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Einige EigenthUmlichkeiten des SchwefelchlorUrs von Chevrier.

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blinige Eigsnthiimliohkeiten dee Sohwefelchloriire.
flusse einer allmalig sich vergrossernden Chlormenge immer
schwklaer wird, dann vollstandig verwhwindet ; in diesem Zeitpunkt nimmt der CQ4, wenn Brom vorhanden i d , die Orangefarbe an, welche diem Halogen vermlasst. Enthalt die Losung kein Brom, so bleibt der CBS4farblos. (2eitmhrZj”t des
allg. ostew. Apoth.-Vereim1868. Nr. 1.).
H. L.
Efnige EigenthUmlichkeiten des SchwefelchlorUrs
von Chevrier.
I. W i r k u n g d e s P h o s p h o r s a u f S c h w e f e l c h l o r ur. 1855 gab W o h 1er eine Darstellungsmethode des Phwphorchloroeulfiirs an: Einwirkung von Phosphor in der Warme
auf Schwefelchloriir; ea bildet sich ein Gemenge von PC13S2
und PCl? Vermeidet man einen Ueberschuse von Phosphor,
so bildet sich PCls nicht. In ehen Ballon von 7 -8 Liter
Gehalt bringt m&n 3 Aeq. SBCl und erhitzt bis zum beginnenden Sieden, wodurch die Luft des Ballons zum TheiI ausgetrieben wird. Dann bringt man dazu 1 Aeq. Phosphor in
kleinen Stucken. Beim Zuwerfen jedea Stiickee beginnt das
Sieden von neuem, aber die Grosse des Ballons l&st die sehr
schaeren niimpfe nicht entweichen , besonders wenn man auf
den Hals des Ballons einen Trichter setzt. Die Fliissigkeit
wird bei jedem neuen Phosphorstuckchen geschuttelt , und
empfiehlt es sich, die Operation in einem luftigen Raume,
etwa auf einem Rofe, auszufiihren. Am Ende bleibt eine
gelbe Fliisigkeit zuriick , die fast nur aus Phosphorchlorosiilfiu besteht mit gelostem Schwefel. Es wird deetillirt und
die kleine unter 125O iibergehende Menge, Siedepunkt des
Phosphorchlorosulfks , fortgenommen. C h e v r i e r erhielt fast
immer */s des im angewandten Schwefelchloriir enthaltemn
Schwefels.
0,705 Grm. dieser Fliissigkeit mit rauchender Salpetersaure, dann mit Chlorbaryum behandelt, gaben 0,961 schwefelsauren Baryt, 0,1318 Schwefel enthaltend. Die Formel
PCl3S2 vplangt 0,133 Schwefel. Die Reaction geht nach der
Gleichiing vor sich: P+ 3(S2C1)=PC13SB 4s.
In einem Tage wwde auf diese Weise
Liter d. h.
mehr als 800 Grm. Phosphorchlorosdfiir dargestsllt.
11. W i r k u n g d e s A r s e n s a u f S c h w e f e l c h l o r i i r .
Es wird dabci nach derselben Methode sin dem Phospborchlorosulfur entsprechendes Arsenchlorosulfiir erhalten. Die
+
Ueber die Entziindung von Gasen dcr Abtrittsgruben etc.
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Reaction iat eehr lebhaft, so dass man das Arsenpulver jedesma1 nnr in kleiner Menge hinzubringen darf. Die gegen dae
Ende bleibende gelbliche Fliissigkeit setzt beim Erkalten lange
priematiwhe Nadeln von Schwefel ab, unter ihnen finden sich
leicht zu unterscheidende, verhiiltnissmassig posse Octaeder.
Der prismatische Schwefel ist opak, die Octaeder sind stark
gliinzend. Sie scheinen sich zuletzt zu bilden , aber jedesmal
bemerkt man diese gemischte Krystallisation. 1848 beobachte
P a s t e n r eine analoge Erscheinung bei Darstellung des
Schwefelkohlenstoffs. Bei der Destillation geht die Flussigkeit, welche die Krystalle umgiebt bei 130° ganz uber: es ist
Chlorarsen , durch Wasser vollig zersetzbar in arsenige Saure
und Chlorwasserstoff. Der bis zum beginnenden Schmelzen
getrocknete Schwefel wurde gewogen und entsprach immer
dem Schwefelgehalte des angewandtep Schwefelchloriirs. Die
Reaction vollzieht sich nach der Gleichung :
AS 3SpC1= AsC18 +38.
+
(Journ. de Barn. et de Chim.).
11.
Ueber die Entztindnng von Gssen der Abtrittsgruben
nnd Expioosionen dabci
sind von Dr.' P e r r i n in $en Ann. d'hygihe publique
et mddeoin legale eine Anzahl von Fallen, welche ,in Park
sich ereigneten, mitgetheilt worden, deren Einzelnheiten man
anch im Journ. d. Pharm. et d. Chim. (Octobr. 1867. p. 245
249.) angegeben findet. Solche Explosionen sind dort
nicht selten und konnen schwere Unfalle hervorrufen; sie
ereigaen sich besondere bei solchen Gruben, welche nicht
mit Lufiungsrohren versehen sind. Die Gase, welohe durch
ihre Mischung mit atmoaphaischer Luft und durch zufallige
Entzundung mittelst eingeworfener brennender Gegenstiinde
in die Abtritte die Explosion verursachen, sind Kohlenwasserstoffgas und Schwefelwasserstoffgas.
Man wird kiinftig nur durch gute Ventilation i'm Innern
der Gruben solche Unfalle verhuten konnen; die gegenwiirtige Einrichtung der Luftungsrohren ist ungenugend.
-
H. L.
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