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Einwirkung des Ammoniaks auf das Berlinerblau.

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Einioirkting des Arnrnoniaks auf das Berlinerblau. 3.19
der Oberflache aus, uncl Wasser fallte nun nichts mehr,
auch fand man weder Oxalsiiure noch Kohienstickstoffsaure
in der Fliissi kcit. Stiirke konnte im Lilienpollcn nicht
entdeckt wer en, wahrend sic sioh im Pollen von Cactus
speciosissimus fand. Im Pollen der rothen Lilie war ein
hesonderer Farbstoff bernerklich, der in dem der weissen
fehlte.
Nach H e r a p a t h betrugen die Mengen von Pollenin
auf 100 Th. Pollen von
f
..
Liliuin bulbiferum.. .
43,012
Lilium cmdiduin . . . . 36,936
. .
Cnclus speciosirsiitius. . 46,575.
(Quart. J. of the chem. SOC.of L. - Phartn. Centrbl. 1818.
No. 47.)
B.
____ -
Einwirkuiig des Amrnonial;s auf das Berlinerblau.
Aus einer Abhandlung J. H. M o n t h i e r s uber die
Doppelcyanure und ihre Constitution, ist Folgendes herausgchoben.
Das Ammoniak zersetzt, wie slle Alkalien, das BerIinerblau; ein Theil clcs Eisens scht in Oxyd iiber, ein
andcrer hildet ein Doppelnyanur von Eisen und Ammonium. Wahrscheinlich trill jedoch cin Mitlclzustand ein,
welchen der Ueberschuss dcs Arnmoniaks wicder zernichtet und dcr deshalb unbeachtct geblieben ist.
hl on t h i e r s bercitetc das ammoniumhaltige Berlinerblau wie folgt: Er mischte einer Eiscnchlorurlosung. uberschussiges Ammoniak hinzu, warf das Ganze auf ein Pilter, welches in einem Trichter hing, dessen Spitze in
einer Solution yon blausaurem Kali (Kaliumeisencyanur)
tauchte.
Im Augcnbliclie des Zusammentreffens beider Fliissigkciten zcigtc sich ein weisscr Kiederschlag, welcher durch
Anziehung von Sauerstoff aus der Luft sofort eine blaue
Farbc snnahm.
Man sammcltc tien Xicdcrschlag auf cin Filter und
setzte dcnselben mil weinsnurcrn Amrnoniali in Ikruhrung.
Dieses lostc tlas Eiscnosytl a d , wclchcs zuglcich cntslanden war. Man erhiclt das Carize wbhrend ernigcr Stunden bei 60 bis 809 Wiirmc, wusch den Nicdcrschln~sorgf;iltig aus und trocknetc denselhen. Er hattc einc I I I das
Violetle fallendc dunkcll)laue Farbe und hinterliess nach
dem Gliihcn 50 Proc. Eisenoxyd, ohne Spurcn von Kali.
Bis zu 1000 erhitzt, cntliess er Diimpre von Blausiiure;
aber erst bei 1600 trat cine merliliche Zersetzung ein,
330
Eisencyaniire des Slrychnins und Brucins.
indem, obgleich sich die Farbe nicht veranderte, Ammoniak
frei wurde. Aetzende Alkalien entmischten es selbst i n
der Kalte augenblicklich und es setzte sich Eisenoxyd ab.
Ammoniak wirkte sehr langsam darauf, wenn die Auflosuiig desselben nicht besonders concentrirt war. Stark13
Sauren haben auf diese Verbindung keinen Einfluss. Merkuroxyd zersetzt es lange so schnell nicht, als gewohnliches Berlinerblau.
Das weinsaure Ammoniak, welches die merkwurdigc:
Ei enschafi besitzt, das .Berlinerblau schon in der Kaltcr
vo lstandig aufmnehmen, greift das Ammoniak Berlinerblau
nicht einmal bei 100° an. - M o n t h i e r s hat dasselbe
zerlegt und folgende Formel fur dasselbe gefunden:
3FeCy, 2Fe2 Cy3,3NH3,OHO.
{Recued des lravaux de la Sociklk d’kmulalionpour les sciences
du Mtnil.
pharmaceutiques. 1. p . 81.)
P
Ueber die Eisencyaiiiire des Strychiiins uiid Brucins.
I ) Strychnineisencyanur. B r a n d is stellte sich diese
Verbindung durch Vermischen einer kalt gesiittigten Losung
eines Strychninsalzes mit einer desgleichen von Kaliumeisencyanur dar. Es cntsteht sogleich ein aus fast farblosen Krystallnadeln bestehender starker Kiederschlag.
Dieser Korper ist, wie aus der C‘ntersuchung hcrvorging,
das dem Kaliumeisencyanur entsprechende Srtychnineisencyanur.
Aus verdiinnteren Losungen kann man diese Verbindung in Krystallen von ;bis 1 Zoll Lange erhalten. Sie
sind rechtwinklige vierseilige l’rismen, an den Enden durch
zwei, gegen die Kanten gerichtete Flachen zugeschiirft.
lhre Farbe ist ein sehr helles Gelb, iihnlich dem durcli
Allrohol gefdlten Blutlaugensalze. In der Kiilte ist ihre
Loslichkeit in Wasser sehr gerinq, in Alkohol etwas griisser, in der WSrme werden sle jcdoch von beiden Liisungsmitteln bedeutend leichter auf.pnommen. Sie sind sehr
hygroskopisch. Die Resultate der daniit angestellten Analyse
ergaben als Formel:
(2StrH2Cyz + F e C y 2 ) + 8 H 2 0 .
Bei 100° fangt dieses Salz schon an sich zu zersetzen,
und giebt unter Blausaure - Entwickelung einen Theil seines
Wassers, nlmlich 6 Aequivalente aus.
Die Zusammensetzung dieses Salzes entspricht folglich
im Allgemeinen der des Kaliurneisencyanurs. Was jedoch
den Wassergehalt betrifft, so muss auf den ersten Anblick
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