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Gechlorter Bernsteinsurether.

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Gechloi Cer Bernsteinsaiurealher.
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noch als ein so isolirtcs Factum da, dass alles Theoretisiren bber den ralionelleren Ausdruck der Verbindung,,vorQIig sein wurde. und ich mich daherlieber daraufbeschranke,
die oben ausgefiihrten factischen Verhaltnisse mitgetheilt
zu haben.
Schliesslich noch eine Bernerkung uber die Nomenclatur des P Ia y fa i r'schen Salzes. Dasselbe ist, wie schon
die Redaction der Annalen bernerkte (Annal. d . Chem. u.
Pharm. B. 74, 3.), keine Nitroverbindung irn gewohnlichen
Sinne dieses Wortes. Gleichwohl ist der Name Nitroprussidnatrium his jetzt beibehaltcn. Es scheint vielmehr
angemessen, nach La u r e n t'schen Principien, fur die fiinf
Oxydationsstufen des Stickstofis die Vocale a, e, i, 0, u
anzuwenden. Enthielte das Salz also NO, so ware es eine
Nitrn- Verbindung Da es aber aller Wahrscheinlichkeit
nach 502 enthhll, so is1 es eine Nitre-Verhindung Der
Same A'utriurn nzlre- borussieum durfte mithin gegenwartig
der bezeichnendste sein.
N a ch s ch r i f 1. In der chemischen Section der letztjahrigen Versarnrnlung der deutschen Naturfwscher und
Aerzte zu Wiesbaden hatle ich Gelegenheit genommen,
Obiges rnitzutheilen, worauf Ilerr Prof W i I I aus Giessen
dazu bemerkte, dass auch seine Erfahrunpn namcntlich
die Einwirkung des Salzes auf Quecksilberoxyd, wornit
es sich in Eisenoxyd, Cyannatrium, Cyanquecksilber und
Stickoxyd zersetze, besthtigten, d a s s e s in s e i n e r C o ns t i t u t i o n S t i c k o x y d und nicht Stickoxydul e n t h a l t e .
Dr , A . 0cer b eck.
(Pogyend. Annal.)
Pikrinsaure als Farbstoff fur Seide und w o l l e .
Die Kohlenstickstoffsiiure, welche bcreits in Frankreich zum Seidenfiirben angewendet wird, bereitet man
daselbst aus Kohlentheer. W a r r i n g t o n versuchte, diese
Siiure BUS dern Harze der Xunthorrhoea haslilas und Xanthorrhoea arborea darzustellen. und erhielt ein besonders
Chem.-pharm.
gunstigcs Hesulzal. (Chem. Gaa. 18.5:'.
II.
Centrbl. 1853. No. I . )
-
Gechlorter Bernsteinsaureiil her.
Da die Formeln, welche man dem gechlorten Bernsminsaureather, der Chlorbernstejnsaure, der Chlorstickstoffbernsteinsaure, dem Chlorsuccjlarnid, dem Aether der
Chlorbernsteinsiiure und dem Chlorsuccid beilegt, im
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Gechlorler Bernslednsaurealher.
Widerspruche mit den Aequivalenten und dem Gesetze
der paaren Zahlen voii G e r h a rd t und La u r e n t stehen,
so versucht L a u r e n t ubereinstirnrnende Forrneln zu
bekommen.
Er ist der Mcinung.. dass der Fehler in der Formel
des gechlorten Bernsteinsaureathers liege; die Forrnel
rnusse, anstatt CB h cl I 0 4 , wie G e r h a r d t angegeben,
Cs cII4 0 %sein, ahnlich der anderer Perchlorather. Hiernach gestalten sich die ubrizen folgenderrnaassen :
I 0.
C9C11JO~= c." cl ' 0 1 + CO 2 + c 3 (j
C'Cl6
\
Die Gruppe C d c14 0 ist das Chlorsuccid oder Perchloracroleinaldehyd. Enter Einfluss von Wasser, Ammoniak, Alkohol giebt el.:
I ) Trichloracroleinsaure CJcllO+ h Z O= C3cIsh 02+hcl
2) Trichloracmlenmid C3cldO+ h nO = C3cl3hinO+hcl
3) Trichloracroleinather C3cI'O+C h 6 0 = C3cIJhsO'i+hcl.
Unter der Einwirkung von Kali entstehen folgende
Korper:
C 0 2 C3hcI3O2 5cIh.
C ~ C I I ' O ' 4hzO=
+
~ ~ ~ " +, ~ ~ +' ~ l
Die Gruppe C3 h c13 O'l, Chlorsuccinsaure, ist hiernach
Trichloracroleinsaure.
Arnrnoniak wirkt folgendormaasscn auf den Aether :
C h zcl nO
c B C ~ ' * 0 '+ 3 h 3 n =c.2h.lc13no[
cChloraceramid
' h c14n02 4clh.
Die Gruppe C t hc14 n O r , oder die Chlorstickstoffhernsteinsaure, Chlorazosuccinsaure, ist dernnach keine
das sicli wie
Sbure, sondern dns Quadrichlorsucciriiriii~~,
normales Succinimid mit den Melallen verbindet. Alkohol
Iiefert folgende Producle:
C8C1'404
5C~h"=
Cliloressigsaureather
J
+
+
~~~~~~~~~I
+
+ C 5hlOOs Kohlensfurciilher+
CSh5cl3O0"Chlorhernsteinsaureathcr 5 cl h.
Die Urnwandlung der Chlorslickstoffbernsteinsaure in
Chlorosuccilamid is1 :
C4hc1anO'hz0= C:lnhzcl"O Acroleamid+C02
clh.
Den Schlussel zu diescn Mctarnorphoscn giebt die
Vorstellung, dass der PrechlorbernsteinsSii~~atlierdas
Anhydrid der Pel.ch1oibcrnsteinsjul.o C 4 cl" O 3 cntha!&. Dieses muss denri rnit Ammonink Chlorsuccinimid
weben und unter Verlusl von CO den Chloracroleinaldehyd,
e 3 cll 0, der seinerseits die ubrigen Iloaclionen bedingt.
(Compt rend. T. 35.
Chem -pharm. Cenlrbl. 1853. No. 1 . )
+
+
-
B.
.---w-
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