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Einige Bemerkungen Uber Chlorophyll.

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Bemerkungen iiber Chlorophyll.
M Qh u hat aber gefunden, dass die Ursache des Schwimmens auf dem Wasser von anhangenden Luftblasen herriihrt.
Beim Erwarmen des Wassers werden diese Blasen ausgetrieben und das Cholesterin sinkt allmahlig zu Boden. Seine
Dichtigkeit ergab sich nunmehr = 1,047. (Journ. de Pharm.
et de China., Sept. 2874, XX, 175.).
u?
Einige Bemerkungen tiber Chlorophyll.
F i l h o l kommt auf seine vor mehreren Jahren gemachten Untersuchungen zuriick , dass Chlorophylllosungen mit
wenig Salzsaure oder gewissen organischen Sauren versetzt,
eine Zersetzung erleiden. Die griine Farbe verschwindet sofort, die Fliissigkeit wird triibe und Iasst beim Filtriren eine
feste , fast s c h w a r z e hl a s s e zuriick, mahrend das gelblich
braune Filtrat, welches nicht die g e r i n g s t e F l u o r e s c e n s
hat, durch iiberschiissige Salzsaure intensiv griiu gefarbt wird.
Diese letzte Fliissigkeit filtrirt, lasst auf dcm Filter eine gelbe
Substanz zuriick, wahrend das Filtrat rein blau ist.
Obige schwarze Masse fand Verf. bei dem Chlorophyll
der Dicotyledonen a m o r p h , wiihrend zahlreiche M o n o c ot y 1e d o n e n (Gramineen, Cyperaceen, Liliaceen, Irideen) eine
schwarze k r J s t a 11i ni s c h e Substanz geben , welches , wenn
es bei dem Chlorophyll aller Monocotyledonen vorkommen
sollte, ausserst merkwiirdig ware.
Diese Rystalle sind unter dem Mikroskop kleine Biischel,
welche als feine, aus einem gemeinschaftlichen Centralpunkt
ausgehende Nadeln zu erkennen sind.
In 85O kochenden Spiritus sind sie loslich; kalter Spiritus lost nur Spuren auf. Aether, Benzin, Chloroform, Eisessig dahingegen losen sie kalt m i t v e r s c h i e d e n e r F a r b e
und je nach dem Losungsmittel mehr oder weniger f l u o r e s c i r e n d . Alle diese Losungen geben im Spectrum schone
Absorptionsstreifen zu erkennen, deren Lage und Ausdehnung
je nach der Natur des Losungsmittels verschieden sind. Sie
sind den Chlorophyllstreifen ahnlich, aber treten im Spectrum
an anderer Stelle auf.
Concentrirte Salz - oder SchwefelsLure losen die krystallinische Substanz langsam, aber o h n e F l u o r e s c e n s a u f
und ist das Spectrum dieser Losungen so verschieden von
den obigen Losungen in Aether etc., dass man wohl annehmen
kann, dass keine einfache Losung, sondern eine Z e r s e t z u n g
der Substanz selbst stattgefunden hat.
Spectrum des Chlorophylls.
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Das Sonnenlicht macht die atherischeu Losungen u. s. w.
nach und nach, je nach dem Losungsmittel farblos. Wird
diese krystallinische Substanz des Chlorophylls in Eisessig
gelost, so tritt sofort, wenn Spuren von essigsauren Zink oder
Xupfer anwesend sind, eine whone grune Farbung ein, und
erklart Verf. hiermit die schone griine Farbe der mit Essig
in kupfernen Gefassen gekochten und eingemachten Nahrungsmittel. (Rkpert. de Pharmacie. Tome IL Decembre 1874.
p . 705.).
BE.
Spectrum des Chlorophylls.
Das Spectrum, welches ein durch eine Chlorophylllosung
gegangener Lichtstrahl zeigt, ist Gegenstand eingehender
Untersuchungen Seitens J. C h a u t a r d gewesen.
Dieses
Spectrum ist characterisirt durch eine gewisse Anzahl von
Streifen, unter welchen sich besonders eine Linie irn Roth
befindet , deren besondere Eigenschaften zur Unterscheidung
des Chlorophylls von allen anderen Substanzen vollig geniigen,
Dieselbe zeichnet sich durch Empfindlichkeit, Sicherheit und
Allgemeinheit ihres Erscheinens aus. Sie tritt auf, wenn die
verwendete Losung l/loooo Chlorophyll enthalt, wird durch
gleichzeitige Anwesenheit von Alkalien in zwei Linien zerlegt , was hochst characteristisch ist und erscheint endlich
immer und uberall, wo reines oder schon theilweise verandertes Chlorophyll zugegen ist.
Stammt das Chlorophyll von jungen, in der Entfaltung
begriffenen Blattorganen, so treten auf Zusatz von Salzsaure
sogenannte accidentelle und vorubergehende Streifen daneben
auf; dieselben sind permanent, wenn die benutzten Blatter
schon alter, aber noch in voller Lebensthatigkeit, eventuell in
diesem Zustand im Schatten rasch getrocknet waren. Ohne
Dazwischenkunft der Salzsaure zeigen sie sich schon Torhanden, wenn ein alkoholischer Auszug im Lichte getrockneter Blatter oder ein sonst schon theilweise zersetzter Blatterauszng benutat wurde.
Bei diesen spectralanalytischen Untersuchungen hat sich
auch gezeigt, dass das Chlorophyll, eine so leicht veranderliche Substanz es auch in pflanzenphysiologischer Hinsicht
sein mag, doch im chemischen Sinne keineswegs sehr alterabel
erscheint. Es widersteht der Einwirkung des Jods, der
Sauren, der Alkalien, des Magensaftes und behauptet unter
dem Einflu88 der genannten Korper, wenn nicht alle, so doch
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