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Humus und DUnger.

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1iurnu.s und Diinger.
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Humus uiid Dunger.
S o u b'e i r a n hat in eirier Abhandlun uber die Analyse des Humus ein so grosses Feld bear?
eit,et,
I dass hier
ein Auszug ersterer keinen Platz finden wiirde; indessen
sind die Resultate, welche S o u b e i r a n erhalten hat, und
die zuin Theil neu sind, folgende:
4 ) Das Holzsewebe entmischt sich in Bcruhrung mit
feuchter atmospharischer Luft und wird zu Humus, wobei
Kohlensaure entsteht, die von den Wurzeln cler Pflanzen
eingesogen werden kann.
2) Der Kohlenstoff im Humus der Pflanzenerde oder
des Dungers ubersteigt nie 56-57 Proc.; dieses ist die
ausserste Grenze.
3) Der reine Humus (die Humussaure) enthalt 1; Proc.
Stickstoff, eine Quantitat, die fur die Zusainmensetzung desselben wesentlich zu sein scheint.
4) Der Humus wird von der atmospharischen Luft
nicht angefochten.
5) Die Humussaure ist ohne Zwischenmittel in Wasser
so gut wie nicht loslich, wird es aber in Verbindung mit
Kalk. Was die Aufliisung der Humussaure vorzuglich fordert, ist das Ammoniakcarbonat; dieses wirkt sowohl auf
die freie, als auf die an Kalk gebundene Humussaure.
6) Die aufloslich gemachte Humussaure wird von den
Wurzeln der Pflanzen eingesogen, dient daher unmittelbar
zur Ernahrung derselben.
7) Die Humussaure aussert deshalb eine gunstise Einwirkung auf die Vegetation, weil sie Feuchtigkeit und
Ammoniak anzieht und letzteres bindet, auch die Aufloslichkeit des Kalliphosphats befordert, die physikalischen
Eigenschaften des Bodens verbessert und die Entmischung
der zur Faulniss genei,gten thierischen Stoffe massigt und
regelt.
8) Der Torf besitzt, wegen seines Verhaltnisses gegen
die Luft, den Kalk und die alkalischen Stoffe, alle Kennzeichen und Eigenschaften des Humus (der Dammerde).
Hat man denselben mit Alkalien, Erden, Chloriden, mit
erdigen oder alkalischen Sulfaten und Phosphaten versetzt,
so begunstigt er die Vegetation ausserordentlich. also durch
solche Substanzen, die er seiner Natur gemass entbehr;t.
9) Der beste Diinger ist solcher, welcher zugletch
erdige, ammoniakalische und alkalische Salze, zur Faulunq geneigte thierische Sloffe, ganz fertigen Humus unri
a u t dem Wege der Zersetzung begriffene vegetabilische
Abfalle enthalt.
Arch, d . Pharm. CXVI. Bds. 1. Ilft.
5
I
66
Jodhallages Oel.
IIei ticr ~ l r s c h a ~ u oeines
g
Dunyers muss man nicht
1111r die mittelsl der Analyse dargethane Menge Stickstoff,
sontjern auch den Zustand, untcr welchem dieser in dern
1)unger vorhanden ist, in Uctraclit ziehen; nkmlich ob als
freies Amrnoniak, oder als faulbare animalische Materie ;
ferner, ob er in lijslichcn ammoriiakalischen Salzen, oder
in dern schwerliislichcn Atnnioniakmag~esiaphosphatenthalten isl.
4 I ) Die Analyse dcs fertigen, d. h. des ausgegohrenen
Dungets iht bis j e l z t fehlerhaft gewrsen, weil man den VerIUSI, der durch die Einwirkung cles lialkcarbonats auf die
vorhandenen Salze mil anirnoniakalischer Basis wahrend
des Trocknens entsteht, nichl beachtet, also nicht angegcben h a t ; w o r m s denn folgt, dass siimmtliche Tafeln.
d l e das Verhdtniss des Sticlistoffs in dern Dunger enthalten, nur Anniiherungen darbieten.
42) Bci vcrgleichender Selihtzung liann der Werth
cines Uiirigers nicht dadurch bcstimrnt werdcn, dass man
alleiu die mittelst tlcr Analyse gcfuntlene Quantitat des
SticE;stoffs arrgiebl; denn die denselben in ihrer Mischung
fiihrenden Suhstanzen sind hier nicht die einzigen thatigen,
un(l dann ist zu erwiigen, wie schon oben angedeulet, in
welchem Zustantle sich der Slichstof'E im Diinger befindet.
Folglich ist es iricht rniiglicli, Tafelo, die den Werth desselben richtig beartlieilen lasscn, ZII entwerfen.
13) Uchrigens rniiss man allen gefundenen Thatsachcn
rlirs mcrkwiirtligc~Kesrrltal Rl n I d er's hinzufugen, welches
lehrt, dass dcr Ilurnus den Slickslof'f der atmospharischen
Loft zu Ammoniak veriindcrl und vertlichtet. (Journ. de
Pharrn. et de Chini. 1'. i A. Sir. p . 1.9.)
du M6nil.
Jodhaltiges Oel.
P c r s o n ii e , ersler A p o t l d e r des Ndptal du mida,
hat der Pariser Akademie cler Medicin zu ihrer Sitzung
irn August 4850 cine Abhantllung unler nachstehendein
Titel zugesandt: Recherches sur les huiles de fore de morue
et de row et prdparalzbn d'une hude g'ode'e pour les remplacer duns l'usage mddzcnle, die er i n folgenden Schlussfolgerungen resumirt.
4 ) Die verschicdenen Leberole des Kabeljaus und des
Hochens enthalten nicht alle eine gleiche Quantitat Jod,
und es ist sehr wahrscheinlich. class dies Element sich
darin nicht in dem Zustandc von Jodkal~urn,sondern (wie
man bereits weiss. D. Red.) i n dem einer innigen Vereinigung mit dem Fette befindet.
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