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Einwirkung der Salpetersure auf Kartoffelfusell.

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Asparagin.
Asparagin.
D e s s a i 6 n e s hat hieriiber neiierdin s eine werthvolle
Arbeit geliefert. Nicht nur allein in f e n Stengeln der
Wicken, sondern auch in andern Leguminosen, als : Bohnen,
Linsen, Vitsbohnen ist es im Safte der Stiele enthalten. Der
Berechnung nach sind Cs Hz ON40a als Elemente anzufiihren. Die Anal yse des durch Schwefelsaure getrockneten
Aspara ins eschieht mittelst Kupferoxyds und chlorsauren K a h . %ie Ausbeute betrug von 9; Litres der Erbsensubstanz gegen 83 Grammen, bei den Wicken selbst von
7: Litres = 67 Gr., wobei aus 3 Litres Saft der Stiele
27 Gramrne gewonnen wurden. In den Cotyledonen des
Samens selbst wurde kein Asparagin entdeckt.
Auch in den Knollen der Dahlia fand sich diese Substanz. In den Stielcn der Althaea desgleichen, jedoch
nicht in denen von Solanurn tuberosum, nicht in den Steneln des Kurbis, Buchweizens und Hafers, die jedoch vie1
galgetor enthielten. Solche Pflanzen, welche dieses Salz
ent ielten, und die man zu Versuchen in die Erde der
Keller, welche namentlich salpetersauren Kalk enthielt, gezogen hatte, zeigten fast kein Asparagin. Eine Ausnahme
machten die Vitsbohnen. Bei den Wicken zeigte sich
phosphorsaurer Kalk. Das Asparagin trennt aus essigsaurem Bleioxyd in der Hitze die Essigsaure. Mehrere Metalloxyde werden davon aufoelost in der Warme, so Silher-, Quecksilber - und Zin&oxyd, welche Verbindungen
durch Erhitzen uncl Einwirkung anderer Korper rnanchen
Veranderungen unterworfen sind. Auch mit gewissen Sauren geht Asparagin eine Verbindun.. ein, so mit Oxalsaure
eine krystallinische. Mit Salzsaure Bildet sich eine beinahe
feste Masse, in welcher die Gegenwart des Ammoniaks,
so wie der Aspartsaurc nachgewiesen wurde. Durch Chlor
wird das Asparagin zerlegt. (Journ. de Phys. et de Chinr.
Avril 1818. p. 245J
Wilting.
Einwirkung der Salpetersaure auf IE&toffelfuselol,
Bei der Darstellung des salpetrigsauren Aeth loxyds
aus Kartoffelfuselol erhielt W. H of m a n n ein Jroduct,
dessen Siedepunct bis 145-148° stieg, das dennoch weder
Salpeterather noch ein Gemisch desselben mit Bartoffelfuselol sein konnte, und das auch kein salpetersaures
Aeth loxyd enthielt. Es zeigte sich, dass salpetersaures
Amy oxyd entstanden war, das H o f m a n n auf folgende
Weisc darstellt: Man lasst erst ein Gemenge voii 30 Grm.
Y
Einwirkurig der Salpetersaure auf Kartoffelfuselol.
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concentrirter und 10 Grm. gewohnlicher Salpetersaure
wahrend 40 Minuten in einer Retorte auf I0 Grrn. salpetersauren Harnstoff einwirken, gieht 40 Grm. I~artoffelfuselol
hinzu und erhitzt sorgfaltig und alhalig, damit die Einwirkung nicht zu sturmisch sei. Dem gut ahgekuhlten Destillate setzt man Wasser hinzu, trennt, nachdem sich die erst
vorhandenen zwei Schichten in der Ruhe wieder gebildet
haben, dieselben und destillirt die obere Schicht mehrmals fur sich wieder, indem man dann jedesrnal denjenigen
Theil des Destillats entfernt, der vom beginnenden Siedepuncte (von l l O o ) bis zu dem stationaren von 1 4 8 0 ubergeht.
Das salpetersaure Arnylaxyd ist eine olige, farblose,
eigenthumlich, etwas nach Wanzen riechende Fliissigkeit
von zuckerartigem, brennenrlem Geschmack und unangenehmem Nachgeschrnack. Es ist in Aether und Alkohol
loslich und wird aus der letzteren Losung durch Wasser
wieder gefiillt; brennt mit weisser, am Saurne etwas srunlicher Flamme, wiegt 0,994 bei 40". Aus der Analyse er0 C1oHz2O
gab sich die Formel C 1 0 H 2 0 , N 2 0 5 , H 2 (=
+
~ 2 0 5 ) .
Alkoholische Kalilosung zersetzt die Verbindung; es
entsteht wieder Amyloxydhydrat und salpecersaures liali.
- Die Dichtigkeit des Dampfes konnte nicht bestimmt
werden, wed die Verbindung nicht ohne Zerselzung fluchtig ist und dabei oft lebhaft explodirl. (Anna/. de Chim.
H. C.
el de Phys. T, 23. p. 374. Juli l848J
Einwirkuiig des Phosphoi*chlorids (PaC1 l o ) auf die
Aldehyde iiiid die Saiireii der Benzoegruppe.
I) Auf Benzoylwasserstoff. Beim Zusammenbringen
beider Korper findet eine so lebhafte Einwirkung statt,
dass ein Theil der Flussiglteit uberdestillirt und dorch geringe kunstliche Warme zum Sieden kommt. Das gut abgekuhlle Destillat fangt bei 108O an zu sieden, wahrend
die letzten Portionen erst hei 208O ubergehen; es ist also
ein Genienge verscliiedener Korper. Bei 408-1 I 2 0 geht
etwa ein Viertheil der ganzen Masse uber, als homogene
Flussi.skeit. Das Uebrige wurde mit Wasser hehandelt,
wobel lebhafte Erwarrnung und Verminderung des Volums
eintrat ; nach mehrmaliger Behandlung mit Wasser blieb
ein oliger Ruckstand, der mil concentrirter Kalilauge, dann
wieder mil Wasser gewaschen, und uher Cblorcalcium
destillirt, einen constanten Siedepunct von 206-?08O zeigte.
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