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Einwirkung der Salzsure auf chlorsaures Kali.

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Einwirlcuny der Salssuuw uuf chlorsnurcs Kuk.
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Meerwasser vorhanden. Diese Verbindung absorbirt denn
rasch den zugleich vorhandenen Sauerstoff.
Die iiber allen diesen Lachen befindliche Luft zeigte
keine Unterschiedc von der gewohnlichen atmospbarischen
Luft. M o r r e n fand eine Verschiedenheit, was darin seinen Grund hat, dass er bei ruhiger Luft, L e w y bei windigetn Wetter beobachlete. Es scheint nicht, als ob die an
den Kusten durch Schwefelwasserstoff verunreinigte Luft
einen nachtheiligen Einfluss auf den Gesundheitszustand
der Anwohner aussere; wenigstens fand L e w y die Sterblichkeit zu Lyon (Depart. d u Calvados) und Monlfaucon
nicht grosser als anderswo. Auf viele Meeresbewohner, z. B.
Muscheln, Anneliden, Rankenflusser. Krahben , Ophiuren,
Cribriurn, zeigt auch der in grosserer Menge durch faulende Muscheln u. s. w. entwickelte Schwefelwasserstoff
keinen nachtheili en Eintluss.
Die Bildung es Schwefelwasserstoffs in diesen Fallen
macht es wahrscheinlich, dass die E i s e n k i es e , welche
sich in don aus dern Wasser abgesetzten Gesleinsformationen finden, durch Einwirkung dcs HaS auf die schwefelsauren Alkalisalze und alkalischen Erdsalze bei Gegenwart
von Eisenoxydhydrat entstanden. wie schon C he v r e u I ,
spater V o g e l und besonders E b e l m e n zu zeigen bemiiht gewesen sind. (Ann. de chim. et de phys. 3. Skr. Mai
1846. Tome XVZI. p. 5J H. L.
%
Einwirkung der Salzsaure auf chlorsaiires Kali.
B o t t g e r macht auf einc irn 83. Bande von Buchner's Repertorium, p. 351, zuerst empfohlene Methode, sich
das Chlorwasser rasch zu bereiten, aufmerksam, wobei er
sowohl das Prztliche als pharmaceutische Publicum warnt.
sich ja nicht auf die dort ansegebene Bereitungsarl, aus
chlorsaurern Kali und Salzsaure das Chlor zu entwickeln,
einzulassen. Es bildet sich hierbei namlich irnmer, ohne
alle Ausnahme, chlorige Saure, Chlor und Wasser und sogar slets in einem constanten Verhaltnisse, sobald die Concentration der Salzmure und die Temperatur, bei welcher
der Process eingeleitet wurde, dieselbe bleibt. Bei einer
Temperatur von -j- 12O R. uncl einer Salzsaure von (1.42
spec. Gew., wie sie der unbekannte Verfasser empfiehlt,
besteht das entweichende Gas nahe aus 2 Volurnen Chlor
und 1 Volurnen gasforniiger chloriger Saure (ClXO3).busserdem k4nn dieses Verfahren aber lebensgefahrlich
weiden, sobald Jeniand, ctwa zur Beschleunigung der 0 eralion, Warrne anwendet, wobei leiclit Explosion statt nk*
E
Das Konipoasser.
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(let. - blan ubcrzeug!,sich am leich~estenvon der Gegenwart der chlori en Saure, wenn man das Gas i n eine
Suhlimatlosung feitet und nach erfolgter Absorption mit
frisch gefalltem Quecksilberchlorur schuttelt , wobei nur
das Clilor sich mit letzlerem zu Sublimat verbindet und die
chlorige Saure frei hlcibt.
Urn aber in einem Collet ium Versuche auf eine leichte,
i w h t anschauliche und vofig gefahrlose Weise die momenlane Bildung der chlorigen Saure iiherhaupt, so wie deren
charaliteristischc Eisenschaften insbesondere zu zeigen,
uberschuttc man in einem hohen Champagner-Glasc 4 Loth
fein gepulvertes chlorsaures Kali mit 2 Loth Salzsaure von
,1,4 2 spec. Gew., wobci sich das Gemisch intensiv gelb farbt
und in wenig Minuten eine sehr lebhafte Gasentwicklung
statt findet. Mirft man nun ti bis 8 Nadelknopf-grosse
Phosphorstiickchen zu dem Gemisch, so erfolgt auf der
Stelle eine vollig gefahrlose, Pusserst glanzende Verbrennung des Phosphors innerhalb der Fliissigkeit, die weit
ruhiger von Statten geht, als wenn man stalt der Salzslure
Schwefelsaure nimmt, die, nachdem das Salz mit Wesser
zuvor uberschiitkt, nur mittelst einer Pipette tropfenweise
hinzugefugt werden darf.
Den Vorgang erklart sich B o t t g e r nach folgender
Pormel: KO C1 O 5 3 C12H'L giebt KCIZ C12 0 3
2Cla + 3 H 2 0 . (Ann. d. Chem. u. Pharm. Bd. 57. p. 381-86.)
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BZ.
Das Konigswasser.
Schon die altesten Chemiker kannten dasselbe und
hereiteten es durch Zusammenbringen von Salpetergeist
mil Kochsalz oder Salmiak, oder durch Vermischen von
Salzgeist mit Salpeter, oder von Salpetergeist mit SalzSeist, oder endlich durch Destillation eines Gemisches von
Salpeter, Kochsalz und grunem Vitriol.
B e r t h o l l e t und H. D a v y betrachteten es als eine
U n tersalpetersaure und chlorhaltiges Gemisch von Salzsiiure und Salpetersaure. Diese Meinun war die allgetnein angenommene, als 1831 E d r n u n d % a v y zu beweisen sich bernuhte, dass das Wirksame im Konigswasser
nicht reines Chlor, sondern Chlorstickoxyd sei, aus gleichen
Volumen N 2 0 Z und Ctilor ohne Verdichtung zusammengesetzt.
A. B a u d r e mon t zeigbe jedoch 4843, dass Ed. Davy ' s
Chlorstickoxyd chlorhaltig war, dessen Gegpwart die genauere Untersuchung dieses Korpers hinderte. -Bei weiterer Verfolgung seiner Versuche gelang es ihm, einen Kor-
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der, salzsure, chlorsauren, auf, kalin, einwirkung
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