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Einwirkung des Cyans auf Albumin.

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Hildung von Phenol etc.
- >!inwii~kiitig(1.
Cyans auf Albiimiu etc.
561
Das im Gcwebe frischcr Pfltlnzeii enthaltenc Eiweiss
Beini Trocknen, selbst unter 50°, verdichtct CY sich in den Elemontarorganen und wird unliislich. Bcim Kochen nicht zerquetschter frischer Pflanzen in WaRser wird cs nicht in allen Pflanzenarten vollig coagulirt.
Beim Coaguliren sctiliesst cs ungepihr win siebenfaches
Gewicht Wasser ein. Dic aiif dicsc Art diirch das in Zellen,
Fasern und Gefiissen coaguliwndc Albuinin eingeschlossenc
Flussigkcit halt wirkssme Stoffc ~iiriick,welchc Wasser nicht
mehr auszuziehen vermag. Die Blenge der RO zuriickgehaltenen wirksamen Gtotfc wcchaelt init dcm Concentrationsgrad der Zellsafte. Wird das Eiweiss cines Pflanzensaftes
nicht durch Erhitzen, sondern durch Zusatz eines fremden
Kiirpers, specie11 von Alkohol hervorgerufen, so cntzieht sich
eben dadurch ein Theil der wirksaiuen Stoffc der auflosendcn Wirkung dea Alkohols. Da das Eiweiss als nicht diosniotiacher Korper die Zellwandungen dcs Yflanzengewebcs
nicht zu durchdringcn, scinerseits abcr andere Stoffe zuriickznhalten vcrmag, so ist es wichtig, das Pflanzengewebe vor
seiner Behandlung mit losendcn ausziehenden Mitteln . gut zu
zerquetschen. (Journal de Pharmacie ddnvers Rvrier 1877.
pug. 46.)
Dr. G. I?
__
ist darin in einem in Wasser liislichen Zustand.
Bildnng von Phenol be1 der F3ulniss von Eiweisskhpcrn.
Nach E. B a u m a n n bildet sich bei dcr Faulnias von
Eiweiaskorpern neben lndol 11. s. w. constant auch eine gewisse
Menge Phenol. Man erhalt dasselbe, wenn man die gefanlte
Fliissigkeit abdestillirt , das Destillnt niit Acther ausschuttelt
und den Aether abdestillirt. Der Ruckstand wird mit KHO
und Wasser destillirt, so lange noch Indol ubergeht; der
Destillationsriickstand wird nun genau ncutralisirt und von
neuem destillirt ; aus d e n jetzt erhaltcnen Dcstillate Iirst
sich das Phenol durch Bromwasser a18 Tribromphenol fallen.
(Rer d . d. chem. Ges. X, 685.)
J.
c.
Einwirkung des Cyans auf Albumin.
Bei der Einwirkung des Cyans auf Albumin crhielt
Oscar Loe w folgende Endresiiltate:
1) Cyan wird direct vom Albumin aufgenommen, unter
gleichzeitiger Bindung von Wasser.
Arch. d. Pharm. XII. Uds. 0. Heft.
36
562 Zersetz. v. Gelatine u Eiweiss etc.
- Eisen - u. Farbstoffausscbeid. etc.
a j Die Additionsproducte verlieren bei Einwirkung ron
Alkalien einen Theil des Cyans und das Wasser wieder,
wobei stickstoffreiche eigenthiimliche Korper entstehen.
3) Eine Atomgruppe von geringerem Molecular - Gewicht
lost sich vom Albumin 108, indem sic eine rclativ bedeutende
Quantitkt Cyan und Wasser aufnimmt.
Wcitere Mittheilungen behllt sicli der Verfasser vor.
(Journ. f. pract. Chem. Bd. 16. S. 60.)
c. J.
Ueber die Zersetzung YOU Belatine und Eiweiss durch
die geformten Pancreasfermente bei Luftabschluss
hat Dr. J 11 1e s Je a n n e r c t eine lange Reihe von Versuchen
angcstellt, beziiglich derer ich auf die Originalarbeit verweisen muss, mich begniigend mit dcr AufzBhlung der gcwonnenen Resultate. Diese sind :
1) Die Zersetzung N haltigcr Substanzen und der Kohlenhydrate durch die Bakterien des Pancreas jst e b e n s o w o h l
bei Liiftausschluss, wie a n d e r L u f t moglich.
2 ) Doch schrcitet der Process b e d e u t e n d l a n g s a m e r
vorwiirts; eine vollstandige Zersetznng dauert bei Luftausschluss iingefiihr sechsmal so lang.
3) Die gcbildeten e i n f a c h e r e n chemischen Verbindungen sind in b e i d e n F a l l e n d i e g l e i c h e n .
4) Bei der Gelatinefkilniss entstehen nur minimale Mengen durch KOH nicht absorbirbarer Gase.
5) Die Ncnge der C 0 2 nimmt linter den gasformigen
Producten des Eiweisses und der Gelatine t a g l i c h z u.
6) Die Yankreasbakterien sind Anaerobien, d. h. sie konnen sich unter Urnstanden ohne Luft entwickeln.
7) Zur volligen Entwicklung der sogen. Kopfchenbaktericn ist L u f t z u t r i t t n i c h t n o t h w c n d i g , wohl nber die
G e g e n w a r t s t i c k s t o f f h a 1t i g e r S u b s t a n z e n ; in rcinen Zuckerlosungen entstehen sic 811s den Pnnkreaskeimen
nicht. (Jown. f. pract. Chen. Bd. 15. S. 353.)
C. J.
Eisen - und Farbstoffansscheidnng in der Galle.
Nach A. K u n k e l ist der durchschnittliche Eisengehalt
der IIundegalle 6 Millig. uuf 100 C.C. oder 0,0086 Q. h e n osyd. Ein Hund von 4700 g. schicd 4 - 5 Millig. Eisen
und etwa 3 Decig. Bilirubin in 24 Stunden ab.
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