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Kreatinin.

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Xreatinin.
173
Kreatinin.
C. N e u b a u e r hat folgende Verbindungen des Kreatinins dargestellt und beschrieben :
K~*eatinin-~l~lorcadnzizi~~~,
C5 H7 N 3 0 2
Cd Cl, krystallisirt in ziemlich grossen, concentrisch gruppirten, diinnen
saulenformigen Iirystallen von starkem Glanze, den sie
aber bei 1000 getrocknet verlieren.
Salpetersaures Zreatinin - QuecksilbeToxyd, C8 H7 N3 0 2 ,
NO5
2Hg0, entsteht beirn Vermischen der stark concentrirten Losungen von reinem Kreatinin und salpetersaurem Quecksilberoxyd und scheidet sich aus der lieissen concentrirten wiisscrigen Losung beim ErIralten in
sternformigcn Nadeldrusen aus.
8ulpetersaures Kreatiniil.-rSiZlJel.ox~~d,CSH7 N3 0 2
Ag 0,N 0 5 , bestelit aus weissen kugel- und warzcnfoririigeii
Nadelaggregaten.
Das Joodictl/yZ?~reati)ai?~
entspricht der E’ormel CSII7N30 2,
C*II5 J und Lildet sioli bciin Erliitzen von JodiithyI,
Kreatinin iind absolutem Allcoliol im zugeschniolzenen
Rohre auf 1000. Durch Unikrystallisiren aus Alkohol
erhalt man die Verbindung in weissen Drusen, die aus
lltngen stark gliinzenden Nadcln zusamiiiengesetzt sind.
Diese gaben beim Ueliande!n mit frisch bereitetein Silberoxyd die Base Aethylkreatinin, welche in wasscriger
Losung stark alkalisch rragirt iind mit Platinchlorid eine
krystallisirbare Verbindung von der Forinel CsHF (0135)
N3 0 2 , HC1
PtCl2 liefert. Eine weitere Aethylirung des
Aethylkreatinins gelang nicht, so dass also wohl das Aethylkreatinin als eine Ammoniunibase iind das Kreatinin his eine
tertiare Aminbasc anzusclien sind.
C/~Zoi.iithyZkrentiiiin, C8 €17 N3 0 2 , (1.1 li5C1 dem Jodathylkreatinin entsprechend zusammengesetzt crlihlt man,
wenn man eine whsserige Losung von Aethyllrreatiriinoxydhydrat init Salzsiiure bis z u r stark sauren Reaction versetzt.
Das jodwussersto$~aure Ki*entiiiin, CSi17B3 0 2 , K T , entsteht Lei der Einwilkung von Jocltithyl auf Kreatiiiin neben
Jod$thyllireatinin und findet sich in der RIutterlauge des
+
+
-+-
+-
W i e das mine lireatinin, so lrann sich auch’ das sdzsaure
Kreatinin mit dcm Clilorzink zu eincni Kiirpcr v e r b i ~ d c n ,
welclier wasserhelle ICrystnllc von grosser Sclibnheit bildet
IJeber~iiangans:iiiies Knli itbt auf Krcatinin beim Erw#rmen dieselbe Wirlrung a u s \vie Quecksilberoxq-d und
174 Savkomn.
- Cholin. - Kthuitliche BiEdung d. Tauvine.
verwandelt dasselbe leicht in oxalsnures Methyluramin
von der Formel 2 C4H7 N3, C4 H2 0 6 . (Ann. der Clem. u.
Phamn. CXIX: 42 - 52 und cxx. 257 -268.)
Q.
hrkesie.
Durch Einwirkung von Ammoniak auf Monochlor oder Bromessigsaure entsteht bekanntlich 0 1y c o c o 1 1.
J. V o l h a r d aubstituirte in dieser Reaction dem Ammoniak 31e t h y lam i n und erhielt dtrdurch eine Amidoverbindung, welche mit dem von L i e b i g aus dem Kreatin
dargestellten Sarkosin identisch ist. Der Process wird
durch die folgende Gleichung verdeutlicht :
C4H3Cl04
C2H3,H2N
Chloressigsiiure
f
Methylamin
= C4 H3 (C2H3, HN) 0 4
H C1.
+
+
Sarkosin
+
Salzsiiure.
Der Verfasser betrachtet hiernach das Sarkosin (C6 H7 N O 9
als Methyl - Amidoessigsaure. (Ann. der Chem. und Pharm.
CXXIII. 261 -265.)
Q.
Chelin,
So benennt A. S t r e c k e r eine organische Base, die
er durch einen umstiindliohen Process aua der Schweinegalle und Ochsengalle gewonnen hat. Aus der Analyse
des Platindoppelsalzes ergiebt sich f i r das Cholin die
Formel (210 H 13 NO? Das salzsaure, schwefelsaure, salpetersaure und oxalsaure Salz krystallisiren nicht, ebenso
das kohlensaure Cholin, welches stark alkalisch reagirt
und m Wasser leicht loslich ist. (Ann. derChem. und
Phamn . C’XXIII. 353 - 360.)
G.
Kiinstltliehe Bildang des Taurirs.
Nach H. K o l b e steht das Taurin e u - d e r Isiithionsiiure in derselben Beziehung, wie daa Alanin zur Milchsiiure, indem die beiden ersteren Kiirper als Derivate der
Aetbylschwefelsaure, die beiden letzteren als Derivate der
Aethylkohleneilure (Propionsaure) betrachtet werden kannen. Das folgende Ychema verdeutlicht diese Anschauung :
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