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Einwirkung des Jodkaliums auf Mercurialsalbes.

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Jodtinclur. Einwdrk. des Jodkaliums aufMercurialsal6e. 319
an einem Ende zugeblasene Rohre geschuttet und diem
ein Stuck von der Masse enlfernt vor einer Lampe ausgezogen, so dass sie ein feines Rohr bildet. Wird nun
die Masse bis zum Gliihen erhitzt, so bildet sich ein Quecksilberjodid, welches sich in das feine Rohr sublimirt, worin
es dann leicht durch seine haufig zuerst gelbe, aber nachher rothe Farbe entdeckt werden kann. Der Kalk zersetzt das Quecksilberchlorid, aber nicht das Jodid. welches sich sublimirt. Auf diese Weise hat er sichtbar
Quecksilherjodid aus dern Riickstande von eingekochtem
Quellwasser erhalten. worin mit rler Starkeprobe keine
Spur von Jod entdeckt werden konnte. Bei solchen Wassern, welche einen zerfliesslichen Ruckstand geben, weil
Chlorcalcium und Chlormapesiurn darin enthalten sind, Rllt
er zuerst diese Erden mit kohlensaurem Alkali aus, um
den Riicksland vollig austrocknen zu konnen Bei einer
zu starken Hitze erhalt man zuletzt ein wenig metallisches
Quecksilbersublimat. Aber dieses condensirt sich naher
der Masse an, als das Quecksilberjodid. (Beraekus' Johresbericht. 26. 1 . 275)
B.
Jod tinctar.
K u p f e r s ch I a g e r , Lehrer an der Universitat Liittich,
ralh an, die Jodtinctur stets zu extemporiren (und zwar
nach dem gewohnlichen Verhaltniss von 1 zu 42), weil
schon nach kurzer Zeit sich Hydriodsaure darin bildet.
(Dieser schon von Andern gegebene Rath scheint bisher
noch nicht gehorig beachtet zu sein. d. hl) (Journ de
Pliarm. dtinvers. 13'47. p . 5103
du MBnil.
Einwirkuiig des Jodkaliums auf Mercurialsalbe,
P o el ferligte ein Gernenge beider an, indem das Salz,
mit etwas Wasser angerieben, mit der Pomade gemengt
ward. Nach einiaer Zeit wurden Quecksilberkiigelchen
wahrgenommen, die sich durch Verreiben vermehrten. Beide Subslanzen waren frisch angefertigt. Wiederholte
Versuche beslatigten die Erscheinungen, selbst bei einer
alteren Salbe. Andere Verbindungen des Chlors, Broms und
anderer Halogene zeiglen keine Zersetzungen gedachter
Art. (J0ur.n. dePharni. et de Ch. Nov. 1846.j
K u p f e r s ch I a g e r hatte die Beobachtung gemacht,
dass die Jodvcrbindung zunachst rnit frischem Schweine-
320 Ausfuhr edler Metalle aus Mexico. Verbrauch desZinks.
fett angemengt und sodann die Mercurialsalbe hinzugefii t,
hier nicht so leicht eine Trennung des Metalles zu furc ten ist.
Witting.
fl
Ausfuhr edler Metalle aus Mexico.
Ueber Mexico’s Ausfuhr edler Metalle in den letzten
Jahren fehlen verlassliche Angaben ; indessen liefert Mexico
unter allen Landern die meisten edlen Metalle, besonders
Silber. Michel C h e v a l i e r sagt: nVom Jahre 1839 bis
1844 hat Prankreich fur 18 Millionen Waaren nach Mexico
gesendet und fiir 5 Millionen von dort erhalten; der Rest
wurde durch Silbersendungen gedeckt. Dies wiirde also
in den 6 Jahren 65 Mill. kr. oder uber 12 Mill., jahrlich
also elwas mehr als 2 Mill. Piaster ausmachen. Uagegen
fuhrten die Englander von 1840 bis 1844 an gemijnztem
Golde und Barren aus dem Hafen von Guaymas 800,000,
aus jenem von San Blas 1,200,000 und aus dem von Mazatlan jiihrlich 2 Mill., also zusammen 4 Mill. aus, abgerechnct, was von der Oslkiiste, freilich in eringerer Menge,
kornrnt. (Oestr. Lloyd.- Bergwerksfr. Do!? X I . No.fd.1 U .
Erzeugung und Verbraucb des Zinks.
In Frankreich, wie in England, wo am meisten Zink
verbraucht wird, hat dieses in der letzten Zeit einen merklichen Preisruckgang erlitlen, ohne dass der Verbrauch
jedoch zugenommen hatte. Auch nach Ostindien wird
dieses Metall bei weitem nicht mehr in so grosser Menge,
wie vor einisen Jahren, versendet. Der ))Oeconornista
schatzt die gesammte Zinkerzeugung auf ungefahr 32,000
Tonnen jahrlich (1 Tonne = 1I300 Wiener Pfund), und zwar
20,000 Tonnen in Schlesien, 6000 Tonnen in Belgien,
4000 Tonnen in Polen und Krakau und 2000 Tonnen in
England. Der Verbrauch in beiden Hemispharen nimmt
jahrlich etwa 30000 Tonnen in Anspruch. Hiervon qhalten: Frankreich 12,000, England 7000, Ostindien 2000.
Anierika 1000, Preussen, Russland, Oesterreich und andere
europaische Staaten 6000 und Belgien 2000. (Oestr. Lloyd.
- Bergwerksfreund. Bd. XI. No. 13.)
B.
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