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Entstehungsweise von Tetrabromkohlenstoff aus Bromoform.

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Entrtehungsweiae von TetrabromkohbnstcIff aus Bromoform.
Zur Gewinnung des Sumach -Tannin's diirfte es ausreichen , denselben mit Wasser zu erschopfen , die Losgngen
durch Flanell zu schlagen und daraus durch blosses Schutteln
mit Essigather den Gerbstoff auszuziehen. Durch Abziehen
des Aethers und Verdampfen desselben erhiilt man dann das
Tannin in fester Form. Da der Essigather durch Destillation
ohne erhcblichen Verlust wiederzugewinnen sei, RO kommt
dessen hoherer Preis nicht in Anschlag und sei dem fluchtigen, leicht entziindlichen Aether oder Aether - Weingeist daruni
vorzuziehen ; weil er angenehmer in der Verwendung und
minder gefahrlhh beim Aufbewahren ist.
Die Frage, ob andsre Sumach - Arten ebenfalls GallapfelGerbstoff enthalten, bedarf fernerer Untersuchungen ; allerdings
zeigt nach dem Verfasser die Gerbsiiure des Tyroler Sumachs
grosse Sehnlichkeit daniit ; jcdoch gelang deren Oeberfiihrung
in Gallussiiure nioht; auch war die Ausbeute des Tiroler
Sumachs an Gerbsaure nur gering. (Zeitschr. f. anal. Chem.
12. Jahrg. 2. .Heft. S. 128.).
Dr. E. F.
Entstehnngsweise yon Tetrabromkohlcnstoff aus Bromoform.
In einer Anmerkung der ersten Abhandlung iiber Prote'instoffe von Prof. H l a s i w e t z und J. H a b e r m a n n (Annalen
d. Ch. u. Ph. 159, 322) ist die Beobachtung mitgetheilt, dam,
wenn Bromoform mit uberschussigem Brom und einer alkalischen Lauge in Beriihrung bleibt, es sich nianchmal nach
einiger Zeit ganz in festen Tetrabromkohlenstoff verwandelt.
Seither hat Habermann die Bedingung ermittelt , unter welcher dies immer geschieht, und diese ist einfach das Licht.
Mit einer Mischung von 20 g. Bromoform und 13 g. Brom
in verdiinnter Kalilauge wurden mehrere Flaschen aus weissem
Glase beschickt. In den Flaschen, welche dem directen Sonnenlicht ausgesetzt wurden, war innerhalb 5 bis 6 Tagen, in
jenen, die im zerstrsutcn Lichte standen, etwa in dem doppelten der Zeit das ganze Bromofoim verschwunden, und eine
zusammenhiingende I<rystallmasse von Tetrabromkohlenstoff
gebildet worden.
In den im Dunkeln aufbewahrten Flaschen hatte sich
das Gemisch selbst nach 3 Nonaten kaum geandert. Die
Umwandlung des Bromofornis in Tetrabromkohlenstoff war
nach der Gleichimg erfolgt :
Eine Vcrbiiiduiig von Broil1 und Acllicr.
+
+
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+
*) CHBrS 2 Br KOH = CBr4 KBr 4-H W
und es entspricht diesem Vorgange , dass, wie Habermann
fand, bei dem Versuche die Kalilauge durch blosses Wasser
ersetzbar ist. Bromoform, mit Hrom versetzt und mit Was0er iiberschichtet, verwandclt sich, wenngleich vie1 langsamer,
unter dem Einflusse des Lichtes vollig in CBr4, unter gleichzeitiger Bildung van BrH.
(Annalen der Chem. u. fiamrz.
Bd. CLXVII. p . 174.).
Kr.
Einc Vcrbindung von Broin und Acthcr.
Diese Verbindung bildet sich nach P. S c h u t z e n b c r g e r durch directe Vereinigung von Brom mit Aether ohne
Bromwasserstoffentwicklung. Zu ihrer Darstellung giesst man
zu 1 Th. wasserfreiem Aether vorsichtig und unter Ablriihliing zwei Theile Brom. Die gleichformige rothe , durchsichtige Losung erwiirmt sich nach einigen Minuten ein
wenig und scheidet dann unter einer fast farblosen Aetherschicht in reichlicher Menge ein granatrothes, durchsichtiges
Oel aus. Dieses Oel enthalt noch etwas Aether in Auflosung.
Um daraus die neue Broniverbindung zu isoliren, setzt man
es in eine Kaltemischung aus Eis und Salz. Unter Oo C.
erstarrt es zu einer Masse schoner, blatteriger Krystalle von
der Farbe der Chromsaure, welche man rasch bei niederer
Temperatur zwischen Papier abpresst. Dieses ist das reine
Aetherbromid , ein rother, krystallinischer, bei gewohnlichcr
Temperatur fester Korper, der bei 22O etwa schmilzt und
beim Erkalten wieder erstarrt. Zahlreiche Analysen rnit Praparaten verschiedener Daratellung stimmten genau eu der
Formel (C 4 H1O 0,Brs) 2. *)
Das Aetherbromid ist an feuchter Luft zerfliesslich. Der
geringste Gehalt an Aether oder sonstigen flussigen Kohlenstoffverbindungen erniedrigt seinen Schinelxpunlrt so weit, class
es bei gewohnlicher Temperatur flussig bleibt. Bei gewohnlichem Luftdruck dunstet es kein Brom ab. Vom Wasser
wird es in Brom und Aetlier zersetzt, mit Kali bildet es
Bromkaliurn, bromsaures Kali und Aether. Bei dcr Aufbewahrung erleidet es freiwillige Zersetzung , und wird unter
Entwicklung von Bromwasserstoff fliissig. Beim Erhitzen
auf 70° bis SOo entwickelt es vie1 Bromwasserstoff. In
zugeschmolzenen Xohren bei looo erhitzt , bilden sich ewci
") 0 = 36.
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