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Fluorcalcium im Ostseewasser.

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Fhorcalciurn im Ostseewasser.
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unloslich ist. Man setzt, um die vollkommene Ausscheidung desselben zu hewirkon, der Auflosung eines Kalisalzes Fluorkieselwasserstoffsaure in Ueberschuss und dann
ein gleiches Volumen slarken Alkohols ") 2u und waschl
den entstandenen Niederschlag mit einer Mischung aus
gleichen Theilen starken Alkohols und Wasser aus. Auch
zur Bestimmung des Natrons kann dies Verfahren angewendet worden.
Herr W e b e r erhielt aus 1,548 Grm. Chlorkalium
2,307 Kieselfluorkahm, nach der Berechnung hatte er
2,293 Grm. erhalten sollen ; 2,038 Grm. Clilornatrium lieferten 3,2977 Kieselfluornatrium, was 0,809 Grm. Natrium
enlspricht, das angewaridte Chlornrttrium enthielt 0,808
fiatrium. - Die Fluorkieselsaure i s t schon von B e r z e I i u s zur Trennung der Baryterde vom Strontian (Pogg.
Ann. Bd. 1. p. 195) angewondet worden; es erlangt aber
auch dies Verfahren erst durch den Zusatz von starken]
Alkohol zu der untersuchten Flussigkeit, der hier nicht irn
gleichen Volumen zu sein braucht, vollkommene Scharfe,
da auch das Kieselhorbaryurn in Wasser etwas loslich
isl. Herr W e b e r erhielt aus 1,820 Grm. Chlorbaryum
2,458 Kieselfluorbaryurn ; dies entspricht 1.344 Baryumoxyd,,
das angewandte Chlorbaryum dagegen 1,340.
Noch ben-rerkt R o s 8 hierbei, dass man sich zu diesen
quantilativen Untersuchungeii die KieselQuorwasserstof€saure jedesmal frisch darstellen miisse, da die Behauptung,
als wenn verdunnte Fluorwasserstoffsiiure in der Kalte
das Glas nicht angriffe (Berz. Lehr6. der Chemie. Ei. Aufl.
Bd. 1. p. 82/.), nicht ricbtig sei. Angestellte Versuche beweisen diesen seinen Ausspruch. (Pogg. Ann. 1850. No. 7.
TI. 403 -406.)
Mr .
-_-
-
Fluorcalcium im Ostseewasser.
Dr. T. W i l s o n ha1 vor einiger Zeit das Fluorcalcium
im Meerwasser nachgewiesen. Nach dem Abdampfen gaben
100 Pfd. Meerwasser, das aus dem Sunde vor Kopenhagen
aufgenommen war, woselbst es 2 - 2; Proc. Salze enthalt,
niit Atnmoniak einen Niederschlag, worin sich Fluorcalciom,
Kieselsaure, Talkel.de und Phosphorsaure nachweisen liessen. Das Fluorcalcium betrdgt etwa ;Gran in 100 Pfd.
"1 In der Original - Abhandlung sind die Grade nicht angegeben,
ist daher wohl Weingeist von 800 Richter, nicht absolutes zu
vcrstehcn.
Rlr.
es
Wirkunq der Baseii aiif Salze, hesonder*s arsenigsaure.
A 1 v a r o R e y n o s o rand, dass das arsenigsaure Eiseno x y d sowohl in Knli, als auch in Arnmoniak liislich ist Die
blaue Losung dcs arsenigsaurcn Kupfcroxyds in liali zerselzt sicli bald in nictlerfallcndes Kupferosydul und aufgcliistcs arsensaures Kali. Ilie Zersetzung von arsenigsaurern Quecksilberoxyd is1 fast augenblicklich. Die Losung
voni Silbersalzc ist farblos;, zcrfdit langsam unter Absatz
von Silber als schwarzes Pulver. Die Losung wird auch
nicht durch Chlorkalium gcfallt, in] Gcgentheilc wird
gefallles Chlorsilher durch arsenigsaurss Kali wieder
aufgelost.
Dcr Vcrf. vermischtc das I’alladiumchlorid zucrst mil
einer Losung von arscnigsaurem Kali, mischtc dicse Lijsung
mit dcr von arsenigsaureni Silberoxyd in Kali, urn cine
Reduction des I’alladiuni - Salzes zu bewirlicn. Er fand,
dass sich das Platinchlorid auf diese Wcise noch leichler
reducirte.
Die arsenigsaurcn Verbindungen des Kobalts, Nickels
und Antirnonoxyds liiscn sich nur im Ausscheidungsmomentc
vollstandig in Kali. Der Verf. nirnmt an, dass hier immer
Doppclsalzc enlslehcn. W r k t K i ~ l i auf ein unliisliches
Salz ein, dessen Osyd abev alleiu in Kali liislich ist, so
kann die Liisung nur eintreten, wenn sich ein losliches
Doppelsalz bildct. Saturlich liomrnt es auch ;iuf die besondere Nalur der Salze an, SO lost sich z. B. das arsenigsaure Bleioqd nicht in Kali (y), sondcrn nur in Katron.
Wenn man ein unliisliches Salz nlit Kali ubergiesst,
so nirnrnl lctzteres die Saure hinweg, und das Oxyd bleibt
ungeliist. Sctzt m a n cinen Ccbcrschuss von Kali dazu und
ist das Oxyd hicrin liislich und verbindet sich die geloste
Qubstanz nicht mil dem in der Losung cnthaltcnen Salze,
so sind zwei Salze neben einander gclost, die durch
gegenseitigc Zersetzung unter Crnstanden das ursprunglichc
wieder erzeugen; es ist jedoch sellen der Fall, weil meist
Doppelsalze entstehen. (Compt. rend. T. X X X I . Chem.pharm. Centrbl. 1850. No. 39.)
B.
-
-Arch. d. Pharm. CXV.Bds. 2.Bft.
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