close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Einwirkung von Blausure auf Chloral und Crotonchloral.

код для вставкиСкачать
354
Einwirkung von Blaiieiiure auf Chloral und Crotonchloral.
II. Brucin. Leitet man in eine alkoholische Brucinlgsung
einen anhaltenden Strom von H * 8 , so scheiden sich nach
einiger Zeit am Boden und den Wanden des Gefasees gelbe,
nadelformige Krystalle aus, die sich spater mit einer gelbrothen Schicht einer anderen Schwefelverbindung uberziehen.
Erstere sind €P3H*6Ne€J4 Ha Sa 2 He Q und schmelzen
bei ungefahr 125O. Nach Verlauf von 24 Stunden hat sich
obige aweite Verbindung in reichlicher Menge in rubinrothen
H* 88
Krystallen von der Zusammensetzung G**HZ6N a Q4
Hegz
ausgeschieden. Es ist bei der Darstellnng beider Verbindungen
darauf zu achten , dass der atmospharische Sauerstoff freien
Zutritt hat. Die Reaction entspricht wahrscheinlich nachstehenden Gleichungen :
1. G*3HS6N*Q4 2 HeS Q = HZ0 G23He6N204Hg82;
2. Qe3Hz6N*Q4+ 4H*S 2 Q = 2H*O G~sH46N*Q4]Hpsq
Ha8 2.
+
1
+
+
+
+
+
Verfasser zog ferner in den Bereich seiner Untersuchungen
Chinin Cinchonin, Chinidin Cinchonidin, Morphin Codein,
ThebaYn, Papaverin, Narcotin, Atropin, Veratrin , Coniin,
Nicotin , Coffein und Theobromin. Sammtlhhe mit Ausnahme
der beiden letzten treten in Reaction, jedoch i s t es bis jetzt
noch bei keinem gelungen , so characteristische, reine Verbindungen zu erhalten, wie beim Strychnin und Brucin. Dagegen geht auch hier nur bei Gegenwart von Sauerstoff eine
Einwirkung vor sich ; wird derselbe vollstandig fern gehalten,
so macht sich keine Veranderung der Basen durch Fiirbung
der Losung, oder Abscheidung von Schwefel oder echwefelhaltigen Verbindungen bemerkbar.
Ein nahere Untersuchung bebalt sich Verf'asser vor.
(Rev. d. deutsch. chem. Ges. VIU, 1267.).
c. J.
Einwirkung yon Blauslure auf Chloral und Crotonchloral.
Die Analogie zwischen Aldehyd und Chloral ist durch
P in n e r und B i s c h o f f noch weiter bestatigt worden,
dass sie Chloralcyanhydrat , und daraus eine Trichlormilchsiiure darstellten, welche sie durch Bereitung von Salzen und
Aethern scharf characterisiren konnten. Durch Reduction des
Trichlormilchsiiureithylathers erhielten sie Monochloracrylsauriithyliither. Als Zwischenphase tritt der Aether der Dichlorsaure auf, wahrend der Monochlorsaureiither nicht mit
Tetramethylammoniumeisencyan. - Cuprocyan - u. Palladocyanverbind. 353
Gewissheit nachgewiesen werden konnte. Das directe Reductionsproduct der Trichlormilchsaure wurde leider nicht untersucht; es ist zu vermuthen, dass hiebei direct Malonsaure
entsteht , welche durch Verseifung der Chloracrylsjiure mit
Barythydrat erhalten und rnit der aus Cyanessigsaure stammenden Saure ubereinstimmend gefunden wurde.
Auch das sogen. Crotonchloral giebt mit Blausaure, und
darauf folgend mit Salzsaure, ein Cyanhydrat und eine sogen.
Trichlorangelactinsaure , letztere durch Reduction eine Monochlorangelactinsaure. (Ann. Ch. u. Ph. 179. 1, 2. 74.). C. E.
Ueber Tetramethylammoninmeisencyaniir
berichtet L. B a r t h . Es entsteht, wenn man eine Losung
von Tetramethylammoniumhydrat genau rnit einer Losung
von Ferrocyanwasserstoffsiiure H4 4% Gy6 neutralisirt und
dann im Vacuum iiber H2 SO4 einengt. Es soheidet sich in
gelben, krystallinischen Krnsten ab und wird durch’einmaliges Umkrystallisiren aus lwenig He8 gereinigt. Lufttrocken
enthalt es 13 Molecule Krystallwasser, uber 4hC12 getrocknet
noch 5 Molecule und entspricht dann der Zusammensetzung
[(QH3)4 NI4 FeGy6
5H28. (Bet-. d. deutsch. chem. Ges.
VIII, 1484.).
c. J.
+
Cnprocyan- and Palladoeyanverbindnngen.
Durch Auflosen von frisch aus Kupfersulfat mit Kali
gefilltem und gewaschenem Kupferoxyd in kalter Cyankaliumlosung und vorsichtiges Abdampfen erhielt V i d a u weisse
Krystalle, deren Losung trotz Kupfergehalts weder mit Ammoniak, reinen und kohlensauren Alkalien, Schwefelammonium,
noch mit Ferrocyankalium oder einer blanken Eisenkbnge die
gewohnten Kupferreactionen gab. Diese und andere Erscheinungen deuten an, dass jenes Salz keineswegs ein gewohnliches Doppelcyaniir von Kupfer und Kalium (KCy, CuCy),
sondern vielmehr ein Kaliumsalz ist, dessen Saure aus einer
Verbindung des Wasserstoffs mit einem Radical besteht, welches aus einer innigen Verbindung des Cyans rnit dem Kupfer
hervorgegangen ist. Man wird also jenen Korper als Cuprocyankalium ( C U Cy4,
~
K2) bezeichnen und den weissen Niederschlag, welcher in seiner Losung durch Sauren , besonders
durch Weinsaure entsteht , als Cuprocyanwasserstoffsaure
23 *
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
120 Кб
Теги
crotonchloral, auf, einwirkung, blausure, von, und, chloral
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа