close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Fett aus den Concretionen von einem zu Toulouse gestorbenen Elephanten.

код для вставкиСкачать
326
Felt aus den Concretionen eines Elephanten.
sehr leicht zerfliesst, alkalisch reagirt und in Wasser und
Weingeist leicht, in Aerher seh.r schwer liislich ist. Ihr
Geschmack ist bitter und laugenarlig. Die Verbindung ist
sehr unbestandig, indrm sie bald nach Slibmethyl zu riechen anfangt. Beim Erhitzen verhalt sie sich wie die
ubrigcn Stibmethylium-Verbindunoen.
7; w e i fa ch. k oh 1 c n s n u r e s 8 t i bm e l h y 1 iu m o x y d.
Leilet man in dic I.iisnng des einfach-snuren Salzes oder
in cine Stibrnethyliunioxydlosung Kohlensauregas , uhd
tlarnpfi nachhcr ab, so erhalt man das iweifach- kohlensaurc Slibmethyliumoxyd. Dasselbe ktyscallisirt schwer in
klcinen, stcrnforrnig-gruppirten Nadeln, wetche an der Loft
zerfliessen, ist in Wasser und Weingeist leicht ldslich, in
Aether unliislich. Es rengirt alkalisch und besitzt einen
bittern Ceschmack. In fester Form au'bewahrt, zerselzt
es sich, wie die einfach-kohlensaure Verbindung, sehr bald.
E s s i g s a u r c s S t i b m e thy I i u m o x y d entsteht durch
Zersetzung von Jodstibmethylium mil essigsaurem SilharDiese Verbindung ist noch unbeslandiger, als das
ko
O x i dlensaure
.
Salz; wird die wasserige Losung derselben
ein edarnpfi, so erhalt man eine dunkel gefhrbte, syru dicfe, nach Stihmethyl riechende Masse, welche nic t
vollstandig zum Krystallisiren gebracht werden kanir.
S a u r e s w e i n s a u r e s S t i b m e t h liumoxyd ist
in Wasser vie1 'leichter lo'5lich, als as saure weinsaure Kali.
O x a l s a u r e s S t i b m e t h l i u m o x y d erhalt man,
wenn cine Losung von Stibmet yliumoxyd mit der Oxalsaure neulralisirt wird. Wird die Fliissigkeit abgedampfi,
so resuliirt ein deutlich krystallisirtes, bestandiges Salz,
welches in Wasser leichl, in Weingeist schwcrer loslich
ist, an dcr 1,rift allmiilig zerfliesst und eine bedeutende
Quantitat Krystall wasser enthalt. (Chem.- pharm. Centrbl.
1858. No.46.)
H. Bley.
1
d
a
.-
--
Felt aus den Coneretionen von eiiiem zu Toulouse
gestorbeaen Elephanten.
Alle Anatomen. die bis jetzt Gelcgcnheit hatren, Elephanten zu seciren, fanden selbst die gewohnlich fetlreichen Gewebe des Thierreiclies liier fast fellfrei. E F i I h 0 1
und N J o l y haben nun im Korpcr cines am 6 Mai 1862
zu Toulouse verstorhenen EIP hanlen im Ge8entheil cine
auffallend grosse Menge Felt ge unden Alle Theile waremon
Pettmassen durchdrungen, auf dem veniisen Bluke, welches
P
327
Isomere Umwandlungen der Fetle.
beim Durchschneiden der Muskeln ausfloss, sammelte sich
Felt an. Eingeweide, Blutgefasse rind alle inncren Thcile
waren von Felt angefullt. Die Leber war eine vollkornmene Fettlcber geworden. Endlicli waren die lyrnpllittischen GangJien der Dauchhiihlc fast s~einhartgewoi den
und hatleii pin wahrhafi ausserordcntlich grosses Volumen
angenommm Ihr Gewehe war hie und dn verknorpclt
oder verkncichcrl und hatte dann Achnlichkeit mit kurzen
Knochen, wiewohl es sich milten im Felt erzeugl haue.
Diese Achnlichkeit zcigtcn die Concretionen seI114t nod1
in ihrer Zusnnimensetzung. Sie bestanden ifus :
.... 81,38
.... 15,12
. . . . . 2,50
Organisclter Nuterie
Pbosphorsnnrein Hulk
Kohlensauretii Hulk
Die Aeche nus:
Phtvphorsaurem Kalk
Kohlenseureni Kelk
.... 85,84
.....
-
100,oo
14,16
-
100,oo
Das Elephantenfell is1 weiss - blassgelb, im frischen
Zustandc geructilo*s, von schmalznrtiger Consislcnz, neutral, bei 28O schmelzend; vom Oussigen Theilo befreit,
schmilzt es bei 47,80°;durch wiederholtes Umkryslallisiren
aus Weingeist gereinigt, schmilzt es erst bei SOo.
Nach Befreiun von seinem Olein liis~es sich ziemlich leicht in Alko 01 auf. Nach dieser 0 eration wird
es sehr loslich in Aelher und scheirlet sic! aus diesen
Losungen in Form kleiner, glanzender, seidenarliger, schneeweisser Schuppen aus. Es enthielt :
%
Festee Felt (Margarin).
Olein.....
. 21,30
............
78,fO
100,oo.
Die Artalyse der Saure, die man a m rfiesem Fette
erhielt, stimmt auch mil der Ziisammensetzung der Margarinsaure uherein :
........ i 5 , 3 0
........ 12J5
......... 12,35
Kohlenstuff
Wasaersloff
Sauersloff
io0,oo.
(Compt. rend. - Chem.-pharrn. Centrbl, 1852. A'o. 47.) B
lsomere I!mwandlungea der Fet1.e.
Verschiedene Chetnilier gehen an, dass dcr Schmelzpunct cles Siearins des flammeltalges G2,?So nicht uhcrsicige P a t h Duffy hat n u n eine Rcihe von Vcrsuclien
aiisgefuhrt, ails denen Folgendes hcrvorgeht:
I ) Es ist miiglich, durch Qeeignete Heinigungen diesen
Scbmelzpunct hs auf 690 zu erhohen.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
116 Кб
Теги
elephant, toulouse, concretionen, aus, den, eine, fette, von, gestorben
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа