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Gepresste Kruter.

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Pharmaceut. Werth d. Milchruckers.
- Cepresste Krnuter.
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Dosen von 5 bis 7 g. ohne Gefahr nehmen konnten, dass
aber eine Mischung beider in wenigen Tagen die Thiere
todtete mit allen Symptomen der Vergiftung rnit jodsaurem
Kali. Diese Combination muss demnach vermieden werden.
Ausserdem ist chlorsaures Kali so unbestandig und giebt seinen Sauerstoff so leicht ab, dass man es nicht sicher mit einer
oxydirbaren Substanz zusammen gebttn kann. (American
Journal of Pharmacy. Vol. XLVIII. 4. Ser. Vol. VX
1876. pag. 277.).
R.
Der pharmaceutischo Werth des Milchznckers.
B i d d 1 e empfiehlt Scillapulver mit Milchzucker zu versetzen , um das Zusammenballen zu verhindern. B i b b y bat
deneelben auch bei Gummiharzen, wie Ammoniacum , Asafotida, Galbanum, Guajac, Myrrha u. a. angewandt, die bisher zum Pulvern erhitzt wurden, wodurch ihr therapeutischer
Werth lcicht leidet. Er wendet entweder 1 Theil Milchzuckor
auf 3 Theile Gummiharz a n , oder 1 Theil des erstern auf
2 Theile des letztern. Das so zubereitetc Yulver wird in gut
verschlossenen Gefassen auf'bewahrt.
Fiir Guajac und Scilla verwendot er 90 Theile Milchzucker.
Ebenso empfiehlt sich Milchzucker zur Sufbewahrung von Campherpulver , das zunachst durch etwas
Alkohol dargestellt, dann mit dem Zucker verrieben wird in
dem Verhliltnisse von 9 : 1. Der Milchzucker ist vollig indifferent und bcfordert auch die Emulsionbildung, da die Gummiharze durch ihn sich im f'einsten ZuRtande der Vertheilung
be finden. (American Journal of Pharmacy. Vol. XL VIII.
4. Ser. VoJ. VI. 1876. pag. 267 seq.).
R.
Gepresste Prtlater
haben keine andern Vorziige, als dass sie bei ihrer Volumenverringerung weniger Platz einnehmen und dass 88 sich leicht
rnit ihnen hantiren Iasst. Im Uebrigen verderben sie eben so
leicht und werden eben so von Insecten angegriffen wie nicht
gepresste , werden aber vie1 leichter schimmelig als diese.
Aufbewahrung in Papierbeuteln oder Sacken geniigt schon,
um die medicinischen Bestandtheile vieler Pflanzen zu erhalten.
M i l 1e r schliigt Paypkasten Tor, in welche die Pflanzen
mit der Hand eingepresst werden und dabei locker genug
bleiben, urn von Zeit zu Zeit untersucht werden zu konnen.
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Ein Wisniuthprapurat.
L 1o y d hat luftdicht verschlossene Zinnbuchsen angewandt.
Die Pflanzen werden in ihrer vollen Kraft gesammelt, schnell
und sorgfiiltig getrocknet, rnit der Hand in die Bucbsen
gepresst und mit Chloroform besprengt, auf jedes halbe Kilog.
Pflanzen etwa 15 g. Chloroform. Dann wird der Deckel sogleich aufgesetzt und die Riinder mit Wachs verstrichen.
Krauter wie Pfefferminze, Kranseminze u. 8. w.,die ihre Wirksamkeit Stherischen Oelen verdanken, konnen so sehr gut
aufbewahrt werden; Wurzeln und Krauter, die leicht von
Insecten angegriffen werden , bleiben bei dieser Methode von
ihnen verschont. Gegen das Chloroform kann nichts eingewandt werden, da es an der Luft schnell verfliegt, wahrend
ohne dasselbe selbst in den luftdicht verschlossenen Buchsen
sich Insecten einfinden. Ferner hat der Chloroformdampf
einen erhaltenden Einfluss auf die feinsten Bestandtheile
unserer Pflanzen.
Die Zinnbiichsen konnen rnit unbedeutenden Kosten erlangt
werden und halten bei sorgfiiltiger Behandlung eine Reihe
von Jahren aus. Die Kiiufer der Pflanzen werden g e m einen
etwas hohern Preis fur diese zahlen, wenn sie kraftiger sind
als die in gewohnlicher Weise aufbewahrten.
Die Methode der Aufbewahrung der Pflanzen in Zinnbuchsen wurde zuerst von dem verstorbenen Professor
C h a p m a n vorgeschlagen. (American Journal of Pharmacy.
Vol. XLVIII 4. Ser. Vol. V L 1876. pug. 197 seq.).
R.
Ueber ein WismuthprIparat.
Unter den Praparaten , welche die amcrikanische Pharmacie in den Arzneischatz einzufuhren bestrebt ist, befinden
sich auch mehrere Wismuthverbindungen, so z. B. ein citronensaures Wismuth Bi C 6 Hb0 7 , welches man durch Digestion
des basisch salpetersauren Salzes rnit einer concentrirten Losung von Citrononsiiure als ein beinahe in Wasser unlosliches
krystallinischee Pulver erhalt. Bei diesem Verfahren sol1 alle
Salpetersaure frei werden und sich durch grundliches AURwaschen vollstandig entfernen lassen. Haufiger gebraucht
itla dieees Praparat wird eine in Wasser losliche Doppelverbindung mit Citronenskure und Ammoniak von der Formel
(NH4)3 C6 H6 0' Bi (OH)3, welche man durch geeignete Behandlung des vorerwiihnten Wismuthcitrates mit Ammoniakflussigkeit in schonen Krystallen erhalt. (The Chicago B a r macist. Vol. IX. No. 5. pug. 138.).
Dr. G. 'K
,
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