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Entdeckung von Weinsteinsure in der Citronsure.

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Entdcckung von Weinsteinaaure in der CitronsIurc.
265
Saure nicht belastigt zu werden, darauf mit Aether ausgeschiittelt, durch Destillation cingeengt und zuletzt auf einem
gewogenen Uhrglase zur Trockne gebracht.
Urn die Genauigkeit dieser Methode zn prufen, stellten
Verfasser Versuche mit reinem Vanillin, indem sie eine gewogene Menge Vanillin in Ae$er losten und rnit dieser
atherischen Losung dann wie oben verfuhren. Sie erhielten
befriedigende Resultate. Der Gehalt an Vanillin stellte sich
bei drei guten Vanillesorten, wie folgt :
1) Mexicanische Vanille enthalt 1,69 o/o Vanillin.
2) Bourbon - Vanille enthalt 2,48 o/o Vanillin.
3) Java-Vanille enthiilt 2,75 c/o Vanillin.
Java- und Bourbon - Vanille enthalten demnach, wie auch
die Analyse mehrerer andcrer Yroben ergab, gewohnlich etwas
mehr Vanillin, wie die trotzdem geachatztere mexicanische
Vanille. Dies erklart sich auf folgende Weise. Destillirt
man von einern ather. Vanilleauszuge, nachdem alles Vanillin
durch Ausschutteln mit Ljaurem schwefligsaurem Natron entfernt ist, den Aether ab, so hinterbleibt ein gelb gefarbtes,
im concentrirten Zustande stechend, wiederlich riechendes Oel
von fadem, harzartigem Geschmack, welches nach langerem
Stehen theilweise erstarrt.
Von diesem Oel , welches das
Aroma der Vanille unzweifelhaft mehr oder weniger modificirt , findet sich nach den Beobachtungen des Verfassers weit
weniger in der Mexico-, als in den Bourbon- und JavaVanillen.
1 Kg. mexicanischer Vanille wurde im Friihjahre auf
dem Pariser Markt rnit 208 Rmk. bezahlt, es kostete demnach, da sie 1,69°/0 Vanillin enthielt, ein Gramm Vanillin in
derselben 12 Rmk. 30 Pf. (Bet.. d. deutsch. chem. Gesellsch.
VlI.1, 1125.).
c. J.
Entdecknng yon Weinsteinstlure in der Citronstlure.
Man lost nach A 1 l e n 2 g. der zu priifenden Saure in
45 C.C. (Proof) Spiritus, filtrirt wenn nothig, fiigt 5 C.C.
einer kalt gesattigten Losung von essigsaurem Kali in (Proof)
Spiritus hinzu und liisst nach gehorigem Umschutteln 12 Stunden stehen. Der entstandene Niederschlag wird abfiltrirt, rnit
Spiritus gewaschen und mit einer gesattigten Losung von
Weinstein in kaltem Wasser vom Filter gespiilt , einige
Stunden rnit der Losung kalt digerirt und dann wieder aufs
Filter gebracht. Nach einmaligem Waschen mit Spiritus
266 Pariser Violett a l ~Reagenz auf Galle u. deren Farbstoffe im Urin.
spiilt man den Niederschlag in eine Schale rnit kochendem
Wasser , dampft zur Trockne ab und wiegt den Ruckstand
von Weinstein. Das Gewicht desselben, mit 0,798 oder kurzweg mit 0,8 multiplicirt giebt den Gehalt an Weinsteinsailre
in 2 g. der gepriiften Saure.
Zur Controle kann man noch den Weinstein verkohlen
und den Alkaligehalt rnit einer Saure volumetrisch bestimmen. (The Pharm. Joum. and Transact. Third. Ser. Nr. 262.
J d y 1875. p . 8.).
WP.
Pariser Violett als Reagenz auf Gslle nnd deren
Farbstoffe im Urin.
C. P a u l berichtet, dass das Pariser Violett (Methylanilinviolett) ein sehr e m p f i n d l i c h e s l t e a g e n s auf Galle und
deren Fzrbstoffe im Urin sei.
Gewohnlicher Urin verlndert die Farbe dieses Reagenzes
nicht, sondern farbt sich damit v e i l c h e n b l a u . Die Farbe
ist doppelfarbig , blau beim Jhrchscheinen und violett beim
Zuruckstrahlen. H a r n z u c k e r , H a r n s a u r e und E i w e i s s
selbst grosse Mengen derselben hnben keinen Eintluss auf
diese normale Farbung. Enthalt dahingegen der Urin Gallo
oder deren Farbstoffe, so farbt sich derselbe bei gewohnlicher
Temperatur s o f o r t r o t h. niese Reaction sol1 empfindlicher
als die Salpetrigesiinre enthaltende Salpetersiure sein. Eothalt der Urin C h r y s o p h a n s A u r e , durch Gebrauch vou
Sennesblatter oder Rhabarber , oder iet demselben Blut beigemischt, so geht das Violett wohl ebcnfalls in Roth iiber,
uber die Intensitat ist keinesrvegs mit der der Galle zu
vergleichen. (Rdpert. de Pharmacie. Nr. 15. Aodt 1876.
p. 463.).
Bl.
Die Versuche, welche Demelle und Longuets rnit diesem
empfohlenen Reagenz anstellten., widersprechen obigen Angaben.
M e t h y 1a n i l i n v i o l e t t i a t nach denselben k e i n s pee.
Z t e a g e n z auf Galle und deren Farbstoffe im Harn Gelbsiichtiger. Die rothe Flrbung halten sie fur eine physikalische Erscheinung fur eine Farbenmiechung und zwar aus
folgenden Grunden :
1) F a r b l o s e r oder w e n i g g e f a r b t e r U r i n , selbst
wenn er Galle und deren Farbstoffe enthalt, fuhrt Methylanilinviolett n i c h t in Roth uber.
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