close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Farbstoff des Safrans.

код для вставкиСкачать
7 6 %usnmnrciisotzung11. Analyse d. Butterfettes. - Farbstoff d. S:ifrans.
Zusammensetznng nnd Analyse des Rutterfet,t,es.
nu p r d hat getiindcn, dass sich aus unverfiilschter Butter in1 Ihirchsclrnitt 87 - 88 Proc. in Wasser unlosliche und
5 - 6,30 Proc. in Wasser loslichc Fettsiinren (Buttersanre) abschcidcn lassen. Diese Zahlen konncn in streitigen Fiillen
tiem Esperten zur Ztichtschnur dienen. Er enipfiehlt folgende
Xethodc zur Analyse des Butterfetts : 5 g. trocknes filtrirtes
Butterlett wcrden mit 25 C. C. einer s p i r i t u k n Sorrnalnatronliisung in einer gut verstopftcn Flasche cine Stnnde
lang in1 Wasserbade erhitzt. Der Inhalt wird dann niit
Iieisscm Wasser in eine Flnsche gespiilt nnd dnrch Erhitzen
derselben auf dein N'asserbade der Alkohol vollstiindig entfernt. Nan f i g t noch ein wcnig heisses Wasser und 25 C. C.
verdunntc Schwefelsiiure hinzu , welclic etwas starker ist als
das angewendcte Alkali. Die s k h auxscheidenden, in Wassei~
iinliislicahcn Fettranrcn werden in der Flaschc selbst gewaschen.
Die wassrige Flussigkeit. iiisst man durch ein Filter gchen,
von dem man die geringe Jlenge der sich darauf ansemmelnden nnlrislictien Fettsiinren durch ein Gcmisch yon Alkohol
nnd Bether fortnimnit. Die 1,iisung Iiisst man zu den iri
dcr Flaeche zuriirkgeblicbenen gewaschenen und getrockneten
unl~jslichcnFeltshurcn lauf'en und entfernt Alkohol und Acther
tlurrh Erhitzen. Kach Abzug des Gewichts der Flasche
ergiebt sich die 3Ienge dur unliislichen Fettsauren. Dir
Menge der frcien Siiurc in dcm wkssrigcn Filtrat und den
\Vaschwiissern bestininit man iiiit Norni:il- Zehnt - Natronlosung. Indcm man von der erforderten Blenge den Antheil
abzieht , welcher ziir Xeutralisation des Ueberschusses an
Schwefclsiinre nothig, die man zur Zersetzung der Seife vcrwendet hat, crgiebt sich die Mengc der in Wawer liislichen
Fettsiiure, welche als Buttersanre zu hetrachten ist. (The
Pharmac. Journ. and Transact.
1876. p . 231.)
..
Third Ser. No. 320. Aug.
WP.
..-
Farbstoff des Safrans.
Bci einer Untersuchiing vnn Conditorwaarcn auf metallische Gifte machte S t od d a r t zurallig die Entdecknng, dass
der gelbe wkssrige Anfguss dcs Safrans durch Salzsiiiire entfiiirbt wird, dass aber die Farhe nebst eincr prachtigen rotheri
Fluorescenz beim Kochcn \viederkommt, wenn in der Flussigkeit zugleich eine gewisse Mengc Zucker enthaltcn ist.
('urcurua verhiil t sich zwar ahnlich, doch unterschcidet sich
Cnpsoictn.
77
ein Aufguss derselben so fort von einem Safraninfusum
durch die Reaction mit Alkalien, welche letztcres nicht afficiren. Es scheint, als ob diese Reaction dem Safran eigenthiirnlich ist. Sie ist so empfindlich, dass sic eintritt in
einem mit 1/23259 Safran bereiteten Infusum. Auch VOIU
Zucker bedarf es ausser dem iiii Safran enthaltenen nur cine
verhaltnissmassig geririge Nenge. (The Phum. Journ. and
Transact. Third. Ser. No. 325. Septbr. 1876. p . 238.)
WP.
Capsaicin.
Das Capsaicin, der von T h r e s h cntdeckte scharfe Stoff
des spanischen Pfeffers schniilzt bei 138O F zu einem ii1ig.cn
Liquidum, welches beim Erkalteri krystallinisch erstarrt.
Zwischen Uhrglasern vorsichtig erhitzt , lasst ea sich ohne
Xersetzung sublimiren. Spec. Gew. = 1,06. Von starker
Salpetersaure wird das C. zu einer hellgelben Fliissigkeit
aufgelost und zersetzt , die Losung wird durch Alkali schori
goldgelb. Schwache Salpetersaure wirkt ebenso , nur langaamer. Kalte concentrirte Schwefelsiiure lost das C. ohne
Zersetzung. Beim Erhitzen wird die Losung roth bis dunkel purpurroth. Verdunnte Schwefelsiiure ist ohne Einwirkung und bewirkt beim Kochen keine Abscheidung von
Zucker aus dem C. Concentrirte Salzsaure lost nur eine
Spur, dagegen ist das C. in Essigsiiure reichlich loslich, aus
der Losung wird ea durch Wasser wieder abgeschieden.
Fixe Alkalien losen es leicht und lassen einen Theil bei
Verdiinniing wieder fallen. Aetzammoniak nimmt nur eine
Spur auf. Kohlensaure Alkalien sind ohne M'irkung. Aus
der Losung in atzenden Alkalien wird es daher durch einen
Strom Kohlensaure gefallt. Alkohol ist das beste Losungsinittcl des Capsaicins: auch in Aether, Essigather , Amylalkohol, Benzin und fetten Oelen lost es sich sehr leicht, weniger in Terpenthinol und Schwefelkohlenstoff. Petroleum lost
es selbst beim Erhitzen nur schwierig, Zusatz von etwav
fettem Oel befordert die Lodichkeit. Durch Chlor scheint
das C. zersetzt zu werden, es verlicrt durch Einwirkung
desselben die Loslichkeit in Alkalien.
Eine Losung von 1 Thl. C. in 40 Thln. Glycerin und
Spiritus verursacht auf der Haut bald Rothung und Hitze,
doch keine Blasen. Innerlich zu
Gran genonimen, bewirkt
es nach einigen Stunden heftiges Brennen im Gchlunde und
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
114 Кб
Теги
farbstoffe, safran, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа