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Knallquecksilber.

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Knallqueckalber.
327
silber einwirkt, Chlorcyan (Cz NCl), Chlorquecksilber
(Hg Cl) und Chlorpikrin (CZN04C13) entstehen. Auch
bei der Zersetzung des Knallquecksilbers durch Schwefelwasserstoff bildet sich Schwefelblausaure, deren Icohlenstoffgehalt auch nur der Halfte des ganzen Kohlenstoffgehaltes
entspricht. (Annul. der Chena. u. Pharm. XXV.p . 200-213.)
G.
Knallquecksilber,
Fur das Knallquecksilber hat Ke k u l 6 die rationelle
Formel Cz (NOS) (C2N) Hg2 auf estellt und fur die Richtigkeit dieser Formel das Verha ten des Knallquecksilbers
gegen Chlor und gegen Schwefelwasserstoff angefiihrt.
Eine weitere Stutze dieser Ansicht uber die Constitution
der Knallsiiure bietet sich in der Einwirkung des Broms
auf Knallquecksilber dar, bei welcher nicht wie durch
Chlor das dem Chlorpikrin entsprechende Brompikrin
unter Austritt von Bromcyan erzeugt wird, sondern bei
der vielmehr ein neuer Korper erhalten wird, welcher das
Cyan noch enthglt und betrachtet werden kann als Knallquecksilber, in dem geradezu das Hg durch Br ersetzt ist.
Knallquecksilber = C2N04 C2NHg2
Neuer Korper = CzN04CZNBrz.
K e k u l d nennt diese neue Substanz Dibromnitroacetonitril, oder Cyandibrornpikrin. Sie liisst sich derselben
Reihe, demselben mechanischen Typus, dern das Knallqnecksilber an ehort, zuziihlen, namlich dem des Sum fgases C2HH H, indem H durch N04, 2 H durch 2 r
und H durch C2N vertreten sind, und tragt durch ihre
chemische Natur und Zusammensetzung dazu bei, den
Zusammenhang zwischen dem Knallquecksilber und den
einfachsten Verbindungen dieses Typus zu vermitteln.
Nnch der Betrachtungsweise von Sch i schkoff beCyansaure,
steht die Knallsaure aus Isocyanursaure
oder da die Isocyanursaure selbst als Nitroacetonitril
Cyansiiure angesehen werden kann, aus Nitroacetonitril
2 Cyansaure.
Isocyanursaure
Knallsaure
c4 ~2 ( ~ 0 4 N
)
1 C4 H2 (NO9 N
C2 NO2 H
CzNO2 H.
C2 NO2 H.
Die beim Verbrennen mit Natronkalk gefundene
Menge des Stickstoffs aber stimmte mehr mit der nach
KekulB’s als nach Schischkoff’s Formel berechneten
Zahl uberein. Ferner spricht gegen die von Schischkoff
7
b
lf
+
+
+
t
Cynnquechilber-DoppelverBi.ncl.ungen.
328
aufgestellte Formel der Umstand, dass bei der Behandlung de5 Knallquecksilbers mit Broln neben Dibromnitroacetonitril kein Auftreten von Kohlensaure erfolgt,
wahrend eine wasserige Losung von isocysnursaurem Kali
mit Brom eine reichliche Menge von Kohlensilure entwickelt.
Enthielte die Knallsriure, wie Sch i s ch k o f f
meint, 2 Cyansaure
Nitroacetonitril, die Isocyanursiiure
1 Cyansaure
Nitroacetonitril, so musste das Knallquecksilber nothwendig noch mehr Kohlensaure liefern wie die
Isocyanursaure. Nun aher zeigen sich nach K e k u 16’s
Versuchen keine, oder nur Spuren von Kohlensaure.
G.
( A m . der G e m . u. P?iarm. *YXIX.279-286.)
+ +
-
Cyanqnecksilber Doypelverbindnngen.
Verbindungen, die nach der gewohnlichen Betrachtuagsweise als aus 2 At. Cyanquecksilber und 1 At. eines
Haloid- oder Saiierstoffsalzes mit einer anderen Base als
Quecksilber bestehend gedacht werden, gjebt A . G e u t h e r
rationelle Formeln nach der allgemeinen Formel AB
BC
CD, so dass er ststt 2 Hg Cy KJ, K Cy
Hg Cy
Hg J u. s. w. schreibt. Als Stutzen fur diese Ansicht
fuhrt er an: 1) das Verhalten der Dop elverbindungen
zu den schwachsten Siiuren, welche B ausaure daraus
entbinden, wonach ein Theil des Cyans also in nicht so
fester Vereinigung, wie mit Quecksilber, darin enthalten
sein muss; 2) die synthetische Bildungsweise aus den
angenommenen Bestandtheilen.
So erhalt man die Verbindungen: KCy H Cy +HgCl
(= 2HgC
KC1) und KCy
HgCy
Hg (= 2HwCy
K J) segr rasch schon krystallisirt, wenn man in 1 xeq.
Cyanquecksilber - Cyankaliumlosung 1 Aeq. Quecksilberchlorid oder -jodid auflost; und auf gleiche Weise gewinnt man, wenn man liingere Zeit aquivalente Mengen
von Cysnquecksilber Cyankaliumlosung und basischcm
chromsauren Quecksilberoxyd kocht, aus der gelben Mutterlaiige schone gelbe Krystalle von K Cy
Hg Cy
Hg 0, Cr 0 3 (= 2 H g Cy KO, Cr 03). Ebenso gelingt
es, durch Zusammenwirken der betreffenden Salze in
aquivalenter Menge die Verbindung Ag Cy
Hg Cy
HgO, KO5
4 aq = (2 EIgCy
A g o , NO5
4 ay)
dnrzustellen.
.\uf diesem synthetischen Wege fand G e u t h e r such
Hg Cy Hg 0, SO3
noch ein neues Salz auf, A g Cy
sq. Zu seiner Darstellung bringt man in die wlsserige
+
+ +
+
+
f
+
+
++ f
+
-
+
+
+
+
+
+
+
+
++
+
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