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Fehlerquellen beim Arometergebrauch.

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Fehlerquellen b e i m Araometergelrcruch.
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in Amsterdam wiihrend der heissen Jahreszeit auf einer Temperatur von
12O zu erhalten, obgleich taglich 15000 Xg.
des auf 60° erwarinten Oeles zur Xrystallisation dahin gebracht wurden, indem sie mit Hilfe eines per Stunde 60000
negative Calorien erzeugunden SalmiakgeiatrefrigeratorR eino
Chlorcalciumlosung stark abkiihlten und mit ihr die Luft des
.Fabrikraums durch geeignete Ventilatoren in lebhaften Con(Journ. de Harm. et de Chinlie. 4. Skn'e,
tact brachten.
Tonic XXIII. pug. 272.).
Dr. G. I?
+
Fehlerquellen beim Arlometergebrauch.
Die Oberfliichenspannung bei Fliissigkeiten rnit ihrem
mannigfachen Einfluss auf Tropfengrosse , Adhasions - und
Capillaritiitserscheinungen spielt auch eine erhebliche Rolle bei
den Ariiometerablesungcn. Taucht man das Araometer ins
Wasser, so steigt letzteree sofort etwas an dem Instrument
in die Hohe und bildet einen Meniscus. Ebendadurch wird
aber das Instrumcnt etwas heruntergezogen, also zu tief eintauchen, die Fliissigkeit folglich specifisch leichter erscheinen,
als sie in Wirklichkeit ist. Man kann nun zwar diesen Fehler
gcheinbar dadurch unschiidlich machen, dass man die ganzc
Scala urn eine gleiclie Grosse in entgegengesetzter ltichtung
verschiebt. Dime Correction gilt aber nur fur die gleiche
Flussigkeit, da bei einer anderen eben auch die Tension an
dcr Oberflache und damit der Einfluss des an der Spindel
sich erhebenden Meniscus ein anderer Rein muss. W i e sehr
dern so i s t , davon kann inan sich sehr leicht iiberzeugen,
wenn man auf die Oberflache von reinem R a s s e r , worin das
zur vollstiindigen Ruhe gekommene Instrument schwimrut,
auch nur die allergeringste, dem d u g e gar nicht einmal wahrnehinbare Spur Alkohol, Renzin, Petroleum, Fett oder Seifenwasser bringt. Sofort erhebt sich das Araometer etwas aus
der Fliissigkeit, als ob es einen Stoss von unten erhaltcn
hatte, und eeigt dann natiirlich einen anderen Grad an. Urn
so entstehende Irrthiimer auf' ein moglichst kleines Maass zu
reduciren, sol1 man nach C o u 1i e r ziemlich grosse Araometer
anwenden, die Oberflache der zu bestimmenden Flussigkeit
moglichst von Stsub und anderen Unreinigkeiten befreien,
weite Cylinder benutzen, diese BO fullen, dass das Niveau der
Fliissigkeit im Moment der Beobachtung horizontal mit dem
oberen Cylinderrand stehe, und endlich entweder auf der
Hohe des Meniscus oder in der horizontalen Verlangerung
I
168 Leitnngswideret. b. galv. Stramen.
- Them. Wirkung. d. Magnetismus.
des ansseren Niveaus ablesen, je nachdem der Verfertiger
das Araometer fur die eine oder andere A r t der Ablesung
graduirt hat, was man in Ermangclung einer besonderen Angabe selbst durch den einfachen Versuch mit Wasser finden
kann. (Journ. de Pharm. et de Chimie. 4. Skri'e. Tome X X I U
pag. 175.).
Dr. G. V.
Leitnngswiderstand bei galvanischen Strtimen.
E d l u n d ist ein Bnhanger der schon 1866 von B e r t h in
der Revue des cours scientifiques vertretenen Ansicht, dam
die Theorie der electrischen Erscheinungen auf der Annahme
eines einzigen electrischen Fluidums aufgcbaut werden miisso
und dass dieses Fluidum identisch mit dem sogenannten L i c k
ather sei. Neuerdings hat nun Edlund wieder eine Abhandlung
uber eine Reihe mit grosser Umsicht angestellter Versuche
veroffentlicht , Versuchc, deren Resultate mit den auf Grund
ueiner Theorie vorausberechneten zusammentrafen , somit als
Beweis der Richtigkeit der letztcrcn dienen konnen. So
haben, um aua der umfanglichen Arbeit nur Nines hervorzuheben, zwei von einander unabhangige Methoden der Beobachtung zu dem von der Theorie vorausverkundeten Resultate
gefuhrt, dass der Widerstnnd, welchen der galvanische Strom
erfahrt, sich vermindert, wenn der Leiter selbst sich in der
gleichen Richtung bewegt, wie der galvanische Strom, dass
dagegen der Leitungswiderstand wachst, wenn Leiter und
Strom sich in entgegengesetzter Richtung bewegen. Ale
solcher in Bewegung befindlicher Leiter war das Wasser in
dem Rohrenstrang der Stockholmer Wasserleitung benutzt
worden. (Annales de Chimie et de Physique. 5. Skrie. Tom. VII.
pag. 342 u. 351.
Dr. G . V.
Thermische Wirkungen des Magnetismus.
A. C a z i n hat in der durch die Ueberschrift angedeuteten Richtung langwierige und grundliche Untersuchungen
ausgefihrt und dieselben veroffentlicht. Er beschreibt drei
verschiedene Methoden, urn die Warmemengen i n messen,
welche in dem Kern eines geradlinigen Electromagneten durch
das Verschwinden des Nagnetismus anftreten. Dabei befindet
sich auch die genaue Angabe eines Verfahrens, urn die Intermissionen des Stroms so zu regeln, dass die Menge des bei
jeder Schliqssung der Xette entstehenden Magnetismus das
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