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Harnstein zum Theil aus Blasenoxyd bestehend.

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Harnsteira aus Blasenoxyd beslehend.
Wirkung des Zuckers auf die Zahne.
H e y m a n n hat uber die Einwirkung des Zuckers
auf die Zahnsubstanz einige Versuche unternommen und
gefunden, dass der Zucker an und fur sich keine auflosende
Kraft auf die Kalksalze des Zahnes ausiibt, sondern nur
die in einer wasserigen Losuns desselben unter gewissen
Umstanden sich bildende freie Saure vorzuglich Milchsaure. (Buchn. Repert. f. d. Pharrn. 42. 3. 325.) B.
Griiner Harn.
Der von B r a c o n n o t untersuchte Harn war griin, ohne
Sediment, roch wie frischer Harn, reagirte sauer. Auf Zusalz von wenig Kali verschwand die $rune Farbe und
liess sich dann durch Ansauren cles Harns nicht wieder
herstellen. Dasselbe zeigte sich bei der Anwendung von
iiberschussigem Kalkwasser und Aelzarnmoniak, so wie
beim Faulen des Harns ; verdiinnte Siiuren verwandelten
die Farbe des Harns allrniilig in eine rothe. Auch bei
der Concentration verlor dcr Harn allmalig seine griine
Farbe und liess einen rothbraunen Ruckstand. Der Verfasser glaubt, dass diese grune Farbe yon der Gegenwart von Cyanurin bedingt gewesen. (Journ. de Cham.
mdd. Nov. 1845.j 13.
-
Schwefelblausaure im Katzenharn.
L a n d e r e r sattigte das kohlensaures Ammoniak enthaltende Deslillat von Katzenharn mit Phosphorsiiure,
dampfie ein rind destillirle den Ruckstand mit freier Phoshorsaure und Weingeist. Im Anfange ging eine FlussigEeit uber, die einen reltioahnlichen Geruch hesass und
durch Eisenoxydlosuogen %lutroth gefarbt wurde. Das
spiiier Uebersehende hatte jene Eigenschaft nicht. Jene
Fliissigkeit gab am Sonnenlichtc einen schwarzen Absatz
und verlor dadurch die Eigenschaft., durch EisenoxydIosung gerolhet zu werden. L a n d e r e I’ vermuthet nach
dieeen Beobachtungen, dass im Katzenharn Schwefelblausaure vorhanden sei. (Buchn. Repert. X X X l X . - Pharm.
Cent&. 1846. No. 23.j B.
Aarmtein zum Theil ails Blasenoxyd bestehead.
Apotheker S c h a f f n e r in Meisenheim fand in einem
hach der Section erhaltenen Harnsteine in 400 Theilen:
Verfulschung der Cochenille.
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Wasser 0,91, Fctt 1,90, harnsaures Amnioniak 11,14,
Harnsaure 71,03, phosphorsauren Kalk 136, phosphorsauren
Ammoniaktalk 3.80, Blasenoxyd 9,90. Die Ge enwart des
Blasenoxyds ward erkannt durch den faulen en Rettigen
ahnlichen Geruch bei dem Erhitzen auf Platinblech und
durch den Niederschlag, welclien essigsaures Blei in der
alkalischen Losung zeigte, der von schwarzer Farbe, aus
Schwefelblei bestand. (Jnhrbuch / prakt. Pharm. 12.3. 158.)
Selten stehen bei der Untersuchung menschlicher Harnsteine so grosse Mengen als hier, namlich 7-8 Grammen,
zu Gebote. Haufig muss man die Untersuchung nur mit
wenigen Granen anstellen. B.
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Chlor als Arznei fur Blutegel.
R o d e r hat bekanntlich in Juhrbuch fur Phurm 11.
/fp.das Chlorwasscr zu 3,5hochstens 5 Tro fen auf 48 UnZen Wasser empfohlen, urn kranke Blutege damit zu behandeln, bei welchen Kohle. Honig, Zucker erfol 10s angewendet waren. Er liess sie 10-45 Miriuten arin und
setzte sie dann in reines Wasser.
B u ch n e r meint, SalzsPure wiirde dasselbe thun. Ein
fruherer Vorschlag, solche Blutegel mit verdunnter Schweelsuure zu behandeln, hat sich mir selbst bei kranken
liitegeln sehr nutzlich erwiesen, indem ich auf ein Quart
Wasser 8 Tro fen der wie gewohnlich zu 1 :5 aus Schwefelsaure und asser bereiteten verdunnten Schwefelsaure
nahm und die BluteGel hineinbrachte, einen Tag darin
verweilen liess, wobei sie sehr lebendig waren und diese
Kur einige Tage fortsetzte, wobei die Sterblichkeit sich
sehr minderte und endlich ganz nachliess.
Dr. B l e y .
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Verfalschung der Cochenille.
Es wird hier von M o n t hi e r s zunachst derjenigen
mit gepulvertem Talk oder seltener mit kohlensaurem
Bleioxyd gedacht (fur die Oberflache).
Die hier zu beschreibende Cochenille ist jedoch mehr
gekunstelt der achten untermengt.
Die Untersuchungen haben namlich gelehrt, dass die
Bauptbestandtheile Thonerde, Eisenoxyd und kohlensaures
Natron nebst andern Theilen (verbrennlichen u. s. w.j aus-'
machen, und namentlich die Farbung mit Cochenille-Tinctur
unter besonderer Einwirkung auf die vorgedachten Sub-
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