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Gefrbter Rothwein.

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Gefdrbter Rothwein.
No~malchlorbtir~nmlosung,
die 122 g. ltryst. Chlorharyum und
50 C. C. rauchcnde Salzgaure im Liter enthalt, als Titrirfliissigkeit anzuwenden, was allerdings rationeller zu sein scheint.
(Journal de Pharm. et de Chimie. IV. Sdrie. Tom. 25.
pag. 272 - 274.)
D~..E. n.
Geftrbter Rothwein.
ER ist in letzter Zeit vielfach iiber dieses Thema geschrieben worden, meist in sehr compendioser Weise. M. G. C h a n c c 1 vcroffentlicht ein Verfahren, um in rothen Weinen kiinstlich zugeset zte Farbstoffe zu erkennen , das schon seiner
liiirze wegen verdient, an dieser Stelle crwahnt zu werden.
Es werdcn nach Chancel zum Weinfarben hauptsiichlich
verwendct das Fuchsin, ammoniakalischcs Carmin, Indigoschwefelsiurc, Campechefarbstoff , Orccin und Orcanctte.
Chancel Iasst den zii uutersnchendcn Rothwcin auch durch
iiberschiissigen Bleizucker fallen. Fuchsin ist. dam, wenn es
nicht nur spurweise vorhanden ist, im Filtrat, aus dem es
niittelst Amylalkohol auegeschuttelt wird; man versichert sich
unznreifelhaft iiber die Identitat dieses Korpers durch die
Absorptionsstreifen im Spectroscop. WeIin das Filtrat an
Arnylalkohol kein Fuchsin abgegeben hat , oder wenn man
ausserdem noch auf andere Farbstoffe Rucksicht nehmen muss,
so wviischt man den Bleiniederschlag mit einer wassrigen 2 o/o
Losung Ton kohlensanrem Kali aus, die man am besten mehrmals durch den Ficderschlag filhiren Itisst. Diese Losung
kann aufgenommen haben Spurcn von Fuchsin , carminsaureu
Ammoniak und Indigoschwefelsaure , wahrend im Niederschlage sich noch befinden konnen der Campechefarbstoff und
der der Orseille. nilit natiirlichem Rothwein entstcht durch
kohlens. Xali eine gelbe oder grungelbe Farbe, die die Reaction der fremden Farbstoffe nicht im Mindesten stort. Man
vcrfihrt mit der Losung wie folgt.
F u c h s in. Ein Theil der Loaung wird mit Essigsaure
angesauert und mit Amylalkohol ausgcschuttelt , der sich bei
Gegenwart von Fuchsin rosa farbt und im Spectroscop einen
Absorptionsstreifen giebt.
Co c h e n i 11e. I n dcr mit Essigsaure angesauerten und
mit Amylalkohol ausgeschiittelten Losung konncn noch carminsaures nnd indigoschwefelsaures Kali , dic baide durch
Essigsaure nicht zemetzt werden , enthalten win. Man versetzt die Losung mit wenigen Tropfen Schwefelsaure und
Antiker Wein.
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schuttelt von Kenern iuit hmylalkoliol ails, dcr nuti e t w n
vorhandene Carminsiiurc aufninimt , wiihrend cr Indigoschwefelsaure ungclost Iasst. Carmin u-ird erkannt an den zwei
dunkeln Streifen, die in dem Absorptionsspectruni seiner ammoniakalischen Losung entstchen, von denen die eine zwischen
den Frauenhofer'schen Linicn I) und E liegt, die aiidere
ziemlich genau rnit der Linie E zosammcnfallt. 1st vie1 Cochenillc vorhanden, so ist die alkalische Losung gleich schon
roth und sie kann direct zur Erzeugung der Absorptionsstreifen dienen.
I n d i g o s c h w e f e l s a u r e wird von Aniylalkohol nicht
gelost, ihre Anwesenheit giebt sich mithin schon durch die
blaue Farbe zu erkennen, die die 1iiite::stehendc Flussigkeit
beim Ansschiitteln rnit Amylalkoliol behiilt. Spectroscopisch
wird sic erkannt durch cincn im Roth zwischen den Linien C
nnd D gelegenen Absorptionsstreifen.
C a m p e c h c. Nachdern der Bleinicderschlag mit kohlensaurem Kali erschopft ist , bchandclt man ihn mit ciner
2 o/o Schwefelkaliumlosung, die den C,ampechefarbstoff und
den des Weios auflost. Man kann alsdann den ersteren in
der Losting nachweisen, was iibrigens vie1 bequenier init
urspriinglichem Wein geschieht , indem man cinigc Cubilicentirneter dosselben mit pracipitirtem kohlensaurem Kalk untcr
Zusatz einigor Tropfen Kalkwasser kocht und filtrirt.
Das Filtrat ist bei achtem Itothwcin gelbgriin gefiirbt,
wahrend es bei Gegenwart des Csmpechefwbstoffs schon rothgefarbt erscheint und im Speetroscop charakteristische Absorptionsstreifen giebt.
0 r s e i l l e n f a r b s t o f f wird auch durch Schwefelalkali
nicht afficirt; zu seinem Nachweis wascht man den Bleiniederschlag nach der Behandlung mit Schwefelkalinm gut rnit
ltochendem Wasser aus und behandelt nacli dem Abtropfen
init Alkohol. Bei Gegenwart yon Orseillc wird der Alkohol
roth und die Losung giebt breite AbsorptionBstreifen. (Jouvnu1 de Pkarmacie et dc Chimie. IV. Shie. Tome 25.
Dr. E. H.
pay. 262 -264.)
Antiker Wein.
B e r t h e 11o t fand im Musee Borely zii Marseille eine
zugeschmolzene Glasrohre mit einem sehr alten W ein get'ullt.
Sie stammte ab von einem romischen Kirchhofe Aliocamps
bei d'brles und ist wahrscheinlich cine Opfergabe gcwesen.
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