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Fulnissfhige organische Substanz im Trinkwasser.

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F$1IhiSt?fiibig% orgaiiische Substme im Trinkwasser.
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kommen aber auch die Eigenschaften des Wassers in Betracht,
Klarheit und Durchsichtigkeit sind Hauptbedingungen fur seine
Verwendbarkeit. Da nicht nur durch andere Fabriken, sondern auch durch ltegengiisse Triibungen und Farbungen eintreten, so ist fur passende Piltrirvorrichtungen zu sorgen.
Die Niiancirungen , welche gewisse gefarbte Stoffe bei
lilngereni Aufenthalt in hartem Waschwasser erleiden , sind
bekannt. Cochenilleroth und Holzroth auf Wolle uder Baumwolle erhalten in solchem Wasser cinen blaiilichen Stich, der
ihrer Lebhaftigkeit bedeutend schadet. Auch das echte alte
Krapproth und Krapprosa, sowie dns moderne Anilinroth und
- rosa entziehen sich den1 Einfluss dcs kalkhaltigen Wassers
nicht. Dagegen wird das Coralliuroth durch kalkhaltiges
Wasser nicht verandert. Erheblichr sind die Schwierigkeiten, welche die teniporare Harte des Wtlssers in der Farbflotte hanptsachlich der Baumwollfiirberei niit sich bringt. Fur
die Krapp- und Garancinefiirberei, wie fur das Farben mit
kiinstlichem Alizarin ist allerdings ein bestimniter Xalkgehalt
des Wassers nicht nur nicht schiidlich, sondern sogar erforderlich nnd muss deshalb, wenn nicht vorhanden , zugefugt
werden. Am geeignetsten ist dann dic Zufugnng dcs essigsauren Kalks. Schwefelsaurer Ka’li icfcrt beim Farben mit
Garancine schlechte ungleiche Tone , wiihrend ein Zusatz von
schwefelsaurem Natron keinen Einfluss ausubt. Nach Ansicht
des Verfassers ware die vortheilhafteste Correction eines Gyps
oder schwefelsaure Magnesia enthaltenden Wasscrs essigsauper Baryt. Uni den iiberschiissigan kohlensaurcu KalB unschadlich zu machen, eignet sich, besonders fiir ScilbbiiJer, die
Dr. E. G.
Oxalsiiure. (Dinglers Joul-n. B. 288. H. I . )
F%ulnissf%hige
organische Substanz im TrInkwasser.
G u s t a v B i s c h o f benutzte als Reagens aiif faulnissfiihige organische Snbstanz im Wasser frisches Fleisch , da
die geringsten, durch Faulniss in ihm hervorgebrachten Veriinderungen sehr leicht durch den Geruch erkannt werden
konnen. Die Versuche wurden zugleich mit der Absicht
angestellt , Substanzen, welche zu Verbesserung des Wassers
dienen konnten, aufzufinden.
Das Fleisch wurde auf den durchbohrten Boden eines
Steingutgefasses gebracht, sodann mit der zu piifenden Substanz iiberschichtet und Wasser zngcbracht. Das Gefass
wnrde in kochendes Wasser gebracht, um etwa im Fleisch
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Zur Analyse des Butterfcttes.
vorhandene Pilzkeinie au zerstoren. Dann wurdc Wasser einer
Londoner Leitung im immerwahrenden Strahle so zugefuhrt,
dass dasselbe die filtrirende Schicht passiren musste, um zu
dem Fleisch zu gelangen. Die Versuche ergaben , dass Eisenschwanim das geeignetste Material ist, um Wasser von allen
faulnissfahigen Organismen zu befreicn. In eincm mit Eisenschwamm beschickten Gcfass war das Fleisch , nachdem 4 Wochen lang Wasser durchgelanfen war, noch frisch und hart.
Es scheint , dass die Baclerien dauernd nnschadlich
gemacht werden, wcnn sie in Wasser durch Eisenschwamm
filtriren. Gossenwasser , durch genanntes Material hindurchgegangen, ist seit nunmehr funf Jahren noch volikommen klar.
Verfasser glaubt , dass dic Wirkung des Eisenschwamms
auf organische Substanz grossenthcils in einer Reduction von
Eisenhydrosyd dnrch organische Unrcinigkeiten im Wasser
besteht. Eisenhydroxyd bildct sich stets im oberen Theile
eines Eisenschwammlaf;ers, wenn Wasser durch dasselbe hindurchgeht. Das Eisenhydroxydul BUS der Reduction durch
organische Substanz kann wieder durch den in Wasser gelosten Sauerstoff oxydirt werdcn nnd so werden diese beiden
Reactionen sich wiederholen.
Hierdurch wird es anch erlilart, weshalb die Wirkung
dcs Eisenschwaninies so lange vorhalt. hloglicherweise werden anch jene niedrigen Organismen, von welchen man
annimmt , dass sie die Ursache gewisser Epidemien sind,
trnschbdlich gemacht, wenn das Wasser, welches sie enthiilt,
durch Eisenschwamm filtrirt wird.
Um den letzten Qatz festzustcllen , bedarf es iedenfalls
noch zahlreicher Versuche. (Dirigl. J02a.n. B. 227: H. 5.)
Dr. E. G.
Zur Analyse des Butterfettes.
M. K r e t z s c h m a r hat im Laboratorium der landwirthschaftlichen Versuchsstation Bonn die Hehner’sche Nethode
der Butteruntersuchung einer Rcihe von Controlversuchen
unterzogen. Die Hehner’sche Nethode beruht bekanntlich auf
Bestimmung der in Wasser unloslichen Fettsiuren der Butter. Hehner erhielt bei Verseifung von reinem Butterfett mit
wassrigem Xalihydrat 85,4- 86,2 O/o unlosliche Fettsiiuren,
bei Anwendnng alkoholischer Lauge 86,5 - 87,s resp. 88 o/o
und nimmt letzteren Yrocentsatz als den hochst moglichen an.
Da alle anderen, auf dieselbe Weise untersuchten Fette durchschnittlich 95,5 O,/ liefern, so scheint einer auf diesen Grund-
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