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Einwirkung electrolytischen Sauerstoffs auf Glycerin.

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Vorkommen d. Bernekineaure etc.
- Einwirkung electr. Saueretoffe e t a
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Rrom im zugeschmolzenen Rohre in Monobromisobernsteinsaure
iibergefuhrt C* H6 Br 04, und diese durch Behandlung rnit
Silberhydroxpd in die Isoapfelsaure :
C'HbBr04
AgOH = AgBr
C4H606.
Zur Reinigung wurde sie in das Bleisalz C 4 H 4 P b 06
ubergefuhrt, und aus diesem die freie Saure durch H B S abgeschieden. Die Isoapfelsaure ist leicht loslich in Wasser,
Alkohol und Aether. Beim Erhitzen auf circa 160° zerfallt
sie in Milchsaure und Kohlensaure C4 H6 O6 = CSH6 Os
COB, wahrend die normale AepfelsBure beim Erhitzen bekanntliah Fumarsaure u. Maleinsaure bildet. (Journ. f.pract. Chem.
C. J.
Bd. 14, S. 77.).
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Vorkommen dor , Bernsteindure in nnreifen Tranben.
In ganz jungen, unreifen Trauben wiesen H. B r u n n e r
und R. B r a n d e n b u r g Rernsteinsaure nach. Friiher war
hereits von Erlenmeyer und Hoster im unreifen Traubensaft
Glycolsaure und Oxalsaure nachgewiesen, ferner von Schwarz
Aepfelsaure. (Ber. d. deutsch. chem. Ges. IX, 982.). C. J.
Einwirknng electrolytischen Sanerstoffs rauf Gllycerin.
Das von R e n a r d angewendete Verfahren besteht darin,
Glycerin, welchem man zuvor zwei Drittheile seines Volamene
rnit einem Zehntel Schwefelsaure angesauerten Wassers zugesetzt hattc, 48 Stunden lang mit Hiilfe zweier Piatinplatten
xu electrolysiren , welche rnit den Polen einer Bunsen'schen
Batterie in Verbindung stehen. Dabei entwickelt sich am
negativen Pol Wasserstoff, am positiven ein Gemenge von
Sauerstoff, Rohlenoxyd und Kohlensiiure. hian sattigt nun
die Fliissigkeit mit kohlensaurem Kalk , filtrirt und gewinnt
ails dem Filtrat ein Destillat, welches unter einer Glasglocke
iiber Schwefelsaure der freiwilligen Verdunstung iiberlassen,
einen weissen amorphen Ruckstand von G 1y c e r i n a 1d e h y d,
C 3 H 6 0 8 ,hinterlasst. DieseR Product ist in Wasser nur wenig,
in Weingeist und Aether hcinahe gar nicht loslich, schmilzt
hei 72O, siedet bei 135O, ist sublimirbar, liefert bei der Behandlung mit Oxydationsmitteln Ameisensaure oder EssigRaure,
wird durch Platinschwarz unter Feuererscheinung oxydirt. Eine
Loeung von Glycerinaldehyd bei 70° der Einwirkung eines Schwefelwasserstoffstroms unterworfen gab einen gelatinosen Xieder-
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Allmiihlige Oxydation dee bmylena.
schlag von der Zusammensetzung (C8 H6S*O)*Ha 0, welcher
getrocknet wachsartig erscheint, sich erweicht, bei 80° schmilzt,
bei 185O siedet und nur in heissem Wesser gut loslich ist.
Die mit Ammoniak behandelte Losung des Glycerinaldehyds gibt beim Verdunsten Xrystalla von der Formel C3 H 6N 2.
Der Destillationsriickstand des oxydirten Glycerin, von
welchem man Glycerinaldehyd getrennt hat, enthalt die Kalksalze der Ameisensaure, EssigHaure und Glycerinsaure. Er
enthalt ferner eine in Wasser und Weingeist eehr leicht losliche Glucose, welche auf 80- looo erhitzt sich unter Verbreitung eines Caramelgeruchs stark Rchwarzt; dieselbe scheint
riicht gahrungefdhig zu sein , reducirt aber sowohl ammoniakalische Silbernitratlosung ale auch Fehling’sche Kupferlosung.
(Journ. de Pharm. et de Chimie. 4. Skrie, tom. XXIII; pag. 355.).
Dr. G. V.
Allmlhlige Oxydation des Amylens.
Von der richtigen Ansicht ausgehend, dass iiber die ConRtitution organischer Xorper diejenigen Umsetzungs -, Additione - und SpaltungRproducte den besten Aufschluss geben,
melche durch wenig energisch einwirkende Korper bei niederen Temperaturgraden erhalten werden , hat B e r t h e l o t der
heftig reagirenden hlischung von Kaliumbichromat und Schwefelsaure wasserige , mchr oder minder concentrirte Losungen
von Chromsaure eubstituirt und mit deren Hiilfe z, B. Camphen in Camphor, Aethylen in Aldehyd und Essigfiaure, Allylen
in Allylenoxyd und Propionsiiure u. 8. w. iibergefuhrt. Neuerdings hat derselbe in gleicher Weiee mit Amylen gearbeitet,
von dem er 48 C. C. in 32 Litern Wasser loste und hiermit
eine Losung von 80 g. Chromsaure und 1 6 g. Kaliumbichromat in 16 Litern Wasser mischte. Nach funfmonatlicher Einwirkung bei gewohnlichcr Temperatur und im Dunkeln lieferte
die Destillation neben Kohlensaure und deutlichen Mengen
durchdringend aromatisch ricchender Acetone von der Formel
G I o HIo O a ein Gemenge von Fettsauren, wovon 100 Theile
enthielten :
Valeriansaure
C5 H*O 0 8
36 Theile.
Buttersaure
C4 Hs 02
16
Propionsaure
C 3 H6 02
17
Eesigsaure
Ca H4 02
28
Ameisensilure
C He O a
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glyceria, sauerstoff, auf, einwirkung, electrolytische
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