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Fllung einiger Metalle durch Schwefelwasserstoff.

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Fallung einiyer Metalle durch Schwefelwasserstofl 311
Basalt von Polignac (Baute - Loire).
Un v e r i n d e r t e r T h e i I.
Wasser..
3,7
Kieselsiure.. ............. 53,O
Thonerde ................ 18,4
Kalk
6,8
Magnesia..
3,5
Eisennxydul
9,5
Kali
2,7
Natron.. ................. 3 , l
Veriinderter Theil.
Wasser u. organ. Materie..
3,5
Kieselsilure.
58,i
Thonerde ............... 22,6
Kalk ................... 2,9
Magnesia..
2,2
Eisenoxyd
4,Q
Hali ....................
2,7
Natron
3,3
10Q,7
99,3
................
....................
...............
..............
.....................
.
.............
.............
..............
.................
Der Verfasser schreibt diese Zersetzungen dem gleichzeitigen Einflusse des Wassers, Sauerstoffs, der Kohlensaure, der Bildung von Salpetersaure, dem Einflusse organischer Substanzen, als den wirksamslen Ursachen zu.
Der Kalk, die Magnesia und die Alkalien werden in doppeltkohlensaure, salpetersaure oder pflanzensaure Salze
verwandelt. Das Eisen wird als doppeltkohlensaures Salz
aufgelost, oder bleibt als Oxyd zuriick. Die Thonerde
bleibl, mit Kieselsaure verbunden, als T h o n zuriick, da
sie weder von reinem, noch kohlensaurem Wasser aufgelost wird. (Compt. rend. XX. - Pharm. Centrbl. No. 59.
1845.) B.
Fallung einiger Metalle durch Schwefelwasserstoff.
Nach Dr. V o g e l jun. halt es oft sehr schwer, wenn
aus einer bleihaltigen Flussigkeit durch einen Strom von
HaS das Metall niedergeschlagen ist, die Flussigkeit vom
Schwefelblei wegen der feinen Verlheilung des Niederschlages abzufiltriren. Diesem Uebelstande kann leicht
durch Erwarmen der ganzen mit Schwefel wasserstoff behandelten Losung ab eholfen werden, indem das Schwefelblei sich schneller a setzt und somit auch besser filtrirt
werden kann. V o g e 1 hat sich indess durch mehrere Versuche uberzeugt, dass dieses Erwarmen des Niederschlages
zuweilen zu nicht unbedeutenden Fehlern Veranlassung
iebt. Wird in eine nicht sehr concentrirte Losung von
heizucker (ungefahr 1 Theil auf 20 Theile Wasser), so
Ian e H'S geleitet, bis das Filtrat kein Blei mehr enthalt,
un hierauf die Flussigkeit sammt dem Niederschlage erwarmt, so entsteht jetzt nach dem Filtriren wieder ein
Niederschlag durch Schwefelwasserstoff. Es wirkt also
offenbar die hier frei gewordene Essigsaure zersetzend
auf das Schwefelblei und hildet von neuem essigsaures
Bleioxyd, und noch bedeutender ist die Einwirkung, wenn
i
8
314
Ein neues kryst. arseiens. Kupferoxydammoniak.
die Erwarmung his zum Kochen geste$ert wird. Ein
gleiches Verhalten, wie das essigsaure Bleioxyd, zeigt das
salpetersaure Bleioxyd
Am deutlichsten lasst sich der Vorqang an einer mit
Schwefelwasserstoff behandelten Chlorbleilosung beobachten. Bei einer geringen Erwarmun.g beginnt schon die
freie Salzsaure auf das Schwefelblei zu wirken, es entwickelt sich HzS und die ganze Menge des Schwefelbleies
kann durch Iangeres Erhitzen wieder aufgelost werden.Es bedarf daher dieser Umstand einer besondern Berucksichtigung bei der Trennung des Bleies von Chlorverbindungen, z. B. des Kochsalzes, welche znfallig mit Blei verunreinigt sind, und hei solchen Korpern, welche wie Baryt, Strontian, Kalk eine Fallung des Bleies durch Schwefelsaure unmoglich mactien. - Dieses Verhalten kann auch
zur Trennung des Bleies von anderen Metallen angewendet
werden. Hat man z. B. eine Losung von salpetersaurem
Wismuthoxyd, welche salpetersaures Bleioxyd enthalt, und
leitet in diese gemischte Ldsung einen Strom von Schwefelwasserstoffgas, bis kein Niederschlag rnehr entsteht, so geht,
wenn die Flussigkeit sammt dem Niederschlage bis zum
Kochen erhitzt wird, eine vollstandige Losung des Schwefelbleies vor sich, wahrend das Schwefelwtsmuth nicht
an e riffen wird Dasselbe bleibt nun nach dem Filtriren
au em Filtrum zuriick, die filtrirte Flussigkeit enthalt
das Blei, welches auf die bekannte Weise durch Schwefelsaure niedergeschlagen werden kann. (Repert. f . d.
Pharm. Bd. 41. H. 3.) B.
M
Ein neues krystallisirtes arsensaures Kupferoxydammoniak.
A. D a m o u r theilte vor einiger Zeit mehrere Analysen
von naturlich vorkornmenden arsensauren Kupferoxydsalzen mit. Die hier zu besprechende Verbindung ist dagegen kiinstlich auf nassem Wege erhalten worden. Die
Farhe derselben war himmelblau, das spec. Gew. = 3.05.
Das Salz krystallisirt in schicfen. rhombischen Prismen, lost
sich weder in kaliem, noch in kochendem Wasser, halt
sich an d w Liifi und im I.ichte unverandert und entwickelt
hei 300 vie1 Wasser und Arnmoniak. In einer Glasrohre
bis ziim Rothglijhen erhitzt, zersetzt es sich vollstandig,
pin Theil der Arsmsaure wird zu arseniger Saure reducirt und biltlet ein weisses Suhlirnat. Das untersuchte
SHIZ hat die Formel 3 CuO, As 0s
3 H 6 N 2 k HaO.
(Compt. retrd. XXI.- Pharm. Centrbl. 1816. No. 1I.J B.
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fllung, durch, metally, schwefelwasserstoff, einigen
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