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Globuli Tartari.

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Ueber Globuli Tarlari.
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heit derselben angesehen werden kann. - IIier macht
G o b l e y die Remerkung. dass er auf diesem Wege vergebens reines milchsaures Eisenoxydul zu bereiten versucht habe, indern es nach dem Abrauchen der Fliissigkeit
niclit rurtlich, sondcrn gelblich erschienen wiire. Man
muss i m Recht geben, doch ist das auf dime Weise gewoitnene Salz zum medicbischen Gebrauch rein genug.
Am Ende dcr Abhandlung zeigt derselbe, dass sich vermittelst Dextrins, Zuckers, Amylums und Gumniis ehenfalls
milchsaurer Kalk darstellcn ICsst, und zwar dadurch, dass
man w 2 Liter abSerahmter Milch ;Liter Wasser, 200'Gr.
Kreide und 230 Gr. von einer dieser Substanzen der
Temperatur von 25O bis 30° auswtzt, nach 10 Tagen die
Gahrung unterbricht, die Fliissiglieit durchseiht, dann filtrirt und hierauf an einen kuhlen Ort hinstellt. hlit Hinweglassung der Schilderun der Erscheinungen , welche
jede dieser Substanzen dai%ictet, sei nur erwahnt, dass
man die Giihrung - um dic Vcrwandlurtg (Its milchsauren Salzcs in ein bultersaures zu vermeidcn - nicht weiter
treiben diirfe.
Auch ohnc Milch erhielt G o b I e y unter der Mitwirkung von Kreide milchsauren Kalk, wenn er namlich Bierferment und Milchzucker, oder statt dieses Zuckers auch
Dextrin, Amyluni oder Gumrni anwendete. Hieraus geht
hervor, dass auf diesem .Wcge cbenfalls MilchsPure (und
Buttersaure) dargestellt werden kann. L'ebrigens sol1 der
gewijhnliche Zucker die grosstc Ausbeute an milchsaurem
Kalk geben. Dennoch em fielilt G o b 1 e y den hlilchzucker
zur Anfertigun des milc sauren 'Kalks, indem dadurch
ein bessercs 8raparat entsteht, und die Gahrung dabei
besser zu leitcn ist. (Journ. de Pliarm. el de Chim.Jnillet
1841. p. 51:j Du M.
___-
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Globuli Tartari.
Will man nach M u n ch dieses Praparat schnell darstellen, so kocht man den Weinstein mil dem Eisen und
ziemlich vie1 Wasser in einem craumigen eisernen Kessel.
Es entweicht Wasserstoff und ildel sich weinsteinsaures
Eisenoxydul. Man dam ft hicrauf die Flussigkeit bis zur
Extractconsistenz ab un bietet die hlasse in einem flachcn
Gefkse unter ofterem Umriihren der Einwirkung der Luft
dar; es verwandelt sich unter Anzichung von Sauerstoff
in weinsteinsaures Eisenoxyduloxyd. In 6 bis 8 Tagen ist die
Albeit beendigt. Es ist eine sehr schwarze Masse. Ein
ganz gleiches Priiparat ist der aus reinem Weinstein
Arch. d.Pharm. XCI. Bds. I.
Ilft.
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B
B
Cleber Tercbilicsci‘we.
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bereitete Tartartis niarliaalus, nrir reiner. Er ist also durcli
den Ox dulgehalt von dem larlarus marlialrts der preussischen I’KarmacopGeverschieden*) (Jahrb. fur prakl. I’harrn.
VIl1.pag. 240.) B.
‘ZJeber Terebilicsaure.
S. hi. n a b o u r d i n hat, indem er Salpetersiiurc rnit
Terpentiniil in Beruhrung setztc, cine Saure dargestelit,
die alle Aufmerksamkeit verdient. Er hielt sich iiberzeugt,
dass es scliwer sei, bei dem jetzi en Stande derwissenschaft uhcrhaupt hcstimmen zu wol en, nach welcher Weise
die SalpetersPurc auf organische Substanzen cinwirkt ; sie
sei mehifach. Yittelst diescr Saurc konnen im einfachsten
Falle ein oder mchrc Aequivalente Wasserstoffs ausgestossen und durch Unlersalpetcrsaure , salpetrige Saure
odcr StickstofToxoxpd, ohne den Typus zu iindcrn, vertrctcn
werden. Sodann gehe ihre Wirkung noch weiter, indem
sic namlich die Ursache der Bildun von Oxalsiiure, Essigsaure und Ameiscnsiiurc, werden %inn. Ferner erzeugc
sie mit fcttcn Kiirpern Korksaure, 1 i 11 y’s fliichtige onantilische Siiure (ohnc Oxalsaurc) und cndlich sei arich nicht
immer der Sauerstoff das alleiniac Hauptagens derselben,
sondern es bildet, wie ihr Einlluss auf Wcingeist zeige,
der Stickstoff derselben aucli mil einer gcwissen Quantitat Kohlenstoff Cyan und sornit C anwasserstoffsiiure.
Uebrigens wusste dieser Chemiker, ass B r o m e i s sich
schon mit einer hhnlichen Arbeit heschaftigt, und ein slickstolfhaltiges IIarz wie auch eine Saure erhaiten hatte.
Von dieser Siiure erwahnt er des Verglcichs wegen, dass
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J
”) Es
scheint niir, 01s hiitie diese Mittheilung sehr vervollst&ldigi
wcrdrn Itijnnen, wenn auf die i n diescni Arcliiv Bd. 21. p . 6s.
1)clindliche Ahhandlung Riclcsic*ht pcnomrnen wire.
Es ist
unmiiglich , i n dcr Wisscnschan wciter zu lromnien , wenn
niclit dar Vorangrgangene beriiclisichtigt, das Wahre darin bestitigt, dns Irrige darin widerlegt, u n d durch Ldsung noch fibrig
grbliebener Probleine ein wirhlicher Fortschritt gemacht wird.
Unsere \Yissenschaft verlangt freilicli heine Bucherweisheit, sondern Xaturbeobttchtung ; allein diese hann nicht mil Erfolg
angestellt werden, wenn man niclit erfGhrt, worauf es zur Zeit
eigentlirh Rnkonimt. Dass der Tarhrzts mnrfin/rtsPh. Bnr. ebenfalls
Eiscnoxydul enthhlt, hnbe ich bereits (a. R. 0.)dargethan. Diese
Thatsache l6sst sich best&tipen, oder widerlegen, aber nicht
tibergehen, dr sie bereits niehrfiich bcsprochen worden ist. Es wiire suhr grit au erfahren, ob die Anwendung von etwae
Salpetersiure bei Uereitung der globuli martiales (wie a. a. 0.
p. 66 erwiihnt worden ist) auch fur grGssere Mengen dieses Eisenprftparater zwechniiissig sei.
JI. Wr.
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globulin, tartaric
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