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Grundlehren der Frbekunst von Dr. Heinrich Carl Hartung-Schwarzkopf. Cassel 1844. 8 VIu. 1781

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Literatur.
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eu einigen anderen Stomen, als SBuren, Eisenchlorid, Chlorwasser, Jodkaliuni ; S;. 10. spricht iiber kohlensauree, phosphorsaures, schwefelsaures, chlorwasserstoffsaures, jodwasserstoffsaures, salpetersaures,
chlorsaures, essigsaures, nieconsaures, gerbsaures, weinsaures, anieisensaures und gallertsaures Morphin, ist indess mehr nnr eine kurze
Zusaniinenstellung der Beobachtongen anderer. I. 11. iiber die Wirksatnlteit des Morphiums und der Morphinsalze. S;. 12. entltklt eine Angabe iiber die cheinische Ausmittelung des Morphins bei Vergiftungsfiillen u S.W. naeh illerlr und L a s s a i g n e .
Die ltleine Abhandlurig mag, wenn sic den Zweck hat, den Aercten einige Kenntniss iiber dieses so wichtige Heilinittel zu geben, geniigen; fur Pharmaceuten und Chemilter wiirde, um das zu kdnnen,
nocli blanches weiter erdrlert sein niiissen.
Dr. B l e y .
Erganzungs - Pharmakopbe zunachst fur die hessischen
Apotheker, von Dr. H e i n r i c h C a r l H a r t u n g S c h w a r z k o p f, etc. Cassel 1842. kl. 8. IV u. 55 S.
Dieses Werltchen wurde zur Erginzung alterer PharmakopBen
verfasst.
Rohe Arzneimittel.
Acacia virginalis Pohlii, Acacia Jurema Harfii. Es fehlen die
AngaLen iiber den cheinischeii Gehalt, ebetiso Lei Aelhusa Meum und
andern mehr. Ob der Beioar noch verdicnt, in einer neurrn Pharmaltopiie erwahnt 211 werden, diirfte wolil sehr zu bezweifeln sein,
weil alsdann mit deniselben Reclite eine Menge veralteter Arzneistoffe
miissten wieder aufgenominen werden, welche aus den Pharmakopden
sehr dickleibige Biicher iiiachen wiirdrn, untl zwar ohne Nutzen ; dasselbe gilt von Asphalt, Terra sigillata, Carduus marianus, Cynoglossum ofbeinale, Sanguis Hirci, Snniculn europaen, Satureja hortensis,
Solidago virgaurea, Symphytum officinale, Talcum renetum. Die Angaben iiber die anderen aufgenomnienen Stoffe beschrinlten sicli auf
das Alleriiotliwendigste.
Prii p a r a t e.
Alcohol ammoniacnle steht Synonym Liquor Ammonii cnust. alcohol.,
dessen erster Verordner wohl D z o u d i in Halle war.
Aqua ophthalmica Conrad; gehdrt wohl 01s ein gar nicht haltbares lllittel uicht in eine Yharmakopde.
Die Aufnahrne von Amygdalin, Atropin, Chinin, Extract. Filicis
und E d v . Sussapmillne, Santonin und vieler andern sind zwechmassig.
Das Werltchen wird von Aerzten, wie Apothelrern, denen die
Geiger - Mohr’sche Pharmacopoea unisersalis fehlt, zur Erganzung der
iilteren Pharinakopoen ntit Nutzen gebraucht werden konnen.
Dr. Bley.
Grundlehren der Farbekunst, von Dr. H e i n ri ch C a r 1
H a r t u n g - S c h w a r z k o p f . Cassel1844. 8 VIu. 4781.
I)em Verfasser waren von Iturfurstl. hessischer Regiernng die PrBfungen der Flrber iiberiragrn. Er fand miter der Literatur iiber
Firbeliunst das Aeltere, wie rratiirlich nicht mehr ganz zeitgemass, die
Werlte von V i t a l i s , iibersetzt von S c h m i d t und R u n g e , theils
nicht coinpendids genug, theils zu theuer. So entschloss er sich, selbst
ein Compendium zu liefern.
Lit eratur.
340
Eine kurze Einleitung erBrtert den Zweck der Ftrbekunst, welche
als ein fortgesetzter cbemischer Process erlcllrt wird.
Es werden dann die Grundsiitze der Chemie kurz angefiihrt, als
iiber Affinitiit, Imponderahilien, Ponderabilien, welche lelztere nur dem
Nainen nach aufgefiihrt werden. Unorganische Chemie. Rletalloide.
Unter diesen werden auffallend genug Arsenik und Silicium aufgefiihrt !
Metalle, von welchen Kalium, Ndtriuni, Baryum, Calcium, Magnium,
Aluminium, Chrom, Mangan, Antimon, Wismuth, Zink, Zinn, Btei, Eisen,
Kupfer, Quecltsilber, Silber, Gold, Platin aufgefiihrt und lturz charakterisirt sind. - Es folgt ein Ueberblick der organischen Chemie. An
Stoffen sind abgehandelt : Stiirkmehl (Kleie), Gummi.
E r s t e r H a u p t a b s ch n i t t. Von den Farbstoffen oder Pigmenten.
Iste Abtheilung. Unorganische Pigmente. Schwefelarsenik, Chromoxydul, chromsaures Bleioxyd, chromsaures Silberoxyd, Schwefelcadmium, Berlinerblau.
2te Abtheilung. Organische Pigmente. Erste Unterabtheilung.
Thierische Pigmente. Cochenille, Kermesbeeren, Lacltharz. Vegetabilische Pigmente. Rothe : Krapp, Sandel, Saflor, Fernambnk, Alkanna,
Orseille.
Gelbe : Quercitron, Wau, Gclbholz, Gelbbeere [Rhomnus),
Strikkraut, Datisca cannabina, Gelbwurz, Orlean, Fisetholz, Ilhus cotinus, Fiirberscharte, Farberginster, Berberizenwurzel. - Pahle : Erlenrinde, Eichenrinde, Sumach, Bahlah, Nussschaale, Catechu. - Blaue :
Indig, Lackmus, Blaubolz. - Griine, als Griinspan, Saftgriin fehlen.
Ebenso schwarze : Gallus. Von den zu fiirbenden Substanzen : Wolle,
Seide, Baumwolle, Lein, Hanf.
Von den Beizmitteln : Alaun, Eisenalaun, Manganbeitze, Zinkbeitze,
Zinnbeitze, essigsaures Bleioxyd, Eisenbeitze, schwefelsaures Kupferoxyd, essigsaures Kupferoxyd, Quecksilberbeitzen, salpetersaures Silberoxyd. Weinstein und Weinsteinsame, Citronensaure, Essigsiiure, Oxalsaure.
Etwas Naheres iiber die in der Fiirbekunst vorkommenden I a n i pulationen, sowie den ndthigen Geritben, findet sich in dem Werkchen
nicht vor. Da der Verfasser nur aus chemischem Gesichtspuncte seine
Grundlehren der Fiirbekunst aufgestellt hat, so ltann man das, streng
genomnien, nicht fordern; jedenfalls ware sein Werlc dadurch fur angehende Fiirber noch brauchbarer geworden Eine, wenn auch nur
Iturze, Angabe der verhandenen Literatur iiber Farbekunst wiirde die
Brauchbarlteit sehr erhaht haben. Das Gegebene- ist kurz und biindig
zusammengestellt, und so darf das Werlrchen, als seinem Zwecke entsprechend, empfohlen werden.
Dr. Bley.
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