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Gelbes krystallisirtes Jodquecksilber.

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Gelbes, krystallisirtes Jodquecksilber.
530
Gclbcs , krystallisirtes Jodquecksilber.
Wenn man nach Y r o n in einem Sandbade Jod und
Quecksilber in dem durch die Aeqnivalente angegebenen Verhiiltnisse in verschlossenen Retorten bei einer Temperatur,
welche nicht iiber 2500 steigen darf, erhitzt, so findet man,
dass sich an dcm oberen Theile der aus dem Sandbad genommenen
Retorte sehr schon rotbe Krystalle angesetzt haben. Beim
Erkalten werden sie gelb. Der Raum, welchen sie einnehmen, ist oft betrachtlich, besonders wenn sich die Krystalle zu
Blattchen vereinigen , welche 15 -- 18 Millirn. lang sind. Die
kleineren sind biegsam.
Die Analyse gab folgende Zusammensetzung :
Jod.
Quecksilber.
61,28 Ole.
39,27 O/,61,20 9 ,
38940 ,,
38,61 ,,61704 ,,
Mittel = 61,17
= 38,76 o/o.
bcrechnet = 61J6 ,,
= 38,83 ,,
Die Krystallform nahert sich dem orthorhombischen System. Bei einfarbigem Lichte des Natriums erscheinen sie
gliinzend hellgriin ; im zerstreuten Lichte wurden sie naoh
und nach dunkelbraun. I n der Hitze bei 70° wird das krystallisirte gelbe Jodquecksilbar roth, bis e8 bei 220° granatroth wird und nach dem Erkalten seine alte Farbe wieder
annimmt. Vorsichtig erhitzt, sublimirt bei 190° das krystallisirte Quecksilberjodid unzersetzt , bei 220° werden die Klystalle weich und schmelzen bei 2900 zu einer schwarzen
Fliissigkeit, welche bei 310° kocht.
Rasch erhitzt , tritt dagegen eine Zersetzung ein , indem
Quecksilber frei und ein neuer Korper von vie1 gelberer Farbe
sublimirt wird. Das gewogene freie Quecksilber gab
so dass die neue gelbe Verbindung Solo Q.ueclrsilber weniger
enthalten miisse, dieses stimmt aber mit der dnalyse, welche
58 o/o Quecksilber angiebt , nicht iiherein. Es fehlen 2 O/,,
Quecksilber, welche sich mit dem Sauerstoff verbunden haben
miissen, so dass man diese Verbindung fur ein Oxyjodiir,
dessen Formel HglsOGJ 7 = 6 HgO . 7 HgJ sei, halten konne.
Die Zusammensetzung war :
OG
Gefunden.
Queclrsilber 58 o/o.
Jod
40 1,
Sauerstoff - 2 ,,
100 (yo.
~~
Berechnet.
58,11 o/o.
39774 9 ,
2714 ??
99,99 yo.
540 Gust. d. Stickstofl'gehaltos d. Albuminate.
- KjerulAn,
neues Mineral.
Gelbes , krystallisirtes Jodyuecksilbcr , in einer mit Kohlensaure gefullten Retorte rasch erhitzt , gab metallisches
Quecbiber und rothes Jodqueoksilber, welches warm an seiner
gelben, und erkaltet an seiner lebhaft rothen Farbe erkannt
wurde. (Repert. de Pharmacie. Tome 2. p . 505.).
B.
Bestimmung dcs Stickstoffgehaltes der Albuminate.
Die Herren Prof. S e e g e r und Dr. N o w a k haben die
vcrschiedenen Methoden der Stickstofiestimmung von Albuminaten einer vergleichenden Priifung unterzogen und sind
zu folgenden Resultaten gelangt.
1) Die Analyse der Albuminate giebt, j e nachdem sie
nach der einen oder nach der anderen Methode ausgef&rt
wird, einen verschiedenen Ngehalt, und zwar erhalt man
tjtets weniger N, wenn dersclbe durch Verbrennung mit Natronkalk als H3X genommen wird, als wenn der N in Gasform durch Kupferoxydverbrennung entwickelt wird.
2) Die Natronkalkverbrennung liefert stets eine grossere
N menge, wenn der zu analysirenden Substanz reichlich Zucker
zugesetzt wird. Aber auch die Natronkalkverbrennung mit
Zucker kann nicht dazu dienen den wirklichen Ngehalt der
Albuminate zu ermitteln.
3) Wenn es sich urn die wahre Ermittelung dcs Stickstoffgehaltes der Albuminate handelt, muss man den hT als
Gas gewinnen. Alle auf anderem Wege ermittelten Werthe
diirfen nicht als der wirkliche K gehalt der Eiweisskorper
angesehen und als solcher in Rechnung gebracht werderi.
(Pflager's Archiv f. Bialogie. Bd. 7. Daraus Journ. p a c t .
Chem. Bd. 7. S. 200.).
J;
,
c.
Kjerulfin , ncues llIincrsl von B am I c [in Norwcgen.
Apoth. C. N. R o d e zu Porsgrund in Norwegen hat ein
neues wesentlich aus Magnesiumphosphat bestehendes Mineral bestiinmt und zu Ehrcn des norwegischen Mineralogen
Kjerulf dasselbe Kjerulfin genannt. Die niihere Untersuchung
ubernahrn Herr Fr. v. K o b e l l .
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