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Jodgehalt der Essigsure.

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Jodgehalt der Fwigsizure.
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stechend schmeckt, in Wasser suspendirt, schwefelssare
Indigolosung augenblicklich entfkrbt, Manganoxydut sofort
hoher oxydirt und niit Barytwasser iibergossen, Raryumhyperoxyd und essigsauren Baryt bildet. Ein Tropfen
desselben, auf eiiicm Uhr las erliitzt, bringt eine laute
Explosion hervor, untcr Eertrunirnerung des Glases in
seine kleinsten Theile. Die Forinel fur das Acetylhyperoxyd ist C4 h6 0 4 . (Aimal. der C‘hem. u. Pharnz. XXA-11.
79-83.)
G.
Vorkommen von Essigsiiure nnter den Destillationsyroducten des ainerikanischen Fichtenharzes.
Bei der trocknen Uestillation des Fichtcnhnrzes geht
wlhrend der ersten Periode eine E’liissigkeit iibcr, die
aus zwci Schichten besteht, von wclchen die obere das
Terpcntinol, die untere das Terpentinwasser ist. Das
Tcrpentinwasser stellt ein braunrothes bis hellgelbes,
manchinal fast farbloses Liquidum dar, siedet zwischen
110 und 12OOC., rothet Lackmus und schmeckt und
riccht sauer. Die saure Itcaction desselben bestimmte
C h r. (3 r i m m, das Terpcntinwasscr iilher zu untersuchen,
wobei sich herausstellte, dass das Terpentinwasser eine
verdiinnte Essigsiiure sci, indeni Hleigliitte von der Flussigkeit aufgelost wurde und das durcli Abdampfen erhaltene Yalz in allen seinen Eigenschaften mit dem rohen
Bleizucker iibercinstimmtc.
(Aiznd. dei. Cliem. u.Pharm.
X X X f . 255 -25G.)
G.
_-
Jodgehalt der Essigsiiure.
In IV a1z ’ Laboratoriurn wiwdc in jungstcr Zeit cin
Xatronsalpeter verarbeitct zur Ilarstellung der Salpetcrsiiure, wclcher jodhaltig. Dcr Huckstand, als doppcltschwefclsaares Katron zu bctrachten, wurde so langc erhitzt, nls nocli irgend Spuren von KO3 zu kennen marcn;
nach dcm A’usgiessen und Rrltalten wurde anf Yalpetersaurcgchalt gcpriift, aber kejne Spuren mchr gefunden.
Mit diesem, von NO5 f’reien, sauren Salzc wurdc
nun aus trocknem essigsaiirem h’atron Eisessig dargcstellt,
und :ds die t r o c h e Miscliung; bcider Salze im Chlorcalciumbadc crliitzt wurdc, der Rctortenhals bis in die Vorlagre sehr schijn violett in Folgc von Joddampfen gefarbt.
Die Uaimpfc verdichtcten sich und die iiberdestillirte
l h i g s a u r e wurdc clurch Auflosen des Jods braunroth
gefarbt. Sachdcm die Joddampfc verschwundcn waren,
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A7neiseiisaure lSalze der Alkalien und ulknlischen Erden.
ging cine wasserhellc Saure iiber, aber auch sie enthielt
noch Spuren von Jod.
In dem Riickstande der Retorte fand sich nach beendigter Destillation keine Spur von Jod mehr vor.
Diese Thatsache hebt W a l z hervor, uin dadurch
darzuthun, dass wiihrend der Bereitung der Salpetersaure
das Jod, welches sicher in der Form der Jodsiiure vorhanden war, in dem Riickstmde verblieb, dann aber
beim Erhitzen mit essigsaurern Natron als freies Jod
ausgetrieben wurde. ( N .Jahrb.fur I'harm. Decbr. No. 12.)
-_
-
B.
Ameisensaure Salze der Alkalien und alkalisehen
Erden,
A. S o u c h a y und C. C r o l l haben diese zur Vervollstindigung der schon vorhandenen Resultate untersucht und folgende Salzc erhalten :
A m e i s e n s a u r e s K a l i = KO,C2IIO3; wasserfreie Krystalle, an der Luft zerfliessend, im M'asser
leicht, in Alkohol und Aetlier etwlts schwieriger loslich.
Das Salz verknistert beiin Erhitzen, schniilzt bei 1;iOoC.
und wird bei anfangender Gliihhitze untcr Entwickelung
von Kohlenoxydgas zersetzt.
A m e i s e n s a u r e s N a t r o n = KaO, C2H03. Leichter krystallisirend, wie das Kalisalz, luftbesthdig, in
Wasser leicht, in Alkohol von 80 Proc. schwieriger, in
Aether unloslich. Bei 200OC. beginnt das Schmelzen,
spater die Zcrsetzung.
Eininal erhielten die Verf. auch das von G o b e l
fruher beschriebene wasserhnltige Salz KaO, C2 HO3
2 HO, es verwittertc aber Lusserst schnell.
A m e i s e n s a u r e s L i t h i o n = LiO, C2HO3+ 2 H 0 ,
krystallisirt in grossen, schonen, oft zolllangen rhombischen Prismen, luftbesthdig, erst bei 1 0 O u C . verlieren
sie 2 Acq. Wasser, zienllioh leicht lijslich in Wasser,
schwierigcr in Alkohol und Aether.
A m e i s e n s a u r e s A m m o n i u m o x y d = H4NO,
C2HO3, krystallisirt in rhombischen, fast rectanguliiren
Tafeln, federartig vereint, etwm zerfliesslich, leicht 16slich in Wasser, schwcrer in Alkohol und Aetlier. Hci
1000 C. schmilzt das Salz, es verfluchtigt sich Ammoniak
un'd nneh hngerem Erhitzen fast das ganze Salz. Bei
180oc. zerlegt es sich in Blausaure und Wasser.
A m e i s e n s a u r e r R a r y t = B a 0 , C2I-103, mie
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