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Erhaltung des Bauholzes und besonders der Eisenbahnschwellen.

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194 Erhaltung &s Bauholaes und cler Eisanbahrsschwellen.
mit einigm Tropfen Ammoniak ubergiesst, so farbt sich
die Phormiumfaser vio tettroth, die Hanffaser zeigt nur
eimn blassen Rosastrich, die Leinenfaser fast gar keine
Veranderung. Die durch Chlor und Ammoniak bewirkte
Farbung der Phormiumfaser wird durch Zusatz von einigen Tropfen Salpetersaure wieder entfarbt.
Der Verfasser hat noch eine Menge Fasern exotischer
Pflanzen, welche zum Weben tauglich sind, mit den erwahnten Agentien behandelt. Er fand, dass die Fasern
von A awe, Bromelia, Hibiscus, Lagetlo, Crotalaria, Abaca,
und (?orchorus mit Salpetersaure roth efarbt werden.
Die Fasern von Oua-oukk werden von! ! t erselben Saure
nur blass rosafarben, die von Asclepias gigantea bleiben
ungefarbt.
Die andere schon angefiihrte Reaction mit Chlorwasser
und Ammoniak besteht in verschiedenen Nuancen der
violettrotten Farbe vom Phormium, aber immer yon geringer Intensitat bei der Faser von Agave, Rromelia, Eibiscus
cannabin., Lagetlo, Crotalaria, Abaca und Corchorus. Die
von Boehmeria und Asclepias gigantea geben keine Reaction.
Dis Faser von Habisc. cannabin., Lagetto und Abaca
werden durch Ammoniak gelb; auf Agave foelid. und
americana, Bromelia caragata und Karatas, Boehmeria,
Crotalaria, Corchorus und Asclepias wirkt er nicht.
Die wasserige Jodlosung farbt die weissen Pflanzenfasern gelb, die von Bromelia Karatas bleiben unverandert, die von Boehmeria und Lagetto werden stellenweise
blau.
Die Salzsaure wirkt nur auf die Faser von Lagello
und Crolalaria juncea gelbfarbend.
Durch Kalilauge werden endlich alle bier genannten
Fasern, ausser der von Asclepias gigantea gelb gefarbt.
(Compt. rend. T.XXVI. - Pharm. Cenirbl. 1818. No. 32J B.
Erhaltung des Bauholzes und besoiiders der Eisenbahnsehwellen.
H u t i n und B o u t i g n y bemerken daruber Folgendes :
Die Zerstorun des Holzes geschieht durch die bestandige
Einwirkung f e r Feuchtigkeit und des atmospharischen
Sauervtofh; diese zerstorenden Princi ien dringen durch
Absor tion und Infiltration bis in das nnerste hinein und
bewir en eine langsame und freiwillige Verbrennung der
Pflanzenfaser. Das Eindringen der zerstorenden Elemente
geschieht ausschliesslich an den Enden des H o l m und
in der natiirlichen Richtung des Saftumlaufs.
Aus die-
R
P
-
Benutzung des Eichenholzes in det. Bottcherei etc. 195
sen Thatsachen folgt, class, wenn man die Holzer der
erwahnten zerstorenden Einwirkung entzieht , dieselben
unveranderlich sein werden ; ferner, dass durch hermetischen Verschluss der absorbirenden Enden des Holzes
dicse Bedingung erfullt sein wird.
Die bis jetzt zur Erreichung des Zweckes angegebenen oder angewendeten Mittel sind entweder zu gefahrlich, wie die der arsenigen Saure, oder zugleich auch zu
theuer, wie des Quecksilbersublirnats; oder sie sind unzweckmassig wegen ihrer Zerfliesslichkeit, vielleicht auch
wegen ihrer Eigenschaft, sich zu zersetzen und durch
Ausgabe von Chlor die Pflanzenfaser zu zerstoren; es
sind dies die Chloride des Calciums, des Natriums und
Zinks. Kupfer - und Eisenvitriol werden entweder zersetzt, unter Verbindung des Oxyds mit der Pflanzenfaser,
in welchem Falle aber Schwefelsaure frei wird und die Faser
zerstort; oder sie bleiben als Sulfate im Holze, werden
aber dann durch die das Holz umgebende Feuchtigkeit
nach und nach aufgelost und weggefuhrt. - Keines der
ansegebenen Mittel macht uberdies das Holz vollkommen
undurchdringlich.
Die Verfasser schlagen daher vor, die Enden der
Holzer zu trocknen, durch anfangende Verbrennung derselben die hyrometrischen Eigenschaften zu zerstoren und
sie herrnetiscti zu verpichen rnittelst eines Kittes , der
zwischen die Fasern eindringt, daselbst fest wird und
dieselben der zerstorenden Einwirkung des umgebenden
Mediums entzieht. Das Verfahren besteht deninach darin,
die. Enden des zu erhaltenden Holzes in irgend eine
Kohlenwasserstoffverbindung einzutauchen, welche dieselben schnell durchdringl; sodann die Enden anzuzunden,
und sie in dem Augenblicke, in welchem die Flamrne
ausloscht, einige Centimeter (etwa einen Zoll) weit in ein
heisses Gemenge von schwarzem Pech, Thew und Gummilack einzutauchen; endlich wird das Holz seiner anzen
Lange nach auf die gewohnliche Weise verpic.ht. YAnnal.
de Chim. et de Phys. T. 23. p. 381. Juli l%48/
H.C.
Benutzung des Eichenholzes in der Bottcherei, und
desseii Einfluss aiif Weiiie und Alkohol.
F a u r C: beabsichtig.te, bei seinen Versuchen den Einfluss der neu angeferti ten Stiickfasser auf Farbe und
Geschrnack der Weine ennen zu lernen, wobei er die
verschiedenen Holzarten berucksichtigte.
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