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Inactiver und Invertzucker.

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Inactiver und Invertzurkcr.
gegen das Ende der Sauerstoff eine bemerkenswerthe Verminderung und die Essigsiure eine so betrachtliche Vermehrung
erfiihrt. 1st es mithin auch schwer nachzuweisen, dass dic
Alkoholgahrung ohne thatsiichliche Mitwirkung des freien
Sauerstoffs beginnen, fortfahren und endigen kann, so ist es
im Gegentheil sehr leicht zu beweisen, dass der Sauerstoff,
in seinem gewohnlichen Zustande, zur regelrechten Vollendung
dee Phiinomens forderlich ist. (Journal de Pharm. et dc
Chimie. Serie 4. Tome X X X . pag. 13.)
C. Kr.
Inactiver und Invertzaeker.
D B o n suchte diirch Versuche die h’ntur des im Rohzucker, sowie in den Melassen enthaltenen inactiven Zuckers
xu ermitteln und fand, dass nach Dubrunfalit8 Angabe der
inactive, ebenso wie der invertirte Zucker dieselbe Zusammensetzung haben , nemlich gleiche Gewichte Glucose und Levulose.
Das wirkliche Drehungsvermogcn der Glucose ist
53,23.
Bewirkt man die Inversion des Zuckers in absolutem Alkohol,
so besitzt die Glucose ihr hochstes Drehungsvermogen. Der
inactivc Zucker scheint dahcr ein untcr solchen Bedingungen
invertirter Zucker zu sein, bei wclchen die Glucose ihr
grosstes Drehungsvermogen besitzt , auch ist es wahrscheinlich,
dass alsdann noch eine Art Verbindung zwischen Glucose
und Levulose besteht, da das Losnngswasscr die Glucosc
nicht hydriren und die Neutralitat zerstoren kann. Xocht
man eine reine Zuckerlosung, so invertirt sich dieselbe so
langsam, dass man hierbei leicht beobachten kann, wie das
Drehungsvermogen von rechts nach links fortschreitet. Nimnit
man von Zeit zu Zeit Proben und untcrsucht die Menge des
invertirten Zuckers, so sieht man sie vom schwbhston bis
zum hochsten, dem Invertzuckcr eigenthiimlichen Drehungsvermogen, anwachsen. So fanden sich beim Kochen einer
Zuckerlosnng :
nach 1 Stunde = -- 3
gebildeter Invertzncker,
2 Stunden = - 7.35
8
=
1.5,57
- 18 19.54
38
= 20,44
- 43 = - 2@,57
Die Grenze mit - J1,51 liisst sich wegen eintretcnder
Farbung nicht erreichen. Aller sich invertirende Zucker
beginnt zuniichst mit Rildung von inactivem Zucker, welcher
+
Diamylbenzyn.
- Oxydstion
ron Alkoholen durch die Electrolyse.
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sich nur allmiihlich hydrirt, um zii normalem Invertzuclrer zu
werden. Der inactive Zucker ist also das erste Stadium,
welches der reducirende Zucker zu passiren hat, wenn man
ltohrzuclter inrertirt. Wenn bei Gcgenwart von inactivem
Zucker nicht genug Wasser vorhanden ist, urn durch seine
Nenge einzuwirken, so blcibt der Zucker inactiv und 16sst
fiich SO die optische Indifferenz des Zuckers von Mitscherlich,
sowie die des reducirenden Znckers im Rohrzucker iind den
Melassen erklaren. (Bulletin de la Sociktt? chimique de Paris.
Tome X X X U . yay. 121.)
C. Kr.
Diamylbenzin.
A u s t i n stellte nach dem nenentdeckten Verfahren von
Priedel und Crafts diesen Kohlenwasserstof dar, indem er
750 C. C. krystallisirbares Benzin rnit 50 g. wasserfreiem
Chloraiuminiurn mischte und 250 C. C. Chloramyl in kleinen
l'ortionen hinzufugte. Die Einwirkung erfolgte in einer Flasche,
welche man auf dem Dampfbade in einer constanten Temperatur
yon 85O erhielt und welche mit einem Riickflusskiihler verwhen war. Nach einigen Tagen, als die Einwirkung beendigt,
wurde das Product rnit Wasser gewasclien und dann der
1)estillation unterworfen. Es Sing nebeu vie1 unzersetztem
I3enzin bei ungefahr 190° Amylbenzin und gegen 265O eine
kleine Menge Diamylbenzin uber. Alles Chloramyl war verschwunden. Das Diamylbenzin wurde durch mehrere Destillationen und durcli Kochen mit Natrium gereinigt. Den
Vorgang bei dieser Darstellung erklart die Gleichung :
C6H5, C5H"
C5H"C1 = C6H4, (C5H")'
HC1.
Das Dianiylbcnzin ist ein leichtfliissiger, farbloser Kohlenwasserstoff von schwach aromatischem Geruch und terpenthiniihnlichem Geschmack. Er brennt leicht mit russender Flamme,
wird selbst bei - 2 0 ° nicht fest, ist unloslich in Wasser,
dagegen leicht loslich in Renzin, Alkohol und Aether. Sein spec.
Gew. bei 0" ist= 0,8868. Sein Bestreben, bei hoher Temperatur
fiich zu oxydiren, erklart, weshalb die nach Dumas Verfahren
bei 323O ermittelte Dampfdichte mit 8,09 zu hoch gefunden
wurde, statt 7,55 nach der Theorie. (Bulletin de la Societt?
C. Kr.
cltimique de Paris. Tome XXXII. pay. 12.)
+
+
Oxydation von Alkoholen darch die Electrolyse.
R e n a r d fand, a h er die Electrolyse auf verschiedene
Alkohole und Kohlenstoffverbindungen unter verschiedenon
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