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Harnbestandtheile im Allgemeinen.

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Ueber die Barnsteindiathese.
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deren Ursache Plenin er namentlich den Aufenthalt in warmern Klimaten, und a le organischen, den Athmungsprocess
storenden Krankheiten der Lungen und des Herzens ansieht. Als Beweis fur die Ansicht, dass die harnsaure
Diathese durch eine geringere Oxydation bedingt werde,
fuhrt der Verfasser diejenigen aetiologischen Momente an,
welchen dieselbe zu folgen pflegt. Er zahlt hierher den
Missbrauch geistiger Getranke, eine sitzende unthatige
Lebensweise. Das reichliche Vorkommen der Milch- und
Essigsaure im Schweisse der Gicht- und Steinkranken betrachtet er als Resultate einer unvollkommenen Oxydalion.
Die Heilwirkun der alkalischen Mineralwasser leitet er
davon ab, dass urch das in den Darmzotten aufgenommene
Wasser das in den Anfangen der Darmvenen kreisende
Pfortaderblut oxydirt wird. - Als charakteristisch fur
die harnsauren Steine ist deren gesattigt braune, vom
Urochrom herruhrende Farbe, ihr meist bedeutender Urnfang, dann ihre gerinae Consistenz zu erwahnen, welche
letztere sie vorzuglick zur Anwendung der Lithotripsie
eignet. Jener Kern. welchen man oft in der Mitte eines
harnsauren Steines findet, besteht theils aus reiner kr slallinischer Harnsaure , theils aus Blut- oder Fasersto gerinsel, urn welches die Harnsaure sich anlagert. Nicht
selten wechselt die Harnsaure mit Schichten von phosphorund kleesauren Salzen ab, ein Umsland, welcher durch
die Umwandlung der Harnsaure in Kleesaure durch den
Hinzutritt eines grossern Sauerstoffquanturns erklart ist.In therapeutischer Hinsicht stellt der Verfasser die Heilanzeige auf: Man be fordere die Gallenabsonderung und
suche die gebildeten milch- und essigsauren Salze durch
die Hautaussonderung zu entfernen, eine Anzeige, welcher
wohl am entsprechendsten durch die schon erfahrungsgemass gebilligte Anwendung der alkalischen Mineralwasser
und derlei Bader genugt werden kann.
J. Mlr.
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Harnbestandtheile im Allgemeinen.
Zur Lehre von den Anomalien der Mischungsbestandtheile des Hams lieferte B e r z e 1i us (Encycl. des sc. mdd.
Torn. 16 einen wichti en Beitrag, Er unterwarf das Verhalten er fremden Su stanzen zur Urinausscheidung einer
umeichti en Prufung und unterscheidet als Ergebniss seiner
Untersuc ungen :
I ) Korper, welche unverandert im Urin erscheinen. Hierher gehoren mehrere farbende Substanzen, als : Cochenille, Lackmus , Krapp, sodann alle Aetherarten,
Kampfer, Alkohol. Ebenso findet man Kali- undNatron-
d’
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%
7Q Humbestandtheile. Veranderungen d. Bluts b. Entziind.
salpeter, das Kaliumeisencyanid unverandert im Harn
wioder. Ein Gleiches gilt von den kohlen-, bor- und
kieselsauren Salzen.
2) Korper, welche im Urin verandert vorkommen. Nach
langeren Mercurialeinreibungen erscheinen im Harne
Mercurialsalze. So erhalt nach Iangerem Gebrauche
VOII Eisenmitteln der Urin eine leicht grune oder blauliche, wahrscheinlich von Verbindung des Eisens mit
dein Blaustoffe herruhrende Farbe ; nach dem Jodgebrauche findet man Jodkalium im Urin. (Ob nicht vielleicht auch Jodammonium ?) Klee- und Weinsteinsaure
kornmen im Harnsedimente als klee- und weinsaurer
Kal k vor. Kaliumeisencyaniir wird in Cyanid umgewandelt. Kaliumsulfid erscheint irn Urin als schwefelsaures Kali. Pflanzensaure Kali- und Natronsalze sind
in kohlensaure Salze umgewandelt. Dasselbe findet
mail nach dem Genusse mehrerer saurer Fruchtgattungen, z. B. der Kirschen, Himbeeren.
J. Mlr.
Veranderungen des Blutes bei der Entzunduug
Die Untersuchungen von L a t o u r und C o l l i g n o n
bestatigcm eines Theils die bereits in diesem Archiv mitgetheilten Resultate von A n d r a l und G a v a r r e t und
zeigen uberdiess, dass die Veranderungen, die bei acuten
Entzundungen im Blute entstehen, sowohl im arteriellen,
als auch im venosen Blute vorkommen. Einem Hunde
wurde aus der Jugularvene 100 Grammen venoses und
aus der A. brachialrs eine gleiche Menge arterielles Blut
entzogen. Beide Fliissigkeiten wurden getrennt geschlaen und lieferto das veniise Blut a;, das arterielle Blut
Gramrti Faserstoff. Nach dem Trocknen wog der Faserstoff aus dem Venenblute 5 Gran, der aus dem arteriellen
4 Gran. Sodann verursachten die Verfasser eine Pleuropneumonie durch die Eins ritzung von Alkohol und
Wasser in die Brusthohle un! I stellten nach 4 Tagen, als
die Respiration behindert und sehr haufi war und der
Puls 190 Schlage in der Minute hatte, ieselbe Untersuchung mit derselben Menge venosem and arteriellem
Blute an. 100 Gramm. venoses Blut gaben 2; und
100 Gratnm. arterielles Blut 1: Gramme Faserstoff. Nach
dem Trocknen war der Faserstoff aus dem venosenBlute
10 Gran, der aus dem arteriellen Blute 8 Gran. (Corn t
rend. d. dances de 1'Acad. des sc. de Paris. 1844.) J.
Blut in der Bleikolik.
Prof. C o z z i entdeckte bei der Untersuchung des
Blutes eines an Bleikolik Leidenden in demselben (vgl.
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B
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