss eine
gewisse Grenze iiberschreitet , was iibrigens bei jeder Saire wechselt; ihre schadliche Einwirkung zeigt sich nicht auf die gleiche
Weise bei der Gahrung, wie bei der Zellenbildung; in der Regel
wird die Zellenentwicklung vie1 friiher beeinflusst als die Gahrung.
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Conserviren des Holzes.
Kleine Mengen Saure Bonnen die Gilhrung und die Vermehivng
der Zellen befijrdern; diese letztere Thatsaclie wurde nur bei Milchsaure und Schwefelsaure constatirt.
Die durch des Verfassers Sersuche erlangten Zahlen sind folgende :
Schwefelsaure 0,02Proc.
Die Gtahrung wurde
0,2
Milchsaure
begiinstig t durch. .
Schwefelsaure 0,2
SalzGure . . 0,18 Die Gahrung wurde
v e r l a n g s a m t durch . Phosphorsaure 0,5
2,5
Milchsaure
Schwefelsaure 0,7
Salzsiiure. . 0,6
Die G%hrung wurde
a n g e h a l t e n durch
. Phosphorsaure 1,3 Nilchsaure . 4,6
.
I
I
.
I
Die Vermehrung der
SchwefelsZure 0,2 Hefe wurde b e s c h l e u M i l c h s t i ~ . 0,l
n i g t durch . . . .
Die Vermehrung der
Schwefel&u-e 0,07 Hefe wurde v e r l a n g Milchsiure . 1,5 s a m t durch . . . .
Die Veriuehrung der
Schwefelsaure 0,2 Hefe wurde a n g e h a l '\Milchsaure . 4
t e n durch . . . .
(JwnaZ da P h w m a . et da Chimie. Skpie 5. Tome VI. pag. 363.
Annales agronmniqtu3s.j
C. Rr.
{I
Ueher das Conserviren des Holxes macht F a y o l folgende
Pdittheilungen. Seit 10 Jahren fortgesetzte Versuche Uber die Priiparation des in den Kohlengruben von Commentry venvandten Holzes m e n zu folgenden Schlussfolgerungen. Eine Behandlung mit
Theer vermehrt merklich die Dauer des Eichenholzes und wrmag
sie manchmal zu verdoppeln. Sie erzeugt bei gewbhnlicher Temperatur beinahe gleiche Erfolge wie bei 140". Dagegen vermehrt
Theer die Dauerhaftigkeit des Tannenhobes nur wenig. Es zeigte
sich, dass unpraparirtes Eichenholz nicht h g e r als 2 Jahre dauerta,
wahrend es mit Eisenvitriol geFinkt mehr als 30 Jahre scheint
dauern zu k6nnen. Man kann annehmen, dass das Trbken n i t
Eisenvitriol die Dauer des Eichenholzes verzehnfacht. Ein Eintauchen wahrend 24 Stunden in eine Liisung von 200 g. Eisenvitriol
im Liter giebt ebensogute Erfolge, wie vie1 h g e r dauernde Eintanchungen in bedeutend concentrirtere L8sungen. Ein besonderer
Versuch bewies, dass die Behandlung mit Eisenvitriol bei trocknem
Bolze ebenso wirksam ist, wie bei anderem.
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