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Kairin.

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Bestimmung von Stiirliemehl iu Wurst. - Kairin.
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sprechende Xenge Kupfer in Liisung, welche in einem nicht zii
Bleinen Theile derselben (300-400 ccm.), am besten auf elektrolytischem Wege bestimmt wird, und zwar, nachdem man das Volum
der mit Schwefelsaure angesluerten Flussigkeit durch Eindunsten
entaprechend verringert hat. Bei der Bestimmung des Kupfers aiif
elektrolytischem Wege ist in diesem Falle die Kupferabscheidung
nach Entfernung der kupferfreien Liisung noch einmal in Lijsung zii
bringen und noclimals abzuscheiden, da die erste Abscheidung stets
nicht unbetrlchtliche Mengen Kupferoxydul enthiilt.
Eine Reihe von Versuchen ergab, dass 1 g. Weinsteinsaure
0,151 g. Kupfer in alkalischer Liisung zu halten vermag, es ist also
nach diesem Verhdtnisse eine der im Weine gefundenen WeinsteinGuremenge entsprechende Kupfermenge von der erhaltenen Kupfermenge in Abzug zu bringen, worauf das ubrigbleiberide Kupfer dem
Glycerin entspricht, und zwar 1 g. metallisches Kupfer = 1,834 g.
Glycerin. Fiir die Berechnung ergnben sich sonach folgende Daten :
1 g. Kupfer
= 1,834 g. Glycerin
1 - Weinsteinsaure = 0,151 - Kupfer
1 - Kupfer
= 0,620 - Weinsteinsaure.
fRepwt. anal. Chena. 1882, No. 23.)
G. a.
Bcstiinmuiig von Stilrkemchl in Wurst. - Zur quantibtiven Beatimmung der der Wurst zugesetzten Stzirke verfahrt man,
in Abanderung einer zuerst von Griessmayer angegebenen Bfethode,
nach C. Am t h o r folgendermaassen :
10 g. der sehr gut zerkleinerten Wurst (welche man vorher
zweckmlssig mit Aether entfettet), werden langere Zeit mit Wasser
gekocht, der auf 70° C. erkalteten Fliissigkeit etwas Diastase zugesetzt
und eine Stunde bei dieser Temperatur digerirt. Man kocht jetzt
einmal auf, filtrirt, wascht den Filterrackstand gut aus, dampft das
Filtrat auf 95 ccm. ein, setzt 5 ccm. Salzsaure von 1,124 spec. Gew.
zu, und erhitzt in einer Druckflasche im Kochsalzbade drei Stunden
lang. Jetzt wird die Pliissigkeit, welche alle Starke als Traubenzucker enthdt, mit Fehling'scher Liisung titrirt. Man erfihrt die
Menge der vorhandenen StSirke, wenn man die Menge des gefundenen
Traubenzuckers mit 0,9 midtiplicirt (denn 111,ll Traiibenxucker =
100 Stiirke). fIiepn.t. anal. (.!hem. 1882, N o . 23).
Q. H.
Kairin. - Unter dem Namen ,,Kairin" wird von der chemischen Fabrik in Hiichst ein, von Dr. F i s c h e r in Miinchen zuerst
synthetisch dargestelltes Alkoloid in den Handel gebracht, welches
in d e n fieberhaften Krankheiten , an Stelle des Chinin, Ausserordentliches leisten soll.
Das Chinin ist bekanntlich ein Abkbmmling des Chinolins.
Dieser Umstand fihrte zu dem, jetzt als ziemlich missgliickt anmsehenden Versiiche , das Chinolin als Surrogat des Chinins zu benutzen.
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Chlorophyll.
Indessen haben der Rsichthum des Chinins an Wasserstoff, sowie
weitere neuere Untersuchungen die Chemiker zu der Vorstellung
gefiihrt, dass in dem Chininmolekiile nicht ein Chinolin schlechtweg,
sondern ein liydrirter Chinolinkern anzunehmen sei. Dem entsprechend
war zu hoffen, dass man zu Kbrpern von einer dem Chinin ahnlichen
Wirkung gelangen k h n e , wenn man, vom hydrirten Chinolinmolekale
ausgehend , durch Hydrirung und Oxydation, durch Anlagerung von
Methyl - oder Methoxylgruppen an verschiedenen Stellen oder sonstige
Veriinderungen in mannigfaltiger Combination eine Reihe von neuen
Verbindungen darstellen wiirde. Bei den mit diesen Prgparaten
seitens der Kliniker angestellten Versnchen ergab sich, dass von
lokaler Einwirkung frei, und fZhiig, die fieberhafte Temperatur zur
Norm zuriickzufiihren , diejenigen hydrirten CFnolinderivate sind,
deren Stickstoffatom mit dem Kohlenstoff einer Methylgruppe oder
eines anderen Alkoholradicals verbunden ist. Entdeckt wurde diese
Wirkung an dem Oxychinolinmetl~ylhydriir des schon erwiihnten
Dr. F i s c h e r , welches von demselben der Kiirze halber ,,Kairin"
genannt worden ist.
Das salzsaure Kairin stellt ein krystallinisches , hell graugelbliches Pulver dar, ist leicht lbslich in Wasser und von salzigbitterem und aromatischen Gteschmack. Die Gtabe ist von 1,0 bis
1,5; irgend welche unangenehme Nebenerscheinungen , wie Kopfweh,
Ohrensausen, Erbreclien etc., treten nicht auf. Der TJrin wird unter
dem Gtebrauche des Kairins dunkelgun ; Eiweiss iind Zucker zeigen
sich nicht. (Bed kl. Woch. dwrch P h . Centralh. No. 47}. B. IZ
Ueber das Chlorophyll. - Ankniipfend an die Pringsheimsche Hypochlorinreaction, hat A. T s c h i r c h die Siurewirkung auf
clas Chlorophyll, sowohl innerhalb der Pflanze , wie makrochemisch
an Chlorophyllausziigen studirt und gelangte dabei zu folgenden
Resultaten :
1) Das Hypoc'hlorin P r i n g s h e i m ' s - sofern man daninter
die beschriebenen griingelben Nadeln und nicht einen, denselben zu
Gtmde liegenden, farblosen, hypothetischen Kbrper versteht, den
darzustellen trotz angewandter Miihe nicht gelang, dessen Vorhandensein jedoch nicht vbllig ausgeschlossen ist - ist a l s e i n P r o d u c t
d e r Sauremrirkung auf d e n Chlorophyllfarbstoff zu b e t r a c h t e n und liiast sich auch ausserhalb der Pflanze in den charakteristischen Krystallformen darstellen. Verf. nennt dies Hypochlorin
zum Unterschiede von dem mbglichenveise noch darstellbaren farblosen E6rper: a-Hypoohlorin. Auf dieses beziehen sich die nachstehenden Bemerkungen.
2) Das a-Hypochlorin ist identisch :
a) mit dem C h l o r o p h y l l a n Hoppe - S e y l e r s , welches ebenfalls ein Saureproduct des Chlorophylls ist.
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