close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Gewinnung des Silbers aus dem Chlorsilber.

код для вставкиСкачать
Gewinnung des Silhers
QUS
den& Chlorsilber.
321
zinnreichsten derselhen sind am besten erhalten, sie finden
sich sogar noch manchmal in Circulation.
Eine dritte Sorle alter Munzen hat die Zusammensetzung des Messings und zeigt gewohnlich einen Gehalt von
I 5 bis 46 Proc. Zink. P e l o u x e fand in ihnen sogar
mehre hlale betrachtliche Mensen von Kadmiurn ; manche
enthielten Zinn, Eisen untl Blei in geringer Menge. (Ann.
de Cham. el de Phys. 3. Skr. Aofil ld.16. Tome XVII.)
H. L.
Gewinnung des Silbers aus dein Chlorsilher.
Ueber die zweckrnassige Gewinnuns des Silbers aus
dem Chlorsilber hat H. W a ck e n r o d e I’ folgende Versuche
mitgelheilt. 4 Zweithalerstiicke, an Gewicht 148,44 Grm.,
wurden in qerneiner starker Salpetersaure aufgelost, wozu
~12Unzen iothig waren. Die Auflosung wurde gehorig mit
Wasser verdiinnt, filtrirt, und der Ruckstand von Chlorsilber
mit derFilterasche fur sich weiter behandelt. Das mit Kochsalz gefallte Chlorsilber hetrug nach Auswaschen mil salzsaurehalligem, hernach mit reinem Wasser, und moglichst
ausgetrocknet 173 Grm. Nach inniger Mengung mil 346 Grm.
gereinigter Dottasche brachte man das Gemenge in einen
angemessen grossen Schmelztiegel, dessen Boden mit einer
Lage kohlensauren Kalis hedeckt war. Der wohl hedeckte
Tiegel wurde nun langsam bis zum beginnenden Gluhen
des Gemengas erhitzt. Nach ungefahr eincr halben Slunde
sank die Masse zusammen, und konnte ohne Gefahr des
Uebersleigens oder des nachtheiligen Ilerausspritzens der
Masse einem heftigern, durch Aufsetzen des Domes bewirklen
Gliihfeuer auegesetzt werden, welches etwa eine halbe Stuncle
unterhalten wurde. Nach Wegnahme des Domes und der
Kohlen kiihlte der Tiegel bald soweit ab, dass dieSalzmasse
in einen eisernen Morser abgegossen werden konnte; der
Tiegel wurde aber wiedcr in den Ofen gebracht und einem
langsamen volligen Erltalten iiberlassen. Nach einigen
hlinulen konnle dann, nachdem Wasser aufgegossen war,
der Regulus herausgenommen werden. Das whallene Korn
von Silber wog 187,9 Grrn., hatte aber 130,32 Grm. wiegen miissen. Die angewendeten Miinzen entsprechen eigentlich 133,696 Grm. Silber. Da das imrner vorkonmende
Einschmelzen von Silber in die Tiegelmasse von dem
anfangs in kleinen Kugelil zusammenschmelzenden Silber,
welches in die Liicken eindringt., herriihrt, so kann man
in dem Tiegel vorher Chlorcalcium schmelzen.
Durch Wiederauflosen der Salzmasse in Wasser, AUSlaugen des Tiegels mit Ammoniak, Salpetersaure U. S . W.
Arch. d. Pharm. XCVIII. Bds. 3. Hft.
29
322
Gewinnung des SilBrrs aus dem Chlorsilber.
wurde endlich alles Silber inoglichst gesammelt, und so
wurden noch el-halten 4,357 Grm. Silber, also im Ganzcn
132,241 Grm. Der gcrinae Verlusl von 1.349 Grm. oder
von 0,935 Proc. des Silbergehaltes wird haoptsachlich
durch die . zweite Schnielzung veranlasst sein, weil der
dazu angewendete kleine Tiegel keiner weitern Behandlung untcrworfen wurcle. Gi e s e's Angahe, dass der Silberverlust imimer 2 bis 3 Proc. bctrage, kann daher wohl
n u r bedingungsweise richtig sein. Der ganze Aufwand
von l\laterialien u n d Utensilien zur -4uflosung, Fallung und
Reduction des Silhers belief sich ungefahr auf <T des
angewendeten Silbcrwerlhes. Ein Zusatz von Kalihydrat oder kohlcnsaurem Du'alron zu dern Gemengo von
Chlorsilber und gereinigter Pottasche, wie Mo h r und K a s t n e r nngeben. um das Schmelzen zu erleichtern, scheint
von keinem Vortheil, auch die Angabe von einer Verfluchtigung des Chlorsilbers wenig wahrscheinlich.
Wenn man das Silber nicht als einc matte, weisse
dendritischo hlasse erhalten will, so muss durchaus zuletzt
die Hellrothgluhhitze angcwendet werden. Griissere Mengen dendritischen Sil bers konnen wolil noch Chlorsilber
einschliessen, wie P r 011 s t angegeben hat, oder auch wohl
Kalisalz; der vollig geschmolzene Regulus ist frei davon.
Die Excrescenzen, welche inan zuweilen sieht, sind lcdiglich der Krystallisation des Metalles zuzuschreiben, obwohl
sie ofters einer Sauersloff - Absoi-ption beigemessen werden.
Findet letztere statt. so kann man voraussetzen, dass bei
der Reduction des Chlorsilbers durch kohlensaures Kali
der freiwerdende Snuerstoff nicht aus der schmelzenden
Salzmassc entweichc, sontlern Kaliumsuperoxyd erzeuge
und eine gewisse Menge von Iiolilensaure dafur entwickele.
Die Reduction des Chlorsilbers in einem Arzneiglasc zu
hewirken, nach M o h r 's Versuchen, giebt bloss ein pulver-formiges Silber, da der Schmelzpunct des Silbers uber
dem des Glases liegt. Was dic Reduction des Chlorsilbers
mit Colophonium, von M o h r cmpfohlen, sowie die von
G a y - L u s s a c , wclcher das Chlorsilber mit ;Aetzkalk
reducirt wissen will, hetrifft, so fehlt es ersterer an directer Nachweisung des unvermeidlichcn Verlustes, letzterer ebenfalls einer niiheren Prufung auf Zulassigkeit fur
chemische und pharmaceutische Laboralorien. (Uuchn.
Repert. Bd. 43 8.8.)B.
Silberoxyd als Arzneimittel.
Dieses neue Arzneimittel wird in England angewendet. Aus den Mittheilungen englischer Aerzte geht hervor,
~
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
131 Кб
Теги
chlorsilber, silber, gewinnung, aus, dem, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа