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Jodther.

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Jodiither.
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holtes Auflosen und Fallen gelangt man aber zuletzt dahin,
den gelben Farbstoff abzusondern und ein weisses amorphes, sauerlich und stechend schmeckendes, in Wasser,
Alkohol und Aether losliches, Basen sattigendes Pulver zii
erhalten, welches mit Alkalien losliche, unkrystnllisirbare,
mit Metalloxyden unliisliche Salze giebt, aus denen es
durch Sauren wieder als amorphes Pulver abgeschieden
w i d . In dieser Form ist die Saure stickstofffrei und der
Renzoesaure isomerisch. Erhitzt man sie fur sich in einer
kleinen Retorte, so schmilzt sie, bedeckt sich mit krystallinischen Schuppchen, gerath s ater ins Kochen und sublimirt als vorher krystnllisirte enzoesaure. Auch in der
elben Form findet der Uebergang in Benzoesaure durch
Brhitren statt, aber naturlich unter Bildung von Nebenproducten, die nach bittern Mandeln ricchen, und Absatz
von Kohle. Zuweilen geschieht dann die Zersctzung plotzlich unter Licht- und Warme - Entwickelung.
Concentrirte Schwefelsaure lost. die Harze der Benzoe
mil carrnoisinrother Farbe auf; Wasser fallt aus dieser
Losung den rossten Theil des Harzes mit violetter Farbe.
Sattigt man % a m die Flussigkeit mit kohlensaurcm Kalk,
so erhalt man ein losliches Kalksalz. Das gefarbte Harz
lasst sich in mehrere Harze zerlesen. (Compt. rend. XZX.
Pharm. Centralbl. 1845. No. 16J B.
5
-Joda t heta.
Urn grossere Mengen Jodather darzust.ellen, ernpfiehlt
M a r c h a n d , in 1000 Gr. Alkohol, welche die Flnsche,
worin die Operation vorgenomtnen werden sol], zu 5;
fillen, 20 Gr. Jod aufzulosen und darauf 200Gr.Phos hor
hineinzuschiitten. Die dunkle Farbung verschwindet ald, .
worauf man aufs Neue in etwas aus der Flasche genommenen Alkohol 20 Gr. Jod auflost und in die Flasche zuruckgiesst. Man fahrt so fort, bis 680 Gr. Jod der Operation unterworfen sind, worauf etwa 3 Tage hin ehen.
Man entfernt darauf den Phosphor, der dabei gewo nlich
in die rothe Modification uberzugehen pflegt, aus der saiiren
olartigen Miissigkeit, die sonst eine rossere Menge davon
auflosen wurde, und destillirt g der hissigkeit ab.- Den
so erhaltenen Aether befreit man durch Schutteln mit
Wasser von rnit iiberdestillirtem Weingeist.
M a r c h a n d fand, dass hierbei etwa die Halfte des
angewandten Jods in den Jodather iiberging, wahrend die
Menge des auf elosten Phosphors 1 Aeq. auf 5 Aeq. Jod
betrug. Aucb ei einer andern Darstellungsweise erhielt
er dieselhen Resultale.
E
P
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Nahrende Substanzen. Analyse sines Dungers.
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Die Zusarnrnensetzung des Jodalh Is entspricht nach
O J 2 ; das spec.
Gew. des Jodatherdarnpfes = 5,417. Durch Salpetersaure
wird der Jodather sogleich unter Ausscheidung von Jod
zersetzt; durch Chlor wird er unter Ausscheidung von
Jod in Chlorath 1 umgewandelt. (Journ. fur prakt. Chem.
B. 33. p . 186.) 8oerbeck.
M a r c h and’s Versuchen der Forrnel $‘HI
Nahrende Sustanzen.
C. B e r n a r d und B a r r e s w i l l haben eine Methode
aufgefunden, urn zu bestimmen, ob eine Substanz nahrend
sei oder nicht. Sie diqeriren sie zu dem Ende mit Magensaft, den sie zu ihrenbersuchen von Hunden entnehmen,
und injiciren sie in die Vena jugularis eines Thiers. 1st
der Bestandtheil nahrend, so verschwindet er irn Blute, im
entgegengesetzten Palle findet er sich unverandert im Urin
wicder. - Nach obigem Verfahren stellten sie vergleichungsweise Versuche mit Zucker, Eiweiss und Gallerte
an, indern sie drei Hunden, dem einen 5 Decigrrn. Zucker,
dem andern 5 Decigrm. Eiweiss und dem dritten 5 Decigrm.
Hausenblase injicirten, einmal sammlliche Bestandtheile aufelost in Wasser, ein ander Mal, nachdem sie zuvor mit
hagensah digerirt waren. Die bloss in Wasser gelosten
Substanzen fanden sich sammtlich im Urin wieder, wahrend von dem mit Magensaft behandelten sich nur Gallerte im Urin nachweisen liess, dageuen Zucker und Eiweiss
vom Blute aufgenommen waren. (%urn. f i r prakt. Chem.
B. 33. p . 58.) Overbeck.
Analyse eines Diingers.
Die franzosischen Landwirthe betrachten die breiartige,
schwarze Masse, in welche sich der gewohnliche Diinger
durch lanw Gahrung verwandelt, und die sie abeurre noira
nennen, aps einen auseerst wirksamen Dunger fur leichten
Boden. B r a c o n n o t hat dieselbe analysirt und in 100Th.
gefunden : 72,2 Wasser, Spuren von kohlensaurem Amrnoniak, 12,4 in Humus verwandeltes Stroh, 3,63 torfarti e
Substanz, 4,115 azulminsaures Kali, 3,30 kohlensauren Ka ,
0,45phosphorsauren Kalk, 3,52 erdige Substanz, 3,OO Quarzsand, ausserdem etwas kohlensaures Kali, Chlorkalium,
schwefels. Kali. Er sucht die dungende Kraft in den torfartig verwandelten Theilen des Strohes und im azulminsauren Kali. Letzteres entsleht sehr leicht, wenn man
irgend eine thierische Substanz Iangere Zeit mit concentrirter Kalilauge kocht. (Ann. dc Chim. et de Phys. 1844.
Oct. - Pharm. Centralbl. 1845. No. 1 l . j B.
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