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Einige Zinnoxydulsalze.

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Einigfi Zinnoqddsalze.
schen Formel: S n S2 52. Der rationelle Ausdruck fur die
Zusamniensetzung dieser Zinnverbindung ist nach R.
S c h n e i d e r S n S J , SJ.
Das Verbalten der VerbIndung gegen Reagentien ibt
folgendes:
Concentrirte Snlzsaure lost dieselbe unter Abscheidung von Schwefel vollsttindig anf. ALIS der Losung wird
durch Schwefelwasserstoff Zweifauh - Schwefeldnn geftillt.
Konigswasser wirkt auf die Verbindung iiltnlich, nur
wird ein Theil des ausgeschiedenen Schwefels scbnell oxydirt. Salpetersiiure bewirkt Zersetzung unter Ausscheidung
von Schwefel, Jod und Zinnoxyd.
Kalilauge scheiclct in der Kaltc ein gelblichweisses
Pulvcr ab, beirn Kochen lost sich Alles zu einer gelben
Flussigkeit, aus der Salzsaure Zweifach -Schwefelzinn fiillt.
Die Verbindung nimmt trockenes Ammoniskgas auf
und verwandelt sich in ein weisscs, an der Luft fcuclit
werdendes, in SchwefelkoI~lenstoffunlosliches Pulver.
Schwefelkohlenstoff und Chloraforiii losen die Verbindung oltne Zersetzung. A1l;nhol dagegen wirkt zcrsetzend,
es wird Schwefel abgesclticden, wahrend Zinn und Jod
sich n i t brauner Farbe losen.
Wasscr zersetzt die Verbindung ebenfalls, es wird
Zinnoxyd und Schwefel abgeschieden, wghrend Jodwasserstoffsaure in Losung bleibt. (Pogyend. Annal. Hd. 111.
249-254.)
E.
s.
.--
Einige Zinaoxydulsalze.
E. L e n s s e n hat Verbindungen des Zinnoxyduls
mit der Phosphorsiiure, Arseniksaure und Antimonsiiure
beschrieben.
Mischt man eine iieutrale Losung des Zinnchlorurs
mit einer schwach angesauerten Losung des gewohnlichen
phosphorsauren Natrons, so erhlilt man unter allen Verhiiltnissen einen voluminosen weissen Xiederschlng, der
nach kurzer Zeit feinkornjg krystallinisch wird und sich
tilinlich der phosphorsauren Ammoniakmagnesia fest an
die Wiinde des Qefasses ansetzt. War die Zinnsalzlosung
iru Ueberschuss vorhanden, so ist der Niederschlag ein
Doppelsalz, aus Zinnphosphab und Einfach - Chlorzinn beSnC1
2 aq,
stehend, mit der Formel: 3 S n 0, P 0 5
und stellt ein schweres, weisses Pulver dar, das durch
den atmospharischen Sauerstoff nicht vergndert wird und
bei 1000 C. einen Theil des Krystallwassers verliert;
+
+
Kupferoxydul.
17 1
wird dagegen w n i g Zinnsalzlosung angewendet, so ist
die erhnltene Verbindung phosphorsaures Zinnoxydul niit
der Formel 3 S n 0 , PO5
2Sn0'
HO, PO5+ 3aq, und bildet
+
ein in Wasser unlosliches Pulver, das selbst durch Erhitzen his 1000 unveriindert bleibt und bei Uluhhitze in
Phosphorsaure und Zinnsaure unter Abseheidung VOR
metallischem Zinn zerfiillt.
Beirn Versetzen von arseniksaurem Kali in essigsaurer Losung niit iiberschiissiger Zinnsalzloeung resultirt
ein fein krystallinischer Niederachlag von analoger Zusammensetzung wie das Yhosphorsauresalz, also = 3 SnO,
As05
SnCI
2 aq, und von diesern in seinem Aeusseren und seinem Verhalten zu vielen Reagentien nicht
zu unterscheiden. Beim Erhitzen unter Luftabschluss
zersetzt er sich plotglich unter Ausstossen weisser Dampfe,
indem zugleich ein prachtiger Arsenspiegel an den Wandungen des (fefasses entstelit. Die andere Verbindung
von Arsensiiure mit Zinnoxydul, die man bei, Anwendung
von wenig Zinnsalzlosung erhalt, ist neutt'ales arsensauree
2 aq, das sich beim Erhitzen
Zinnoxydul, 2 Sn 0, As 0 5
unter Ergliihen in A s 0 3 und 2SnOz verwandelt.
Das antimonsaure Zinnoxydul bildet sich als flockig
weisser Niederschlag, wenn man antimonsaures Kali in
die uberschussige, mit Essigsaure angesauerte Losung
von Zinnsala bringt. Die Verbindung ist nach der Forme1 2Yn 0, Sb 0 5 zusammengesetzt. Eine warm bereitete
salzsaure Losung derselben wird durch Schwefelwnsserstoff orangefarben gefallt, ein Zeichen, dass sich das Salz
vollstandig in zinnsaures Antinionoxyd umgesetzt hat.
Das trockne antimonsaure Zinnoxrdul wird durch Schwefelwasserstoff schwarzbraun gefkbt. (Ann.dev Chem. u. Pharni.
+
+
+
CXIV. 113 -- 118.)
G.
Kuyferoxydul,
Bei Versuchen, die iiber die Einwirkling der schwefligen Saure auf einige ktetalle und Metalloxyde in hoherer Temperutur angestellt wurden, fand H. Schiff, dass
beirn Erhitzen von Kupfervitriol rnit Ammoniumcarbonat
nicht Ku feroxyd, sondern Kupferoxydul zuriickblieb.
Das Kuperoxydul machte a l e r nur z/3 des i m Kupfervitriol enthaltenen Oxyds aus, das andere Drittel Kupferoxyd war noch ills Kupfersulfat rorhanden und konnte
durch Aussiissen mit Wasser vollstiindig entfernt werden,
P
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