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Indigo in den Orchideen.

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Iiidi!,o iu den Orchideen.
schiedene Droguen und eine geringc Quantitat Blausaurc
zu. In Paris werden die Thecbliitter mit einem, aus lndigo, Talk und Chromblei hcstehcnden Pulvcr g u n gefarbt*j.
(Fror. N. Not. Bd. YO. p . 160J €fz.
_- --
Indigo in deli Orchideen.
N e u m a n n , ein Sohn des ersten Giirtncrs am konigl.
Garten zu Paris, sah, dass der Saft der abgeschnittcnen
Stengel dcs Limodorum Tankarvillae (fihajus grandifolius,
Bletia I'ankercillne) an der Luft blau wurden, was ihn veranlasstc, den Chcmikcr C. C a l v e r t um die Ursache dieser Erscheinung zu bcfragcn. Das schone Gewlchs aus
der Familie der Orchidecn hat einen knolligen Stengel,
faserige Wurzelo, lange, breitc, spitze und ctwas efaltetc
Blatter, einen 50 bis 400 Centimeter langen Blutfenstiel,
mil schwlrzlichen Dcckblattern. Es triigt schr schone
rosse Rispen, deren Blumen weisse, auswendig rothhraunc
8eitenbliitter und einc tutenfiirmis. gcrollt~Lippc haben.
Es bliiht im 'Miirz, April und Mai. Die Stengel, welche,
weil die nlumcn der Pflanze schon abgcfallen warcn, eine
ziemliche Rcife erlangt hatten, wurdcn zcrschnitten und in
Wasser eingmeicht. Die davon Sewonnene Flussigkeit
blauete sich durch die Einwirkung des atniosphiirischen
Saucrstoffs, indem sich der, in der Auflosung ungcfarbtc
IndiSo als unliisliches blaues lndigotin (Indigblau) nicderschlug. Der filtrirlcn I'liissigkcit wurde Salzsiiure hinziigcmischt, wodurch cin rcichliches weisscs Priicipitat cntstand, wclchcs sich an dcr Lufi allmiilig hlau fiirbte. Man
sammeltc cs auf eincm Filter. 13s liess sich, purpurrothe
Darnpfe gchend, zu dicsen glcichfarbigen Krystallen sublimiren, welche sich in concetrirtar Schwefclsaurc mit gcsattigt blauer Farbe auflosten. Die Solution war mittelst
Schwefelwasscrstoffs lcicht zu cntfarhen, wurde aber, der
Luft ausgesetzt, bald wicdcr hlau. nchandclie man einen
Theil des Kiederschlags rnit lialk und Eisenvitriol, so liess
sich mit Salzsaurc Indigwciss rallen, welches an der Luft
scbnell wieder zu Indigoblau verSndert wurde. - Each
den erwiihnten Kennzcichen war die Geqenwart dcs Indigos hier vollig dargcthan. Merkwiirdig ist cs, dass bloss
die Stengel und nicht die Bliitter den IntliSo entliieltcn.
C. C a l v e r t behalt es sich vor zu untersuchcn, oh dic
Blatter nicht zu einer andcrn Zeit, als zu dcr der vcr*) oder sind wohl nur eininal so vrrfiilsch! worden. Vgl. d. Archiv
B. 37. p. 250.
Zerselzung des IVicketuafles. IGbengehull des Bluls. 7 I
welkten Illumen, Iodigo liefern*). ( J o u I ' ~ .de Phann. el de
Chin,. Sept.
1814. p . 198.J
Du M.
Zersetzuitg des Wickensaftes.
In der chemischen Section der Vcrsammlung der italienischen Naturforscher und Aerzte zu Mailand wurde die
EntdeckunS P ir i a's aus Pisa mitgetheilt, welchcr zufol e die
frischen Wicken eine iiicht geringe Menge Spargelxtoffoder
As araoin enthallen. Der aus den Wicken gcpresste Saft,
sic[ sJbst uberlassen, verliert scin Asparagin, indem sich
dasselbc im Laufe wenigcr Tage in hernsteinsnures Aminoniak
verwandelt unter Bildung einer grossen Menge cigenthurnlichcr Infusorien. Diese Infusorien besitzen die merkwurd i g Eigenschaft, dass sie, einer Auflbsung von rcinem
Asparagin hinzugesetzt, das lclztere ebciifalls in bernsteinsaures Arnmoniak uberfuhren, bei welcher Metamorphose
abcrmals neuc Infusorien dcr Sleichcn Ar t zum Vorschein
kommen. Dicse eigenthumliche Art von Ghhrung, welche
das Asparagin unter dem Einflusse bestiinmter Thierchen
zu erleiden scheint, besitzt erade jetzt, wo die Gkhrungserscheinungen so sehr die ufmerksamkcit der Chemiker
in Anspruch nehmen, ein besonderes Inieresse. (Augsburg.
Allg. Zed. N o . 297. 1844.J Wr.
i
A*--
Eisengelialt des Blrits.
Im Traile' de The'ra eulique et de Matiire me'dicale von
T r o u s s e a u und P i o u x werden uber die Existenz und
die Menge des Eisens irn Blute folgende Thatsachen mitetheilt. Einer der Verfasser liess als Student im Jahre
f832 zur Ader und B a r r a i l stelltc aus dem entzogenen
1 Kilogramm Blut eine Eisenkugel, 1 Grm. schwer, dar.
Derselbe stelltc aus 350 Grm. Blut, welches dem beruhmten 0 I' f i I a in einem Choleraanfall entzogen war, eine Eisenkugel, 35 Centi rarnmen schwer. dar, welche seine Gattin auf eincm €Ian stock befestigen liess. Ein jun er Mann
cndlich liess aus dern Eisen seines Bluts durch a r r a i l
einc Eisenkugcl darstellen, welche er eii~cr beruhmten
G.
Actrice zu Paris schenkte **).
cp
fi
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*) Mehrere weisse Orchideenbltithen, namentl. Cnlanfhe oerafrifoliu,
*.)
w e r d e n hei tler geringsten Verletzrlng, wodurch ihr Ssft mit der
S ch Ie i d en.
Luft in Rertihrung knmml, schon blau.
Es w i r e p r nichr fibel, w e n n jemand versiichen wollte, nu8 dem
S r h n d e l dcr I'rnteinverbindungen in unsernl Blute einige S c h w e 11. IVr.
f~lhfilzchenanzrifertigen.-..-_- -
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