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Halbschwefelkohlenstoff.

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Schwefelflamme.
- Halbschwefelkohleneto5.
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von Sauerstoff durch Kalilauge und Kalkwasser und dann
durch eine zur Ozonbildung (Electrisirmaschine) dienende
Riihre ebenfalls in den Kolben. Letzterer war mit einem
dreimal durchbohrten Kork verschlossen, dessen letzterer Oeffnung eine Glasrohre eingefugt war, die das Gasgemisch und
eventuell gebildete GQ8 in Kalkwasser leitete, es entstand
jedoch keine Triibung. I n einem zweiten Versuohe wurde
der Kolbcn durch zwei grosse Ballons ersetzt und diesc wurden der Einwirkung des directen Sonnenlichtes ausgesetzt,
jedoch mit demselbcn Resultate. Kohlenoxyd wird also durch
Ozon nicht oxydirt. (Bcr. d. dcutsch. ciicna. Ges. VIII, 1414.).
C. J.
Schwefelflsmme.
Es ist lingst bekannt, dass die Strahlen, welche von der
bei Verbrennung von Schwefelkohlenstoff in Stickoxyd entstehenden Flamme ausgehen , eine sehr energische chemische
Wirkung aussern und daher in der Photographie nutzbar gemacht werden konnen. Die Vermuthung lag nahe, dass auch
anderen blauen Flammen diese Eigenschaft zukomme und in
der That fanden R i c h e und B a r d y , dass die chemische
Wirkung des Lichtes von im Sauerstoffgas verbrennenden
Schwefel noch bedeulend intensiver ist als die oben erwahnte
und sich zu ihr verhalt wie 8 zu 7. (Jown. de Pharm. et
dc Chimie. 4. Skrie. Tom. XXII. p. 108. Aolit 1875.). Dr. G. l?
Halbachwefelkohlenstoff.
Wenn Schwefelkohlenstoff langere Zeit dem Licht ausgesetzt wird, so entsteht darin ein braunrother flookiger Niederschlag in reichlicher Menge. S i d o t filtrirte einen solchen
zwei Monate lang belichteten Schwefelkohlenstoff von dem
Niederschlag ab, und unterwarf das Filtrat vorsichtig der
Destillation. Es blieb krystallisirter Schwefel zuriick. Der
braune auf dem Filter zuriickgehaltene Niederschlag ergab die
Zusammensetzung CS, es hatte also eine Spaltung stattgefunCS. Dieser letztere
den nach der Gleichung: CSe = 8
Halbschwefelkohlenstoff bildet getrocknet ein kastanienfarbiges,
geschmack- und geruchloses Pulver; er ist von 1,66 spec.
Gew., unloslich in Wasser, Weingeist, Terpenthinol und Benzin , wenig loslich in kochendem Aether und Schwefelkohlenstoff. Von Sohwefelsaure und Chlorwasserstoffsiiure wird er
+
7G Darstcllung v. Sulfurylchlorid. - Spcc. Gew. d. IVihrig. Schwefeletre.
nicht angegriffen , von kochender Salpetersiure , sowie von
siedender Kalilauge dagegen aufgelost. Auf 200° erhitzt zersetzt er sich in Schwefel, der abdestillirt, und Kohle, die
zuriickblcibt. Mit iiberschiissigem Schwefel erwarmt geht er
wieder in gewohnlichen Schwefelkohlenstoff iiber. (Journ. de
Pharmacie et de Chimie. 4. Skrie. Tome XXII. pay. 20Y.
Sept. 1875.).
Dr. G. V.
Eine beqneme Darstellung yon Sulfurylchlorid
fand P. Be h r e n d auf. Er erhitzte reines Sulfuryloxychlorid,
welches durch Vereinigung von Schwefelsaureanhydrid mit
Chlorwasserstoff erhalten war, in zugeschmolzenen Rohren
1 2 - 1 4 Stunden im Paraffinbade auf 170 - 180° und destillirte hierauf den Rohreninhalt aus dem Wasserbade ab.
Hierbci ging eine betrachtliche Menge einer leichtfliissigen,
wasserhellen und ausserst stechend riechenden Substanz iiber,
die schon nach einmaligen Rectificiren constant bei 70° siedete und sich als SOe ClZ erwies. Die Zersetzung scheint
demnach nach folgender Gleichung zu verlaufen :
OH
2808
= see ClS
SQS *H
;;
+
(Bcr. d. deutsch. chenz. Ges. VIIZ 1004.).
C. J.
Specifischos Gewicht der wIssrigen SchwefelsHure.
Um sich absolut reine Schwefelsaure zu verschaffen , destillirte J. K o l b die gewohnliche Skure von 66OB zur Abscheidung von Blei- und Eisensulfat, leitete in das verdiinnte
Destillat schweflige Siiure , um ealpetrige Verbindungen zu
zcrstorcn und die Arsenshure in arsenige Saure zu verwandeln.
Letztere wurde durch HS entfernt und die so gereinigte Saure
durch eine lteihe von Destillatinnen und Kocbungen zum Maximum der Concentration gebracht , welches einem Gehalte der
Fliissigkeit von 99,72 o/o 140, SO3 cntsprach. Um die Flussigkeit vollstandig in Monohydrat zu verwandeln, wurde etwas
wasserfrei SO3 darin aufgelost und der Ueberschuss durch
Erwarmen auf 200° wieder ausgetrieben. Das Product gab
bei der Analyse einen Gehalt von 9 9 3 5 O l 0 HO, S O 3 ; das spec.
Gew. war bei O o = 1,857. Die so erhaltene Siiure diente
zur Herstellung der Mischungen mit verschiedenen Mengen
Wassers, deren Dichtigkeit unter Anwendung aller nothigen
Vorsichtsmaassregeln und Correctionen bestimmt wurde. Aus
den gemachten Versuchen wurde die Tabelle zusammengestellt.
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