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Fleisch von Fischen.

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Falsche Hausenblase von Para.
- Fleisch uon Fischen.
331
....... 36,99
.........
62,88
Homasiurs
SHa0'
99,87.
Die G e r h a r d t'sche Formel dagegen verlangt %%,36
Harnsbre und 63,6k Schwefelsaure. (Journ. de Phawn. et
deChim. Janv. 1854.)
A. 0.
Die falsche Hausenblase von Para,
welche seit einiger Zeit auf dem Londoner Markte
erscheint, ist nach S t u t ch b u ry der getrocknete Eierstock
des Silurus Parkmi:. Die genaue Beschreibung dieses
Fisches fihdet sich in S cho m bu rg h's Naturgeschichte
der Fische von Guyana.
R e d w o o d glaubt, dass die brasilianische Hausenblase gleichfalls von einem Silurus abstamme. (Pharm.
A. 0.
Journ. and Transact. Dec. 1853.)
Fleisch von Fischen.
Ueber die Nahrhaftigkeit der Fische, gegenuber dem
Fleische der am meisten genossenen Saugethiere und Vogel,
sind neuerlich von einem englischen Arzle Uotersuchunen angestellt worden, welche zu rnanchen interessanten
Wesultaren gefiihrt haben . Hierher gehoren namentlich
die Bemerkungen uber den Gesundhertszustand in Gegenden, deren Bewohner sich meistens von Fischen nahren.
Unter den Kustenbewohnern, deren Hauptnahrung aus
Seefischen besteht, finden sich namlich scrophulose und
tuberculose Krankheiten vie1 seltener, als im Binnenlande.
Wenn auch dieser Urnstand wahrscheinlich aus einem
Vereine verschiedener Ursachen zu erklaren ist, so gehort
doch wahrscheinlich auch die Fischdiat zu denselben, da
durch dieselbe das als kraftiges Heilrnittel bekannte Jod
in kleinen Portionen und fortwahrend in den Korper eingefuhrt wird. In Susswasserfischen ist dnsselbe noch nicht
gefunden worden, wohl aber bis jetzt in der Makrele,
dem Dorsch, dem Kabliau, dem Meerhecht, der Scholle,
dem Kli pfisch, dem Haring, dem Stromling, dem Lachs,
der See orelle und dem Spierling nachgewiesen. Deutliche Spuren davon hat man ferner efunden in der
Seegarnele, dern Hummer, der Krab e l der Kammmuschel, der Miesmuschel und der Auster. Demselben
Grunde ist es wohl zuzuschreiben, dass unter den Kustenbewohnern Kropf ein hochst seltenes Uebel ist, weshalb
P
%
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Vorkommen con Indigo im menschlichen Ur;n.
auch auf den hochst gunstigen Einfluss der ganzen an
den Kusten eingefuhrten Lebensart bei diesern Uebel geB
schlossen werden kann. (Illusl. Z6g.)
Ueber das Vorkommen von Indigo im menscblichen Urin
hat Dr. H a s s a l l vor der Royal Sociely einen Vortrag gehalten, woraus sich folgende Schlusse ergeben :
4). Blauer Indigo bildet sich haufig im rnenschlichen
Urin.
2) Die Quantitat wechselt sehr: in einisen Fallen ist
sie so betrachtlich. dass der ganze Urin dadurch eine tiefgrune oder eine blaulicb-griine Farbe erlangt und manchma1 eine Haut von fasl reinem Indigo uber die ganze
Oberflache d w Flussigkeit ausgebreitet ist; wahrend sie
in andern Fallen so gering ist. dass sie nur mit Hulfe
des Mikroskops enldeckt werden konn.
3) Urn diesen Indigo zu bilden, muss im Allgemeinen
der Urin einige Tage in einem offenen Gefasse der Luft
ausgesetzt werden. Licht und Luft, Warme und Sonnenschein , uberhaupt alle Umstande, welche die Oxydation
begunstigen, beschleunigen das Aufireten von blauem Indigo; daher findet im Sommer die beschriebene Veranderung schneller statt als im Winter; wahrend sie irn Gegentheil durch Ausschluss der Luft verzijgert oder selbst
verhindert wird. Der blaue Indigo im Urin kann selbst
durch wechselnden Abschluss und Zutritt der Lufi entfarbt und wieder gebildet werden. In einigeo Fallen
jedoch schien der blaue Indigo schon als solcher im
Kiirper gebildet und im Urin ausgebildet zu sein.
4 Wo der blaue Indigo i n betrachtlicher Menge auftritt, begleitet ihn gewohnlich ein brauner ExtractivstoR,
dessen wasserige Losung durch Aussetzen an die Luft
noch einen Theil gefarbten Indigo liefert, und der in seinen chemischen Charakteren und seiner Elementarzusammensetzung dem Hamatin gleicht. Man hat also guteo
Grund zu glauben, dass sich in den rneisten Fallen der
blaue Indigo aus verandertem Hamatin bildet, obwohl es
zugleich wahrscheinlich ist, dass 6r in einigen' Fallen aus
veranderlem Harnfarbstoff gebildet wird. der selbst eine
Modification des Hamatins zu sein scheint.
5) Der a n 1ndi.o reichhaltigste Urin is1 meist blassstroheelb, trubt sic\ leicht, reagirt alkalisch und besitzt
ein niedriges specifisches Gewicht.
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