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Kalk und Holzkohlenpulver zur Desinfection.

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Kalk und Holzkohlenpulver.
styl; den oberen Theil benutzt man zu Affichen. Der
Urin fallt auf g e b r a n n t e n K a l k , urn die Kosten der
Destillation zu vermindern und den Verlust an Stickstoff
zu verhindern. Man berechnet den Werth von 1000 Kilogrrn.
Urin bei schlechter Ausbeuto an Stickstoff an alkalischen
Salzen und Phosphaten zu wenigstens 1 2 Francs 70 Centimen. (Industrieblatter von Hager und Jacobsen, KO.43,
25. Octbr. 1866.)
P a y e n , P o i n s o t und W o o d (Liebig-Kopp’s Jabresber. f. 1853, s. 747) fanden, dass von den drei erdigen
Yubstanzen: g e l i i s c h t e r K a l k , K r e i d e und T h o n ,
der letztere das Vermogen besitzt, den grossten Theil
der im Harne enthaltenen stickstoffhaltigen Bestandtheile
zu bewahren, wenn die Mischungen in dunnen Schichten
der Luft ausgesetzt werden.
H. L.
Kalk und Holzkohlenpnlver zur Desinfection.
Unter allen Vorschliigen, welche in neuerer Zeit beliufs
der D c s i n f e c t i o n v o n S e n k g r u b e n gemacht worden
sind, verdient daa vollstandig praktische Desinfections
system des P r o f . A l e x . M u l l e r i n S t o c k h o l m , das
durch 0. Schiir in Stettin wesentlich verbessert wurde,
die grosste Aufmerksamlreit und praktische Verbreitung.
Das angewendete 1> e s i n f e c t i o n s p u l v e r besteht aus
20-35 Th. g e b r a n n t e n K a l k s (in groblichen Stucken)
und 2 - 3 Th. t r o c k n e n H o l z k o h l e n p u l v e r s . Der
Kalk absorbirt die Feuchtigkeit, wahrend die Kohle die
Gasc in sich aufnimmt; hierdurch entsteht so wertlivoller
Dunger, dass derjenige, welcher die Excremente abholt,
nicht nur die kostenfreie Abfuhr, sondern auch noch die
Lieferung des Desinfectionspulvers bewirken kann. Dieser geruchlose Dunger kann oline Unrrnnehnilichkeit fur
die Hausbewohner oder die Pnssantcn der Strasse zu
jeder Tageszeit abgefahren werden. W. B e i n c k e hat
hierzu einen Apparat construirt, der ohne menschlische
Hulfe das Aufstreuen des Desinfectionspulvers besorgt.
C l o s e t s mit solchem Selbstreuapparat fcrtigen A. T o p f f e r
und M o l l und H u g e l in Stettin, so wie Hoflieferant
C. G e i s s 1e r in Berlin. Faeces werden vom Urin gesondert aufgefangen. Fur 1 Familie von 5Personen braucht
man pro Jahr 50-60 Pfd. Streupulver; 100 Pfd. derselben kosten 25 Ur. bis 1 Thlr.
Den] H a r n entzieht man seine dungenden Bestandtheile, indem man ihn in einen aus grobein Weidengeflecht
bestehenden (Schwefelsaure) Korb, der zu 314 mit T o r f -
Kalk und Holzkohlenpulver.
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g r u s gefiillt ist, giesst. Letzterer ist mit Abgangen
von Sodafabriken, oder saurer schwefelsaurer Maonesia
(Abfallen bei der Mineralwasserfabrikation) oder mit 8auerwasser der Oelraffinerien benetzt. Uer Korb wird dann
so auf Steine gestellt, dass die unten durchsickernde nicht
mehr riechende Flussigbeit in den Kinnstein laufen kann.
Ueber diesen prii arirten Torfgrus werden sammtliche
Urinmengen des Buses ausgegossen. Die Erneuerung
dieses Torfgruses, der ebenfalls von Landwirthen oder
von Dungerfabrikanten abgeholt wird, geschieht j e nach
der Grosse des Hauses alle 4-6 Wochen. (Das Weitere
siehe in Dingler’s Journ. 178, p. 78. Bayer. Kunst- und
Gewcrbebl. 1865, . 614. Polyt. Centralb. 1865, p. 1575.
Kurhess. Gewerbe . 1865, p. 668. Dcutsche Industriezeitung 1865, p. 362. Wagners Jahresb. f. 1865, p. 576.)
Ueber S t e 1 n’s und S t e i n m e t I’ II o 1z k o h 1e n - K a1k
I)e c k e l zur Verhutung des Oeruchs beim Seifensieden,
8. Marquart’s Lehrb:d.Pharm., 2. Aufl.s.Bd., Art.Verseifung.
. G r o u v e n hat Versuche angestellt iiber D e s i n f e c t i o n
s t a d t i s c h e r Caniile. Da es nicht moglich war, das
Wasser im Canale zu desinficiren, so richtete er seine
Versuche auf die Desinfection der in dem Canale und
in den Luftschachten circulirenden Luft. Von der Desinfection der Luft in dem Canale selbst musste jedoch
abgesehen werden, es gelang aber Grou v e n , ein Verfahren zu ermitteln, durch welches die in d e n S c h a c h ten a u f s t e i g e n d e Luft wahrend i h r e r P a s s a g e
d u r c h d i e s e l b e n d e s i n f i c i r t w e r d e n kann. Solches
besteht darin, dass man die Schachte mit T a n n e n h o b e l s p a n e n fullt, die mit verschiedenen Yubstanzen impragnirt sind. Am zweckmassigsten erwiesen gich zurn Triinken v e r d u n n t e S c h w e f e l s a u r e , K a l k m i l c h -und
k o h le n s a u r es B1 e i o x y d in Wasser suspendirt.
Die g e s a u e r t e n S p a n e kommen zu unterst in den
Schacht, darauf kommen die e k a l k t e n S p s n e und zu
oberst die g e b l e i w e i s s t e n 8piinne.
Der ubelriechendste Luftstrom werde nach Hindurchstreichen durch diese 3 Spaneschichten absolut desinficirt. ( G r o u v e n , Dingl. Journ. 156, p. 54. Polyt. Centralblatt, 1860, p. 842. Wagner’s Jahresb. f. 1860, S. 462.)
H. L.
8
K
-
Kohle als desinfieirendes Mittel.
Nach P a y e n haben die aus H o l z k o h l e , T o r f und
K n o c h e n k o h l e bereiteten K o h l e n p u l v e r auf den Harn
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