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Einige neue und seltene Arten von thierischen Concretionen.

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Neue und seltene Arlen von thierisclien Concretionen.
71
Herzens und der Gefasse. Bromquecksilbcr wirlite ungefahr wie das Chlorquecksilber bet leichen Gaben.
Nach B o n n e t verdienen die %romquecksilber - Verbindungen dem Calomel und Sublimat vorgezogen zu werden, weil sie weniger auf die Speicheldrusen und mehr
auf den Urin wirken; was auch VOIP M ti g e n d i e und W i II i a m s beobachtet worden ist. (Repert. [ d. Pharrn. 2le R .
Bd.43. H.3.) R.
Eiiiige neue und selteiie Arten voii thierischen
Concretionen.
H a r n s t e i n e d e s L e g u a n a . In derSammlungvon
Harnsteinen des Royal Colleye of Surgeons finden sich
drei Steine, welche r o s e Aehnlicfikeit mit einander haben und die von T k T a y l o r untersucht worden sind.
Zwei davon waren als die Harnsteine eines Leguana bezeichnet, der dritte war unbezeichnet, hatle jedoch dieselbe chemische Zusammonsetzung. Aeusserlich glichen
die Concretionen den sogenarinten schmelzbaren Harnsteinen, innerlich zeigten sie schmutzig-weiase concentrische Schichten. Sie waren eiformig, aber an der einen
Seite etwas abgeflacht. Die Analyse ergab :
Harnsiiure mit etwas oxalsaur. Kalk
Kali
Ammonialr.
Kalk
Magnesia
Phosphorsauren Kalk.
Thierisrhe Materie
Wasser
Schwefels. Natron u. Chlornatrium
1.
11.
78,64 78,315
10,42 13,19
3,lO
3,09
1,89
1,40
0,OO
0,29
0,32 0,02
2,73
0,48
1,67
1,80
- Spuren
98,77 98,67
................
............
...............
.............
......
.........
..............
Analyse 11. wurde mit dem nicht bestimmten Steine
angestellt. Der Kali ehalt ist wohl von den Blattern herzuleiten, welche die auptsachlichste Nahrung des Leguana
ausmachen ; die Harnsaure grosstentheils von den Insekten, welche dieses Thier verzehrt.
H a r n s t e i n e d e s H a u s e n s (sogenannte Belugensteine). Diese werden nach P a l l a s in den erweiterlen
Ureteren oder der Cloake des Hausens (Acipenser Huso
L.) gefunden. Sie sind gewohnlich flach, eiformig, im
Centrum oft mit einem flachen Eindrucke versehen. Die
Grosse ist sehr verschieden, gewohnlich wie ein. Huhnefei.
Die Oberflache derselben ist @att iind @bhch - welss.
Auf dem Bruche zeigen sie eine kryslallinische concep-
B
+*ig
9
72 Neue und seltene Arlen von thierischen Concretionen.
trisch-strahlige Structur. Die Steine sind ausserst rar und
wurden rruher als Medicarnente hochgeschalzt. T a y lo r's
Analyse ergab:
..... .
Wasser ,
26,33
Organische Materie . 0,40
Phosphorsmren lialk 73,27
25,60
1,13
7337
D a rm c o n c r e t i o n en. Diese theilt T a y I or in neun
verschiedene Arten ein. I ) Concretionen aus thierischen
Haaren ; 2 ) Concretionen aus vegetabilischen Haaren ;
3) aus Ellagsaure; 4) aus Lithofellmsaure; 5) aus phosphorsawgr Ammoniak - Magnesia ; 6) aus phosphorsaurer
Magnesia; 7) aus phosphorsaurem Kalk; 8) aus oxalsaurem Kalk; 0) aus Ambra.
Aus den von T a y l o r mit diesen Concretionen angestell ten Versuchen ergiebt sich, dass der Hauptbestandtheil der Concretionen ails LithofellinsPure ein vegetabilisches, krystallisirbares Harz ist , welches von einer geringen Menge eines weichen Harzes begleitet ist. Gallenfarbstoff, welchen GO h e 1 darin gefunden hat, Less sich
nimals nachweisen ; uhrigens konnte auch das Vorkommen desselben, welches nur zufallig sein wurde, nicht als
Beweis dafiir dienen, class jene Concretionen Gallensteine
waren, da man Gallenfarhstoff auch in den Haarballen und
anderen Darmcoiicretionen findet.
Die reine Harz-Bezoarslure gab in der Analyse:
Taylor.
C.
H.
70,71
10,71
0.
18,58
Ettling u. Will.
71,99
10,85
17,96
70,80
10,78
18,42
W6hler.
70,83
10,60
18,57
71,OO
-
Bekanntlich hat die Saure nach E t t I i n g und W i I 1
H'O, nach W o h l e r : C4OH70 0 7
die Formel : C4 PHI 0
+ HaO.
+
T a y l o r hat friiher die obigen Concretionen unter
dem Namen der achten occidentalischen Bezoare beschrieben; allein er glauht jekzt, dass die achten occidentalischen Bezoare, welche aus Sudamerika kommen, aus basisch phosphorsaurem Kalk bestehen, und dass die Concretionen, welche als Lapis Bezoar occidentuhs aus Persien
kommen, nur wegen des ahnlichen aussern Ansehens so
genannt werden. (Phil. Mag.and Journ. of Science. VoZ. 28.
Pharm. Centratbl. 1846. No. 32.1 B.
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