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Innerliche Anwendung des Ammoniaks bei LungenentzUndung.

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324 Anfertigung d. Jalappenharzes. Diabetischer Harn.
Anfertigung des Jalappenhmes.
E. S o p b e i r a n bemerkt, dass vier verschiedene Vorschriften zur Anfertigung des Jalappenharzes bekannt sind.
Dem Codes medicamentarius nach wird die Wurzel mit
80 Proc. haltigem Alkohol ausgezogen, und das Harz bei
der Destillation erhalten, ausgewaschen und getrocknet.
Man hatte vor eschlagen die Jala penwurzel mit 56 Proc.
Alkohol zu be andeln und wie ekannt, weiter zu verfahren. Die Resultate sollten ziemlich gleich sein. Der
Verfasser fand jedoch, dass bei stren befolgter Vorschrift
mehr an Harz Sewonnen ward. P f a n ch e hat ein Verfahren angegeben, die Jalappe in kaltem Wasser zu maceriren, und im Morser zu zerstampfen, wobei das Harz
an der Pistille verbliebe. Es erscheint dann wenig gefarbt. Dieses Verfahren ist jedoch fur grosse Massen
unzweckrnassig und erzielt .wenig Harz.
S o u b e i r a n hatte auch andere Methoden von PI a n ch e ,
N a ti v i 1 l e u. A. befol t, entweder durch Maceration mit
kaltem oder heissem - asser die farbenden Substanzen
wegzuschaffen, und dann mit Alkohol die weitere Behandlung vorzunehrnen. Jedoch giebt er der Vorschrift der
franzosischen Pharmakopoe, als der bessern, den Vorzug.
(Journ. de Ph et de Ch. Septbr. 2846. p. 195.1
Wilting.
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Diabetischer Ham.
L. F. Bley untersuchte den Harn eines an Diabetes
rnellilus leidenden Kranken, der schon Ian ere Zeit an
Harnzuckerruhr gelitten hatte und bei tlem tie Krankheit
im Abnehmen war. Der Harn enthielt: krystallinischen
und syrupsarti en Harnzucker, Chlornatrium, phosphorsaures Natron, hlorammonium, schwefelsauren und hosphorsauren Kalk, eine Spur EiweissstofF, ein wenig Rarnstoff, freie Kohlen- und Essigsaure und eine Spur rosiger
Saure. (Jahrb. f. prakt. Pharm. 13. 2.u. 3. S.76.)
B.
8
lnnerliche Anwendung des Ammoniaks bei Luogenentziindung.
In Miinchen wurde aus Versehen einem an Lungenentziindung Leidenden ein Oelammoniak - Liniment innerlich
gereicht und schnelle Heilung bewirkt.
11 P ch n e r knupft diese Mittheilung an ein Referat
uber die cliemischo und therapeutische Wirkung des Am-
Der Wirmegrad des Menschen.
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moniaks in der Lungenentzundung, wie sie in der The
Medical Times 1846, March, von Dr. W a 1 t e r Y a t e s bes rochen ist. B u c h n e r erklart die Wirkung so, dass
dp,s Ammoniak als ein sehr fluchti es Alkali die Haute
und Zellen des Organismus leicht furchdringe, auf die
meisten animalischen Gebilde, wie Schleim, Eiweiss, Faser
autlosend und verfliissigend wirke, mit der Magensaure
Salze bilde, welche diaphoretisch und diuretisch wirken.
B.
(Buchn. Rep. f. d. Fh. 41. 1. 80.)
Der Warmegrad des Menschen.
Schon in einer fruheren Abhandlung uber die thierische Warme hatte J. Davy gezeigt, dass die innere
Warme des menschlichen Kor ers, die er durch ein sehr
empfindlicties Thermometer, gas unter die Zunge gelegt
wird, zu ermitteln sucht, keinesweges,\ wie man gewohnlich glaiibt, eine meistens unveranderliche, sondern eine
im Laufe jedes Tages sich verandernde sei. Er fand hei
seinen ersten Versuchen, dass die Warme, weit entfernt,
in dem Maasse abzunehmen, als das Alter zunimmt, fast
erbohter bei einem bejahrten, als bei einem Menschen im
mittleren Lebensalter war. Er wiederholte seine Versuche
mit einem lusserst genauen, zu diesem Zwecke eigens
angeferti ten Instrumente, welehes die Temperaturverschieden eit bis auf -&0 Fahrenheit anzugeben gestattete,
dessen sorgfaltige, mit der grossten Vorsicht unternommene Einrichtung, urn den Resultaten den hochsten Grad
von Genaui keit zu geben, er beschreibt:
Seine Athandlung zerfallt in 7 Abschnitte. Im ersten
Abschnitte behandelt er die Temperaturverschiedenheit
wahrend des Zeitraums von 24 Stunden. Nach seinen
Beobachtungen ergab sich das Maximum der Warme des
Mar ens beim Erwaches, welche dann fortdauernd, wiewoh mit einigen Schwankungen, bis zum Abend anhalt
und ungefahr um Mitternacht ihr Minimum erreicht; die
miltleren Veranderungen zeigten von 98,7O F. bis 97,9O F.
29,580 R. bis 29,250 R.) Die Differenz betragt 0,8@F.
[0,33O R.)
Im. zweiten Abschnitt sind die Beobachtungen uber
die Verschiedenheit der Warme in Folge der Jahreszeiten
zusammengestellt; sie ergeben zwar einen Zusarnmenhang
der Warme mit der atrnospharischen Luft, jedoch einen
minder bedeutenden, als man erwarten mochte Dies
erklart sich aber wohl wahrscheinlich aus der Art nnd
Weise, wie der Verfasser seine Versuche anstellte, die,
t
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