close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Glykoweinsure.

код для вставкиСкачать
136
Glykoweinsiiure.
tionircnde Krystallisation drei wohlcharakterisirte Sauren
auf. Die eine hat die Zusammensetzung der zweifaehgebromten blalei'nsiinre und wird B i b r o m m a l e i ' n s a u r e ,
C8IIzBrzO~,gcnannt; die beiden anderen haben die Forrncl der e i n f a c h - g e b r o m t e n Malei'nsaure, sind isomer
niit Monobrornmalei'nsaure und Isobrommwlei'nsaure, nnd
sind als M e t a b r o m m a l e i n s a u r c und P a r a b r o m m a1e'i n s iiure, C 8 H 3 Br 0 8 , zu bezeichnen.
Man kennt demnach jetzt vier Sauren von der Zusammensetzung der einfach gebromten Malei'nsaure, die
Para-, Meta-, Mono - und Isobrommaleinsiiure. Diese vier
Korper unterschciden sich von einander durch verschiedenen Schmelzpunct, verschiedene Krystallisation und verschiedenes Verhalten ihrer Silbersalze, und sind demnnch
als isomere Verbindungen zu betrachteri. (Annalen d e v
Cliem. ~ c Pharm.
.
C X X X . 1 - 11.1
6.
Clykoweiuslure.
Die Glykoweinsfiure ist eine neue, von A. Schiiyen
entdeckte, del. Weinsnure isomere Sauro.
Ulyoxal, der Aldehyd der Oxalsaure, verbindet sieh
in wiisseriger Liisung unniittelbar mit Cyanwasserstoff zu
eincm Kijrper von der Znsamniensetzung c8::04) N2Die erhaltene Losung versetzt man mit Kalihydrat in geringem Ueberschussc, auf 1 Rlol. verbrauchten Glyosals
2 Mol. Kalihydrat, und erwiirmt im Wasserbade, bis sich
kein Amrnoniak mehr entwickelt. Die stark gebraunte
Fliissigkeit wird mit Essigsiiure nentralisirt, durch Thierkohle entfarbt und mit essigsaurern Bleioxyd ausgeftillt.
Das dureh Schwefelwasserstoff zerlegte Bleioxydsdz liefert dann eine farblose Losung der freien Saure, welche
beim Eindampfen als zahe, syrupartige, sehr saure Masse
zurtickbleibt uncl nach mehrtiigigem Stehen iiber Schwefelsaure monoklinoedrische Krystalle der Glykoweinsaure
giebt.
Die G l v k o w e i n s a u r e ist in Wasser sehr leieht
lijslich und "zer0iesst an feuchter Luft, kann ohne Veranderung bis auf 1000 erhitzt werden, verbreitet bei stiirkerem Erhitzen denselben Geruch, wie Weinsaure, entwickelt dann saure Diirnpfe und lasst voluminose Kolile
zuruck. Ihre Alkalisalze sind in Wasser lcicht liislich,
auch das saure Kalisalz, aber unloslich inAlkohol. Mit Chlorcalcium oder Chlorbaryiim erhalt man aus solchen Losungen
Tartramid und Tartraminetiure.
137
weisse, amor he Niederschlage, eben so durch essigsaures
Bleioxyd u n 8 salpetersaures Silberoxyd. (Annul. d . Chem.
u. Pharnz. CXXXII. 168- 171.)
G.
Urnwandlung inactiver Weiosiiure
in Traubenshre.
Bei langerem Erhitzen von gewtihnlicher Weinsaure
oder Traubensaure bildet sich bekanntlich etwss inactive
Weinsaure, eben so bei langerem Kochen jener rnit Salzsaure. Es entsteht nun die Frage, ob die Umwandlung
dcshalb so beschriinkt ist, weil die inactive Weinsaure
selbst eine Urnwandlung im entge cngesetzten Sinne erleidet. Um dies nachzuweisen, hat D e s s a i g n e s (BUZZ.
de la SOC. china. 1865) trockene inactive Weinsaure bei 2000
destillirt, bis ein Drittel zersetzt war. Das Destillationsproduct bestand aus B r e n z t r a u b e n s a u r e . Aus dem
nur wenig gefarbten fliissigen Riickstande in der Retorte
schieden sich nach langerer Zeit Krystalle von unzersetzter i n a c t i v e r W e i n s a u r e aus, doren Mutterlauge
zur Hklfte rnit Amrnoniak neutralisirt, durch wiederholtes
Umkr stallisiren 2 Doppelsalze gab; das eine derselben enthielt r a u b e n s a u r e nnd bildete etwa 1j3 der Masse, das
andere war ein satires Ammoniakdz der i n a c t i v e n W e i IIs a u r e . Es verwandelt sich also die inactive Weinsiiure
unter denselben Bedingungen, die sie aus der Traubensaure entstehen lassen, selbst wieder in die letztere und
kann also indirect in rechts- und links-drehende Weinsaure zerlegt werden. (Journ. f.prakt. Cliem. B d . 94. 6.)
&.
4
B.
Tartramid und Tartramindure.
T a r t r a m i d erhalt man nach K. Q r o t e am besten,
wenn man t r o c k e n e s A m m o n i a k g a s in einc alkoholische Losung von Weinslureather bis ziir vollstiindigen
Sattigung einleitet. Beim Erkalten scheidet es sich in
concentrisch - gruppirten Nadeln aus, von der Formel
CBH8OsN2. Seine concentrirte Losting lost in dcr Warme
Quecksilberoxyd und scheidet beim Erkalten QuecksilberTartramid in deutlichen krystallinischen Krusten ab.
T a r t r a r n i n s a u r e entsteht neben Weinsaure, wenn
man ein Gemenge von Weinsaureather und w i i s s e r i g e m
A m m o nialr eindampft. Sie stellt einen unkrystallisirbaren Syrup dar. Ihr Kalksalz von der Formel CsH6CsNO 10
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
117 Кб
Теги
glykoweinsure
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа