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Gewinnung des Silbers aus Cyansilberlsungen und Reduction von Chlorsilber.

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Metallurgie d. Silbgs. - Gewinnung d. Silbers etc.
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Znr Netallurgie des Silbers.
Aus Bolivia importirte Silbererze , welche neben den
Schwefelverbindungen des Silbers und Antimons noch Eisen,
Zink, Wismuth, Blei, Arsen, Kupfer, Chlor und Gangart in
variabeln Quantitaten enthalten, lassen sich nur sehr schwer
auf trockenem Wege verarbeiten. Dieselben werden jetet
nach G u y a r d in der Weise verarbeitet, dass man das zerkleinerte Erz mit seinem vier - bis f6nffachen Gewicht concentrirter Schwefelsaure etwa zwi;;lf Stunden lang erhitzt, wobei
massenhaft schwefelige Saure entweicht, auch Schwefel subli.mirt, wahrend die Mehrzahl der vorhandenen Metalle in Sulfate
iibergeht, von denen die meisten nun durch Wasser ausgezogen werden. Aus dieser Losung fiillt man durch Eisen
das Silber metallisch und erhalt es durch einmaliges SchmelZen schon ziemlich rein. Ein Gehalt an Antimon laset sich
bei der leichten Oxydirbarkeit dieses Korpers leicht genug
entfernen. (BUZZ. de la SOC.Chim. de Paris. VoZ. X X V%
Dr. G. V.
No. 1. pug. 6.)
Gewinnung des Silbers aus Cyansilberltisungen
nnd Reduction von Chlorsilber.
Es sind mehrfache Methoden angegeben, urn aus Cyansilberlosungen, die langere Zeit zur galvanischen Versilberung
dienten und fast unbrauchbar wurden, dau Silber wieder zu
gewinnen .
E. von B i b r a empfiehlt folgendes Verfahren. Er behandelt die Losung mit H2S04. Der erhaltene Niederschlag
enthalt alles Silber, wohl als A g Cy , aber auch noch Kupfer,
Zink und Eisen. Der Niederschlag wird gegliiht (ziemlich
stark) und dann kurze Zeit rnit H N 0 3 digerirt. In der so
erhaltenen Losung befinden sich neben Silber Kupfer und Zink,
und durch HCl wird vollstandig reines AgC1 erhalten. Unloslich in H A 0 3 ist ein geringer schwarzer Ruckstand. Derselbe enthalt Kohle, das bekannte schwer losliche Eisenoxyd
und sehr geringe Mengen von Silber, die durch Ammoniak
ausgezogen werden konnen. Von den verschiedenen Reductionsmethoden des Chlorsilbers versuchte Verfasser das Verfahren von Scurati (B. ch.
Ges. 1874. 5. 361.), welcher frisch gefalltes Ag C1 mit frisch
dargestelltem Natriumhydrosulfid erwarmt. Ein Volum Ag C1
wurde mit 3 Volum Na HS gemengt, rnit H2 0 ubergossen
462
Verhalten d. Palladiums in
4 Alkoholflamme.
und eine Stunde gekocht. Der abfiltrirte, die ganze Masse
Silber enthaltende, schwarze Ruckstand gab nach gutem Abwaschen und Gluhen eine weisse, metallisch glanzende Masse,
die bei der Behandlung mit H K 0 3 eine Losung von reinem
Silbernitrat gab. Das Verfahren ist also gut.
Ebenfalls hefriedigende Resultate gab das vor einigen
Jahren von Xierzinski publicirte Verfahren durch Xochen von
Ag C1 mit Kalilauge von 1,25 spec. Gew. und zeitweisem
Zusatze von geringen Mengen Glycerin. Dcls gut gewaschene,
graue Silberpulver hinterlasst bei der Behandlung rnit HNO
iiur Spuren von A g 01. (Journ. f. p a c t . Chem. Bd. 14, S 185.)
C.
J.
Verhalten des Palladiams in der Alkoholflamme.
F. W o e h l e r berichtet: Schon vor 50 Jahren machte
derselbe die Beobachtung, dass Palladium sowohl in der Form
von Schwamm als von blankem Blech in der Alkoholflamme
berusst und nach und nach mit einer dicken Lage von Kohle
bedeckt wird. Ein Stiickchen Palladiumschwamm schwillt dabei
zu dem mehrfachen seines Volums auf, indem sich blumenkohlformige Verzweigungen von ahgeschiedener Kohle darauf
bilden. Woehler nahm damals an, dass dieses Verhalten anf
einer besonderen Affinitit des Palladiums zum Kohlenstoff
beruhe; jedoch nachdem die merkwiirdigen Beobachtungen
von Graham iiber das Verhalten dieses Metalls zum Wasserstoff bekannt geworden sind, lag die Verrnuthung naher, dass
diese Eigenschaft rnit seiner Durchdringbnrkeit durch Wasserstoff und seinem Vermogen , das viele Hundertfache seines
Volums Wassertltoffgas aufnehmen zu konnen, im Zusammenhange stehe. Das Verhalten des Metalls zum Aethylengas
schien hieriiber Aufschluss geben zu konnen. Ueber 6 Gramm
vollkommen reines Palladium wurde bei 100O stundenlang ein
langsamer Strom von reinem trocknen Aethylen geleitet.
Weder bei dieser noch bei hoheren, unter der Gliihhitze liegenden Temperaturen fand eine Einwirkung statt. Erst als
das Glasrohr zum Gliihen kam, wurde Kohle abgeschieden
unter Freiwerden von Wasserstoffgas, jedoch schon bei einer
Temperatur, die, wie ein Gegenversuch zeigte, nicht so hoch
war, um fur sich das Gas zersetzen zu konnen. Auf Sumpfgas war das Palladium ohne alle Wirkung.
Bus dierrem Versuche geht also hervor, dass das Palladium Aethylengas oder die Gase der Alkoholflamme nicht
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