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Gereinigtes Petroleum zur Bereitung von Tincturen und Lsungen.

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Gerein. Petroleum z. Bereitung v. Tincturen u. LGsungen.
F. Th. J o r d a n giebt die Stammpflanze als Piper methysticum an, und beschreibt sie als eine 6 Fuss hohe Pflanze,
mit 1 - 1X Zoll dicken Besten, ziemlich starken, 4 bis 8 Zoll
langen ,und fast ebenso breiten , herzformigen , oben etwas
plotzlich zu einer kurzen, scharfen Spitze zulaufenden Blattern. Diese sind gestielt. Blattstiel gewohnlich 1 bis llle Zoll
lang und gegen die Basis erweitert. Die Blattnerven fein
behaart, Blattflache mit zerstreuten Haaren besetzt, doch blos
mit bewaffnetem Auge bemerkbar. Die 10 bis 12 Hauptnerven des Blattes laufen strahlenformig vom Gipfel des Blattstieles aus, indem die 3 mittelsten derselben ungefahr
Zoll
aufwiirts von der Basis des Blattes sehr eng zu einander
geschlossen sind.
Die starke, faserige Wurzel ist ziemlich leicht und von
schwammiger Structur , frisch gewohnlich 2 bis 4 Pfund wiegend. Beim Trocknen verliert sie die Halfte ihres Gewichts,
ist dann ausserlich graulich- braun und hat eine sehr diinne
Rinde, nach deren Entfernung sich ein vollstiindiges Netzwerk von Holzgewebe zeigt, dessen Zwischenraume mit einer
weichen gelblichweissen Cellularsubstanz gefullt sind. Der
Querschnitt zeigt eine Anzahl dichter Linien , welche strahlenformig fast vom Mittelpunkte zur Peripherie verlaufen ; die
Theile des weichen Cellulargewebes, welches die Linien trennt,
sind vie1 weiter, als die Linien selbst. Der mittlere Theil
der Wurzel ist weich und zellig mit wenigen Holzbiindeln,
die untereinander anastomisirend und im rechten Winkel zu
den Strahlenbiindeln fortschreitend ein Netzwerk im Centrum
des Querschnittes bilden. Der Geruch ist angenehm , nach
Syringa vulg. oder Spiraea Ulmar., der Geschmack ist schwachbitterlich, stechend und vermehrt die Speichelabsonderung.
Die Wurzel enthalt nach M. Cuzent ein atherisches hellgelbes Oel, 2 O/o scharfes Harz und ungefahr 1 o/o eines indifferenten krystalliniscben Princips , Xavasin oder Methysticin.
(Abbildung von Pflanz - und Wurzeltheilen beigegeben.)
(Pharmaceut. Zeitschrgt f. Russland. Jahrg. XI? pag. 609.).
C. Sch.
Gereinigtes Petroleum zur Bereitung von Tincturen
nnd Liisungen,
welcbe zu ausseren Zwecken bestimmt sind, empfiehlt der
Niitzlichkeit und Billigkeit wegen, M a s s o n,
‘CTm 100,000 Thle. Petroleum zu reinigen und demeelben
einen angenehmen Geruch zu geben, werden 60 Thle. Schwe-
Verwendung des Petroleum -Benrins etc.
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felsaure und 60 Thle. Salpetersaure rnit 500 Thln. Alkohol
von 930 langsam gemischt und nach Einwirkung einer Stunde
mit Wasser tuchtig durcheinander geschuttelt. Nach 8 bis
10stindiger Ruhe wird die obere Schicht, welche das desinflcirte Petroleum ist, abgelassen und kann die andere Schicht
zur Reinigung schwerer Mineralole weiter angewendet werden. Diese werden einfach damit geschiittelt , wiederholt rnit
Kalkwasser behandelt und finden getrennt , als Maschinenole,
gute Verwendung.
Verf. berechnet die Summe, welche in den Apotheken
Frankreichs jiihrlich fur Spiritus, welcher allein zu ausserlichen Arzneimitteln verwendet wurde, ausgegeben wurde, an
2 Millionen Francs und glaubt, dass das gereinigte Petroleum
in therapeutischer Hinsicht den Spiritus ersetzen- kann, indem
an 1,400,000 Francs gespart werden wiirden. (Repert. de
Ph. No. 24. Decbr. 1876. p . 742.).
BZ.
Ueber die Verwendung des Petroleum- Benzhs in
der Phsrmscie
schreibt L. Wolff:
Verschiedene Untersucher haben mit Petroleum - Benzin
experimentirt und wiederholt empfohlen , dasselbe statt des
vie1 theurern Aethers zur Darstellung von Oelharzen anzuwenden. Obgleich es Fette, Wachs nnd atherische Oele rnit
Leichtigkeit lost, so vermag es doch nicht Harze und die wirksamen Bestandtheile in Losung zu bringen, welche den
Hauptwerth der Oelharze bilden. Behandelt man Ingwer rnit
Benzin, so erhalt man zwar ein Oel, das die Riechstoffe des
Ingwers, aber nichts yon dem scharf schmeckenden Harze enthalt, das medicinisch den Ingwer so werthvoll macht, und
das nach der Behandlung rnit Benzin leicht von Aether und
Alkohol aufgenommen wird. Buchublatter geben an Benzin
eine olige Substanz ab, die zwar den specifischen Geruch der
Bliitter , aher nicht ihre diuretischen Wirkungen hat. Cubeben
geben an Benzin das fette und atherische Oel ab, aber Benzin
zieht aus Cubeben keine Cubebensaure aus, aus schwarzem
Pfeffer kein Piperin, aus Zittwersaamen kein Harz und kein
Santonin. Alle diese Substanzen werden aber durch Benzin
an ihren Oelen erschopft und bleiben geruchlos, anscheinend
trocken und als Pulver zuriick, geben aber an Alkokol, Aether
und Chloroform leicht ihre Harze ab, so dass damit eine
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