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Glycerin zur Extraction und Conservation von Aromen.

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280 Glperin zzw &traction und Conservntioia von Aromen.
urn den Werth der gewonnenen Oleinsaure verringern
muss.
Zuni Zwecke der Seifenbereitung kann man entweder
reine Oleinsaure oder dieselbe mit anderen Oelen gemischt benutzen. Im ersteren Falle geniigt es, die Saure mit
schwacher Lauge zu sattigen. Die Seifenkiigelchen bilden
sich aofort und man kann dieselben sogleich zur Schmelzung
bringen. Wendet man einen Zusatz von Oel an, oder
benutzt man bloss Oel, wie dies gegenwiirtig geschicht,
80 verfahrt man auf die oben fur den Talg angegebenc
Weise, man zertheilt das Oel, so dass es Kugelform annimmt und riihrt heisse gesalzene Lauge darunter, bis
die Seifenbildung vollendet ist. Darauf schmilxt man,
trennt die Seife von der Lauge und bringt sie in die
Formen. Der ganze Process erfordet nur 6 Stunden
wirlrlicher Arbeit und in 14 Stunden gewinnt man eine
Seife vorziigliclier Qualit5t. (Conipt. Tend. T.56. 664. 1SC.l.)
Y e l o u z e knupft an iliesc Mittheilung einige Bemerkungen und erwiihnt dabei, dass ninn durch gewohnliclie
Seife bei einer Temperatur von etwas iiber 1000 aus neutralen Fetten die fetten Siiureii abscheiden konne, und
dass verschieclene Fnbrilranten durch Bnwcndung dicses
Mittels bereits den zur Scifenbildung niithigen liallr von
25 bis 5 oder 6 Proc. vcrringcrt haben, und dass diese
Operation bei Anwendung von melircn Kilogrrn. Fett
ebenfalls in .i 5 Stundcn zii vollendcn sci. Schliesslicli
zweifelt P e l o u z e , dass das von M 6 g e - i U o n r i b s ernpfohlene Verfahren dieses letztcrc vcrdriingcn werde.
C h e v r e u l dagegen hcbt nochninls dic Vorziige des
Processes von M 6 g e -llo u r i B s hervor. (Compt. T e d
T.58.868.860. 1864. Chem. C'entrbl. 1964. 64.)
R.
-
Glycerin zur Extraction iind Conservation von Aroincn;
von T i c h b o r n e .
Frische Fliederblnmen sollen sich in Glycerin getsucht vollkommen unverandert erhalten und demselben
ihren Geruch mittheilen. Aus einem so aromatisirten
Glycerin kann man durch Destillation mit Wasser ein
vortrefliches Fliederwasser bereiten. Das Glycerin selbst
ist nach der Concentration zu gleichem Zweclre wieder
anwendbar. Zarte Aromata, die Erhitzung nicht vertragen, gewinnt man leicht, indem man das damit imprKgnirte Glycerin verdunnt und mit Chloroform schiittelt,
Ueber Kirsc~Zorbeerwnsser.
28 1
welches sie ihm entzieht. Nach Absonderung und Verdunstung des Chloroforms bleiben die riechenden Substanzen unverandert zuriiclr. (Phara.Jotirn. and Transact.
VoZ. VI. Nro.5. N o h . 1864. p. 206.)
WP.
Ueber IiirschlorLeerarsser.
Bei der Priifung eines von einem pariser Handelshause bezogenen Kirschlorbeerwassers nach dem B u i g n e t schen Verfahren (Titriren mit ammoniakalischer Kupferlosung) bemerkten B 1on d 1o f' und F r a is s e , nachdeni
sich der vorschriftsmiissige Blausiiuregehalt erwiesen hatte,
dass sich die Flussigkeit allmiilig trubte und weisse kiisige
Flocken ausschied. Diese Erscheinung, welche B l o n cllo t
bei seinen zahlreichen Priifungen bei Gelegenheit der
Apothekenrevisionen bis dahin erst zweinial entgegengetreten war, veranlasste den Apotheker F r ai s s e zu
einer Untersnchung dieser ausgeschiedenen Substanz,
welche in folgender Weise ausgefuhrt wurde. 2000 C.C.
Aq. Laurocerusi wurden mit " 0 0 C. C. Ammoniakliquor
und soviel Kupferlosung vcrsetxt, dass die blaue Farbung
eben eintrnt; hierauf wurde 8 Stunden stehen gelassen,
die auf der OberABchc abgeschiedene Schicht weisser
Flocken gesnmmelt und iiber Schwefelsiiure ausgetrocknet.
Nach abermaligem Stehenlassen der E'liissigkeit hatte sich
ein schwefelgelber Rodensnta gebildct, welcher nach
24 Stunden gesnmmelt und wie der vorige getrocknet
wurde. Die noch immer gelblichtriibe Flussigkeit wurde
sodann mit Schwefelsaure schwach iibersiittigt, worauf sich
auf der Oherflachc einige rothe Oeltropfen und am Boden
ein griinlicher Niederschlng ausschieden und die Flussiglreit fast vollig klar wurde. - Die ersten beiden flockigeri
Niederschliige (von denen der erste 1,615 Grm., der
zweite 1,205 Grm. betrug) besassen, ebenso wie das zuletzt ausgeschiedene rothe Oel, einen intensiven Geruch
nach Kirschlorbeerwasser, waren volllrommen verbrennlich, gaben beim Erhitzen fur sich Blausaure- und Benzoegeruch und zuletzt einen Qeruch nach Zwiebeln, und beim
Erhitzen mit Aetzkalk, nach vorherigem Abdsinpfen mit
Salzsaure, eine Entwiclrelung von Ammoniak. Kslter
40-proc. Weingeist zog aus beiclen Niederschliigen eine
rothe, olige, stark nach Aq. Laurocerasi riechende Substanz aus. Kochender Weingeist loste die Niederschlage
auf und gab beim Verdunsten Krystalle, welche bei
dem zweiten Niederschlag besonders schon in Buscheln
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