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Erforschung der Reinheit des Kochsalzes zu technischen Zwecken.

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111. Monatsbericht.
Merkwiirdige Bildung von unterschwefligsaurem
Natron.
Apotheker R o d e r in Lenzburg machte die Bemerkung. dass, als eine bei Bereitung der Schwefelmilch aus
Schwefelnatrium erhaltene Lauge von schwefelsaurem Natron in einem holzernen Botliche der freiwilligen Verdunstung uberlassen wurde , nach Hcrauskrystallisiren des
meisten Glaubersalzes. die blutterlauge sich plotzlich auffallend veranderte, indem sie ganz milchig geworden war.
Es hatte sich Schwefel ausgeschieden, sowie eine nicht
unbedeutende Menge Krystalle gehildet. die sich ale unterschwefligsaures Natron auswiesen Auf directem Wege,
z. B. wenn Auflosungen von schwefelsaurem Nntron und
Schwefelnatrium zusammengemischt und langere Zeit der
Luft ausgesetzt wurden. konnte eine solche Bildung niemals hervorgehracht werden und es lirystallisirte stets
nur schwefelsaures Natron. (Juhrb f prnlct. Pharrn. XI. 113.
-Pharm. Centrbl. Nr. 47. 1815)
Z u s a t z. Die Sache hat einen sehr einfachen Zusammenhang. Sowohl in der auf nassem Wege bereiteten
Auflosung des Schwefels in den fixcn Alkalien, als auch
in der wdsserigen Losung der durch Schmelzen hereiteten
Kali- oder Natronschwefelleber ist unterschwefiigsaures
Salz von vornherein, und folglich auch nach Zerlegung
des aufgelosten Kalium- oder Natriumsulfids mit verdunnten Sauren enthalten. Bei sehr gelindem Schmelzen des
Schwefels mit einer gewissen Quantitat von kohlensaurem
Alkali entsteht nur sehr wenig, .ja unter Umstanden ganz
und gar kein schwefelsaures Salz. Die altere Ansicht,
dass nur auf nassem Wege unterschwefligsaures Kali aus
Schwefel und Kali entstehe, ist vollkommen irrig.
D i e Red.
Erforschung der Reinheit des ICochsaIzes zu techiiischen Zwecken.
In Soda- und anderen Fabriken bedient man sich
ewohnlich der Billigkeit we en unreinerer Sorten von
[hlornatrium und besonders es sogenannten Viehsalzes.
Dieses variirt aber sehr in seinem Gehalt an reinem Chlornatrium und enthalt oft bedeutende Mengen schwefelsauren und kohlensauren Kalkes, die besonders den Soda12
Arch. d. Pharm. XCVII. Bds. 2. Hft.
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Jodgehalt des Chilisalpeters.
fabrikanten sehr unangenehm sind. R i eck h e r schlagt
vor, da sicli der Gehalt an Natrium nicht direct heslimmen Iasst, den Chlorgehalt durch salpetersaiircs Silberoxyd zu bestimmen ; das sich noch darin befindelido Chlormagnesium ist immer in zu geringer Menge vorhanden,
urn erhebliclie Fehler zu veranlassen. Nirnmt mitn das
Atomgewicht des Kochsalzes = 733,547 uncl das des salpetersauren Silberoxyds = 21120.643 an, so ergiebt eine
einfache Rechnung. dass 4 Gramm reines Kochsalz 9,Wl
krystallisirtes salpetersaures Silberoxyd zur volligen Zersetzung brancht. R i eck h e r fertigte sich eine Losung
von 3,(3Gramm krystallisirtBm salpetersaurem Silberoxyd
in 97,l Gramm destillirtem Wasser; dann wurde4 Gramm
gut qetrocknetes Viehsalz in destillirtem Wasser gelost,
zur Zersetzung von etwa vorhandenen kohlcnsauren Salzen mit Salpetersaure vermischt, und dann so lanqe vorsichtig mil der Silberlosunq versetzt, als noch ein hiederschlag entstand. Durch Schutteln und Erwarmen kann
man dio Fallung., befordern. A n der verbrauchten Menge
Silberlosung erhalt man gleich die Reinheit des Kochsalzes in Procenten, so dass z. B. 89 Theile verbrauchteSilberlosung 89 Proc. reinem Chlol*natriiim en tsprechen. Boi
4 Analysen von Viehsalzen fand der Verfasser auf diesem
Wege: 95,k Proc.; 9 3 3 Proc.; 89,G Proc.; 85,3 Proc. reines Kochsalz. (lab-6. d. Phaim. XI. Rd. p . 3!)P.) B.
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Jodgehalt des Chilisalpeters.
Re i m b a ch sah sich veranlasst durch eine Angabe
von Lem b e r l uber den Jodgehalt des Chilisalpelers Versuche anzustellen, den er jedoch nicht bestiitigt gefunden
hat. (Vogels Not. 1816. I. 6.) B.
Ammoiiiaksalze als Dungong.
Nach den Beobachtungen von S ch a t t e n m a n n hat
sich die Dungung mit Ammoniaksalzen sehr bewahrt, so
dass der doppelie Ertrag erzielt wurde, wesshalb er auch
menschlichen Dunger vor thierischem empfiehlt.
B o u ss i n g a ul t hat phos horsaure Ammoniaktalkerde zur Dungung bewiihrt gefun en,wie diese Verbindung in
vielen Pflanzenaschon vorkommt. Der Ertrag von Maispflsnzen , welche mit phosphorsaurer Ammoniaktalkerde
gedungt waren, an Kornern gegen ungedungte war = 2; : I .
(k'ror. Not. Ocl. 1815.) B.
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