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Einwirkung des Chlorcyans auf das Zinkthyl nach H. Gal

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Einwirkung des Chlorcyans auf das Zinklithyl.
139
erleidet. Bei dieser Reaction entstand Ferrocyannatrium,
Eisenoxyd und salpetrigsaures Kali. Durch Znsammenbringen
dieser Zersetzungsproducte wird das Nitroprussidnatrium
regenerirt. Versetzt man eine verdiinnte Losung von Ferrocyannatrium und Kaliumnitrit mit stark verdunnter Schwefelsaurs und Eisenchlorid, eo lost sich der Anfangs entstandene
Niederschlag von Berlinerblau sogleich nach dem Schiitteln
wieder zu einer braunen Flussigkeit auf und nach drei Tagen
enthiilt die Losung weder Ferro - noch Ferridcyanverbindungen. Mit Natriumcarbonat neutralisirt und mit Kupfersulfat
gefaltt , entsteht reines Nitroprussidkupfer. (Annalen d. Ch.
u. Barm. Ild. 147. Septemberheft 1868.).
Sch.
Einwirkung des Chlorcyaus anf das Ziukllthyl,
nach H. Bal.
Die Cyanwasserstoffsaure spaltet sich bei der Einwirkung
von Kali in Ameisensaure und Ammoniak, gemass der Gleichung: HC2N 4 H 0 = C2HZO4 + HSN.
Dabei ist schwer zu sagen, in welchem der beiden Producte der Wasserstoff der Blausiiure steckt. Ersetzt man
den Wasserstoff der Blausiiure durch ein Alkoholradikal, durch
C4H5,pB. und lasst man das Kalihydrat auf diese neue Verbindung einwirken , so sollte man durch Untersuchung der
dabei stattfindenden Zersetzung zur Beantwortung dieser
Frage gelangen.
Nun giebt es aber 2 solcher i s o m e r e n Verbindungen:
1) das bei 98OC. siedende C4H5CaN von D u m a s , L e b l a n c u n d h l a l a g u t i , welches durch Kali folgende Zersetzung erleidet :
C4H5C*N + 4 H 0 = C6H604 (Propionslure)
HsN;
2) das bei 82O C. siedende C4H6CZN von H o f m a n n ,
fur welches die Zersetzungsgleichung ist :
C4H5CeN
4 H 0 = C*H2O*
Cq5H2N
(Ameisensaure) (Aethylamin).
Die erste Gleichung sagt uns also, dass C4H5 an die
Stclle von 1 Aeq. Wasserstoff in der Ameisensaute tritt und
dass mithin unter den Zersetzungsproducten der Blausiiure
die A m e i s e n s a u r e es sei, in welcher wir den Wasserstoff
des Cyanwasserstoffs suchen mussen.
Die zweite Gleichung sagt uns aber das Gegentheil und
spricht dafur, dass der H der HC8N sich in dem H3N wiederfinde.
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Ein Mittel, nach Belieben Senfol zu produciren etc.
In Folgc der Existenz dieser beiden isomeren Verbindungen bleibt also die Frage unentschieden. Zicht man jedoch
die Darstellungsweise dicscr bciden Aether in Betracht , so
mochtc man versncht sein , den z w e i t e n (Hofmannschcn)
als den wahren Abkommling des Cyanwasserstoffs zu betrachten, denn man erhalt ihn durch Einwirkung des Jodathyls
auf Cyansilber: C4H5J AgC2N = C4H5C2N AgJ.
Diese Gleichung scheint doch anzudeuten , dass der
betreffende Aether durch Substitution von C4H5 an die Stelle
des Ag im Cyansilber und folglich an die Stelle dcs Wasserstoffs in der Blausaure hervorgehe. Wenn man aber nach
G a l ' s Versuchen g a s f b r m i g e s C h l o r c y a n C T C 1 auf
Z i n k a t h y l ZnC4H5 einwirken lasst, so erhalt man eine bei
98 sicdende, mit dem langer bekannten Cyanwasserstoffsaureather identische Flussigkeit, nach der Gleichung :
C % C l + ZnC4H5 = C4H5C% + ZnC1.
Diese Bildungsweise der Aether ist eine eben so allgemeine, als dic, welche anf der Einwirkung des Jodiithyls auf
das entsprechende Silbersalz beruht; man miisste somit erwarten, dass dicses Verfahren diesclbe Verbindung ergcbe , wie
die von M e y e r in Anwendung gebrachte Reaction, was aber
eben nicht dcr Fall ist; so dass nach allen Untersuchungen
iiber die Cyanwasserstoffsaure es jetzt noch unmoglich iRt,
zu sagen, welche Constitution derselben wirklich zukommt
iind welcher von den bekannten beiden isomeren Aethern als
dieser Saure honiolog zti betrachten ist. (Con@. rend. 66,
48; daraus in den Ann. d. Chem. u. Pharm. Juli 1868; auch
im Journ. d. Pharn~.et d. Chim. AoGt. 1868.).
H L.
+
+
Ein Mittel, nsch Belieben Senftrl zu produeiren und
tragbare Sinapismen herzust.ellen
besteht nach E. L e b a i gu e darin, ein Blatt Papicr mit einer
concentrirten Losung von rn y r o n s a u r e m K a1 i, ein zweites
Blatt mit einer concentrirten Losung ron My r o s y n zu triinken und beide vorsichtig zii trocknen. Benetzt man beide
Blatter und legt sie auf einander, so entwickelt sich reichlich
atheriscbes S e n f o 1.
Die Losung des myronsauren Xalis wird erhalten,
indem man Pulver von s c h w a r z e i n S e n f in s i e d e n d e s
W a s s e r wirft, wobei das Myrosyn coagulirt und unwirksam
,
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auf, chlorcyan, das, einwirkung, des, zinkthyl, nach, gal
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